Gas-Infrarotstrahler für Industrieräume: Aufbau, Funktionsprinzip, Varianten
IR-Geräte, die Wärme- und Lichtströme erzeugen, werden in verschiedenen Bereichen der Produktion und des privaten Haushalts aktiv eingesetzt. Am gefragtesten sind Gas-Infrarotstrahler für Industrieräume. Ihre Wirkung beruht auf der Fähigkeit eines erhitzten Körpers, die aufgenommene Wärme an den Raum abzugeben.
Alles über die Funktionsprinzipien von Infrarotgeräten erfahren Sie in unserem Artikel. Wir berichten über die Arten von Infrarotgeräten und ihre charakteristischen Unterschiede. Wir stellen die führenden Modelle auf dem Markt vor.
Inhalt des Artikels:
Das Wesen der Infrarotstrahlung
Die Infrarotstrahlung unterscheidet sich vom gewöhnlichen und so vertrauten sichtbaren Licht. Ähnlich sind sie in der Geschwindigkeit, mit der sie sich ausbreiten und den Raum durchqueren. Beide Arten können gebrochen, reflektiert und »zu einem Bündel« gebündelt werden.
Im Gegensatz zur gewöhnlichen Lichtstrahlung, die elektromagnetische Wellen darstellt, besitzt der IR-Strom sowohl Wellen- als auch Quanteneigenschaften. Das heißt, er überträgt sowohl Licht als auch Wärme.

Das von Infrarotgeräten gelieferte Licht bewegt sich wellenförmig. Elektromagnetische Lichtschwingungen liegen im Spektrumssegment von 760 nm (Nanometer) bis 540 μm (Mikrometer). Die von IR-Strahlern abgegebene Wärme ist ein Quantenstrom. Ihre Energie liegt im Bereich von 0,0125 bis 1,25 eV (Elektronenvolt).
Wärme- und Lichtströme, die von Infrarotgeräten ausgestrahlt werden, sind miteinander verbunden. Mit zunehmender Lichtintensität verringert sich der Quantenwärmestrom. Abhängig von der Temperatur kann Infrarotstrahlung von unseren Augen wahrgenommen werden oder auch nicht. Wärmestrahlung ist visuell nicht erkennbar.
Diese Besonderheit der Infrarotstrahlung wird in der Industrie genutzt, um Polymerisations- und Aushärtungsprozesse zu beschleunigen. Der thermische Anteil der Infrarotstrahlung ermöglicht es, die Anwesenheit und den Aufenthaltsort eines Menschen oder Tieres in schwach beleuchteten und unbeleuchteten Nachtzeiten zu bestimmen.

Die unkonventionelle Arbeitsweise von IR-Geräten, die Licht in Kombination mit Wärme abgeben, bildete die Grundlage für die Entwicklung von Nachtsichtgeräten. Sie wird in der Fehlerprüfung, bei verdeckten Signalanlagen und in technischen Vorrichtungen für Fotografien in der Dunkelheit eingesetzt.
Beide Komponenten der Infrarotstrahlung werden im bearbeiteten Raum kaum gestreut, sondern konzentrieren sich sozusagen auf die Objekte, die sich in ihrem Einflussbereich befinden. Die Wärme dringt in den Körper des erhitzten Gegenstands ein, die Eindringtiefe hängt von den Eigenschaften, der Struktur und dem Material des Objekts ab. Die Tiefe variiert von einem Zehntel Millimeter bis zu mehreren Millimetern.

Bei der industriellen Nutzung wird die Wellenlänge der Infrarotstrahler entsprechend der technischen Eigenschaften des Gegenstands oder der Substanz ausgewählt. IR-Strahlen durchdringen die Luftmasse ungehindert, sodass die Erwärmung ohne nennenswerte Verluste erfolgt. Dieser Umstand gilt zu Recht als gewichtiger Vorteil in der Produktion.
Neben der Erwärmung und Beleuchtung des vom Gerät bearbeiteten Bereichs werden Infrarotstrahler zur Lösung folgender Aufgaben eingesetzt:
Arten von Infrarotstrahlungsquellen
Zu den einfachsten Quellen der Infrarotstrahlung gehören die uns allen bestens bekannten Glühlampen, die unter niedriger Spannung betrieben werden. Unter diesen Bedingungen emittieren sie hauptsächlich Infrarotstrahlen. Der Anteil der Lichtwellen ist dabei gering, wird aber dennoch optisch bestimmt.
Heutzutage stehen privaten Verbrauchern, Bau- und Produktionsunternehmen viele verschiedene Arten von Infrarotstrahlern zur Verfügung.
Der Anwendungsbereich wird bestimmt durch:
- die Betriebstemperatur;
- den Maximalwert der Wellenlänge;
- den Bereich, in dem der Infrarotstrom gleichmäßig verteilt ist.
Unter Berücksichtigung der genannten Eigenschaften wird das Strahlungsgerät ausgewählt, das für die Lösung spezifischer Aufgaben bestimmt ist.
Zu den häufigsten Arten von Infrarotstrahlern gehören:
- Lampen mit spiegelnden Reflektoren. Bei maximaler Strahlung beträgt ihre Wellenlänge 1,05 µm.
- Quarzrohrlampen. Ihre Wellenlänge bei maximaler Strahlung liegt im Bereich von 2 bis 3 µm.
- Stabförmige nichtmetallische Heizgeräte. Konstruktiv werden sie mit Reflektoren ergänzt, die maximale Wellenlänge beträgt 6 bis 8 µm.
- Rohrförmige Elektroheizgeräte. Im Haushalt weit verbreitete, in der Produktion eingesetzte Geräte mit Heizstäben.
- Infrarotbrenner. Sie werden mit keramischen oder metallischen perforierten Aufsätzen ausgestattet. Sie werden im Bauwesen zur Beheizung offener und geschlossener Flächen während der Gebäudeerrichtung und bei der Durchführung von Ausbauarbeiten eingesetzt.
Infrarotstrahlungsquellen haben in der Landwirtschaft Anwendung gefunden. Mit ihrer Hilfe werden Junggeflügel und neugeborene Haustiere beheizt. Strahler werden in Gewächshäusern zur Wachstumsförderung von Kultursorten, in Darren und Getreidespeichern zur Trocknung installiert.
Die Quellen der Infrarotstrahlung werden unterteilt in:
- Infrarotlampen. Hierbei handelt es sich um „Licht“-Strahler und Geräte, die Wärmestrahlung liefern.
- Heizgeräte. Geräte, die zur Beheizung geschlossener Räume und offener Flächen eingesetzt werden. Dazu gehören Modelle, die mit elektrischer Energie, flüssigem oder gasförmigem Brennstoff betrieben werden. Das Heizelement kann sowohl ein Heizstab als auch eine Wendel aus einer hochohmigen Legierung sein.
Gemäß der Klassifizierung nach Wellenlänge werden Infrarotquellen in zwei Hauptgruppen unterteilt: dunkle und helle. Die ersten arbeiten, indem sie lange Wellen in den Raum abgeben, die zweiten kurze Wellen.
Dunkle und helle IR-Strahler
Laut Definition sind „helle“ Quellen in der Lage, Licht abzugeben. Die von ihnen ausgestrahlten Ströme werden mit dem Auge wahrgenommen, obwohl man sie dennoch kaum als helle Beleuchtung bezeichnen kann und sie keinesfalls für diesen Zweck verwendet werden sollten.
„Dunkle“ Geräte liefern einen für den Menschen unsichtbaren Wärmestrom, der von der Haut des Benutzers gespürt, aber visuell nicht wahrgenommen wird. Als Grenzwert zwischen „hellen“ und „dunklen“ wird eine Wellenlänge von 3 µm angesehen. Die Grenztemperatur der beheizten Oberfläche beträgt 700 °C.

Der bekannteste Vertreter des „dunklen“ Heizgeräts ist der russische Kachelofen, der seit vielen Jahrhunderten erfolgreich niedrige Wohnhäuser beheizt. Zu den „hellen“ Geräten gehört, wie wir bereits wissen, die elektrische Glühlampe, wenn sie nicht mehr als 12 % Licht liefert. Ihre Hauptenergie ist dabei auf die Wärmeerzeugung gerichtet.
Besonderheiten des Aufbaus heller Geräte
Konstruktiv ähneln helle Quellen einer typischen Glühlampe. Es gibt jedoch Unterschiede bei den Glühkörpern. Bei hellen Infrarotgeräten darf die Temperatur den Grenzwert von 2270–2770 K nicht überschreiten. Dies ist notwendig, um den Wärmestrom durch Reduzierung der Lichtabgabe zu erhöhen.
Genau wie bei Standardglühlampen befindet sich ein aus Wolframdraht gefertigter Glühfaden in einem Glaskolben. Nur ist der Kolben mit einem Reflektor ausgestattet, durch den die gesamte Strahlungsenergie auf das zu erwärmende Objekt fokussiert wird. Dabei wird ein geringer Teil der Energie für die Erwärmung des Lampensockels aufgewendet.
Der Kolben heller Infrarotquellen erhitzt sich auf hohe Temperaturen, daher nimmt er auch am Prozess der Wärmeübertragung in den Raum teil. Die Wärmeenergie des erhitzten Kolbens wird nicht vom Reflektor fokussiert und gelangt in den nicht zu behandelnden Raum; sie ist der Bestandteil, der den Wirkungsgrad des Geräts verringert.

Die Effizienz einer hellen Infrarotquelle übersteigt im Durchschnitt nicht 65%. Sie wird erhöht, indem man den Wolfram-Heizkörper in ein Rohr aus Quarzglas oder einen ähnlichen Kolben einsetzt. Diese Lösung ermöglicht es, die Wellenlänge auf 3,3 µm zu erhöhen und die Temperatur auf 600° zu senken.
Diese Variante wird bei Quarz-Infrarotheizgeräten eingesetzt, bei denen um einen Quarzstab ein Chrom-Nickel-Draht gewickelt ist und alles zusammen in einem Quarzrohr untergebracht ist.

Das Funktionsprinzip besteht in der doppelten Nutzung der Drahterhitzung. Die freigesetzte Wärmeenergie wird teilweise für die direkte Heizung und teilweise zur Erhöhung der Temperatur des Quarzstabs verwendet. Der rotglühend erhitzte Stab gibt ebenfalls Wärmeströme ab.
Zu den Vorteilen von Rohrgeräten zählt man zu Recht die Beständigkeit aller Komponenten aus Quarz und Keramik gegenüber atmosphärischen Einflüssen. Als Nachteil gilt die Zerbrechlichkeit der Keramikteile.
Spezifikation der Funktionsweise und Konstruktion dunkler Heizgeräte
Die sogenannten «dunklen» Infrarotquellen sind wesentlich praktischer als ihre «hellen» Gegenstücke. Ihr Strahlungselement unterscheidet sich konstruktiv positiv. Der beheizte Leiter selbst gibt keine Wärmeenergie ab, sondern die umgebende Metallhülle liefert sie.
Folglich überschreitet die Betriebstemperatur des Geräts nicht 400 – 600°. Damit die Wärmeenergie nicht verschwendet wird, werden Dunkelstrahler mit Reflektoren ausgestattet, die die Ströme in die gewünschte Richtung lenken.
Langwellige Strahler der dunklen Gruppe haben keine Angst vor Stößen und ähnlichen mechanischen Einwirkungen, da das empfindliche Polymer- oder Keramikelement in ihnen durch eine metallähnliche Hülle und eine schützende Wärmedämmschicht geschützt ist. Der Wirkungsgrad der Strahler dieser Gruppe erreicht 90%.
Aber auch sie sind nicht ohne Nachteile. Die Heizgeräte der dunklen Gruppe hängen von den konstruktiven Merkmalen des Geräts ab. Wenn der Abstand zwischen dem Hauptstrahlelement und der Oberfläche des Geräts groß ist, wird diese vom vorbeiströmenden Luft umspült und gekühlt. Der Wirkungsgrad sinkt folglich.
Aufgrund der konstruktiven Merkmale werden dunkle Modelle zur Beheizung von Räumen mit niedrigen Decken und von Flächen eingesetzt, die eine lineare Wärmeversorgung erfordern. Helle Modelle werden dort eingesetzt, wo Räume mit hohen Decken und vertikal ausgedehnte Flächen beheizt werden müssen.
Gasbrenner als Quelle von IR-Strahlen
Geräte, in denen eine flammenlose Gasverarbeitung stattfindet, werden als Gasbrenner oder Gas-Infrarotstrahler bezeichnet. Die mit hoher Intensität freigesetzte Wärmeenergie wird von ihnen über die Strahlungsfläche des Aggregats an den Raum abgegeben.
Gerade Gas-Infrarotheizgeräte vom Brennertyp werden im industriellen Maßstab bei Bau- und Montagearbeiten eingesetzt. Den überwiegenden Teil der Wärmeenergie geben die keramischen Strahlungsaufsätze der Brenner ab.
Als Aufsätze werden verwendet:
- Keramikplatten mit Perforation, die flach oder profiliert sein können;
- Keramikplatten mit gleichmäßig verteilten Poren;
- Keramikelemente mit einem Netzgitter aus Nichrom, Metallnetze und verschiedene katalytische Aufsätze.
Alle aufgeführten Arten von Öffnungen im Keramik- oder Metallelement sind Feuerkanäle.

Als Brennstoff für diese Art von Infrarotstrahlern dient Erdgas, sowie dessen verflüssigte Variante oder künstlich erzeugte Gase. In Russland werden Brenner hergestellt, die für die Verarbeitung von Flüssiggas und Erdgas ausgelegt sind. Ausländische Geräte sind hauptsächlich für die Verarbeitung von verflüssigten und künstlichen Varianten ausgelegt.

Wenn die Betriebsvorschriften nicht verletzt werden, werden bei der Verbrennung der Gasbrenner nur minimale Mengen an Verbrennungsprodukten mit geringem Anteil an Stickoxiden und Kohlenmonoxid freigesetzt.
Zur Gaszufuhr sind Gas-Infrarotbrenner (GIG) mit Düsen ausgestattet, durch die das Gas mit hoher Geschwindigkeit eingepresst wird. Diese Gaszufuhr sorgt für die Injektion der für die Verbrennung erforderlichen Luft. Diese wird durch den Hochgeschwindigkeitsstrom über den Injektor in die Verteilungskammer gedrückt.

Das Gas injiziert nicht nur Luft, sondern mischt sich auch im Injektor mit ihr, wodurch ein für die vollständige Verbrennung geeignetes Gas-Luft-Gemisch entsteht. Dieses Gemisch gelangt auf die Oberfläche des keramischen Aufsatzes durch seine Poren, perforierten Öffnungen oder Schlitze, wo es in einer dünnen Schicht von höchstens 1,5 mm vollständig verbrennt.
Brenner mit flachen keramischen Aufsätzen
Der überwiegende Teil der Wärmeenergie wird auf keramische Platten übertragen, die in weniger als einer Minute auf extrem hohe Temperaturen erhitzt werden. Die Außenfläche des Keramikelements wird zu einer zusätzlichen Wärmequelle.
Auf den keramischen Aufsatz entfallen 40 bis 60 % der von einem industriellen Gas-IR-Heizgerät abgegebenen Strahlung. Zur Steigerung der Effizienz des Geräts wird über dem Aufsatz ein Netzschirm angebracht. Zur Vergrößerung der Wärmeübertragungsfläche werden perforierte Platten mit feuerfester Dichtungsmasse verklebt.
Ein wichtiger Indikator ist der Durchmesser der Brennerkanäle. Von ihm hängt ab, welches Gas das Gerät verarbeiten kann. Der Durchmesser bestimmt die Gesamtzahl der Öffnungen in der keramischen Platte. Je mehr Öffnungen vorhanden sind, desto spröder wird das Wärmestrahlungselement und desto empfindlicher ist es gegenüber mechanischen Beschädigungen der GIG.
Heizgeräte mit geripptem Aufsatztyp
Neben flachen keramischen Aufsätzen mit Perforation werden auch reliefierte Elemente verwendet. Die Verwendung einer gerippten Oberfläche fördert in diesem Fall den Wärmeaustausch zwischen der strahlenden Oberfläche und dem brennenden Gas. Die gerippte Keramikfliese erwärmt sich besser, wobei die thermische Belastung des strahlenden Elements nicht zunimmt.
Flache und gerippte keramische Aufsätze werden auf 1473 K erhitzt. Poröse Keramikelemente hingegen nur auf 1237 K. Die poröse Variante ist einfacher herzustellen und daher günstiger. Zudem werden bei ihrer Herstellung Abfälle der Keramikindustrie verwendet.

Die Dicke der porösen Platten beträgt bis zu 30 mm, was die Beständigkeit des Aufsatzes gegen mechanische Einwirkungen deutlich erhöht. Während des Betriebs des Brenners mit einem solchen Aufsatz verbrennt das aus der Verteilerkammer austretende Gas-Luft-Gemisch auf der Außenfläche der Keramikplatte in einer Schicht von bis zu 2 mm.
Der Verbrennungsbereich in dem porösen Aufsatz verlagert sich von der Außenfläche auf eine Tiefe von bis zu 3-5 mm. Dabei erreicht die Erhitzungstemperatur nur 1123 K.
Ein Nachteil der porösen Aufsätze für GIG ist der übermäßig hohe hydraulische Widerstand, aufgrund dessen bei der Arbeit kein Erdgas mit niedrigem Druck verwendet werden kann.
Geräte mit Metallgittern
Jedoch sind alle der aufgeführten Aufsatzarten aus Keramik gefertigt, das heißt, trotz der Dicke und aller möglichen Kniffe des Herstellers, die die Festigkeit erhöhen sollen, sind sie dennoch zerbrechlich. Die Zerbrechlichkeit ist besonders ärgerlich, wenn das Gerät ständig bewegt werden muss.
Daher wurde für die Beheizung von Flächen bei Bau- oder Montagearbeiten ein robusterer Brennertyp entwickelt, der mit einem doppelten Metallgitter ausgestattet ist. In einem solchen Gerät wird das Gas-Luft-Gemisch im Zwischenraum zwischen Aufsatz und Gittern verarbeitet. Die Oberfläche des äußeren Gitters wird nur auf 1023 K erhitzt.

Bei GIG mit Netzaufsätzen werden diese Elemente aus hitzebeständigen Legierungen mit Chrom und Nickel gefertigt. Die Aufsätze werden so hergestellt, dass die Maschengröße des oberen Gitters der Flamme ein freies Durchtreten ermöglicht, während die des unteren minimal ist, kritisch für einen Flammenrückschlag. Hier können entweder beide Gitter oder nur eines als IR-Wärmestrahler dienen.
Wenn ein Infrarotbrenner Erdgas oder ein Propan-Butan-Flüssiggasgemisch aus einer Gasflasche verarbeitet, ist nur das obere Gitter an der Verteilung der Wärmeenergie beteiligt. Wenn Gas mit geringer Last verarbeitet wird, strahlen beide Gitter Wärme ab. Auf diese Weise wird die Wärmeübertragung erhöht.
Der maximale Wirkungsgrad von Infrarotbrennern mit Netzen übersteigt jedoch nicht 60%, da der hydraulische Widerstand der Aufsätze doppelt so hoch ist wie bei perforierten Keramikplatten aller Art. Allerdings ist er geringer als bei porösen Aufsätzen.
Geräte mit erhöhter Wärmeleistung
Die recht geringe Effizienz von Infrarot-Gasstrahlern mit Keramikplatten und Netzen hat dazu geführt, nach Wegen zur Steigerung der Heizleistung zu suchen. Ein Ergebnis wurde durch die Einführung einer neuen Art von Aufsatz erzielt, der eine Keramikplatte mit einer Reihe von Schlitzen darstellt.
Im Querschnitt haben die Schlitze eine plötzliche Erweiterung, ihre Einlassöffnungen sind kleiner als die Auslassöffnungen. Diese Lösung erhöht die Effizienz des Brenners durch Rezirkulation der Verbrennungsprodukte, d.h. deren Rückkehr zur Flammenwurzel innerhalb des Brennkanals. Zudem ist die Flamme bei solchen Modellen stabiler und erlischt im Freien viel seltener.

Der freie Querschnitt der Schlitzpaneele beträgt durchschnittlich 55 – 60 % ihres tatsächlichen Gesamtquerschnitts. Die damit ausgestatteten Brenner arbeiten mit Gas mittleren Drucks. Die Außenfläche des Aufsatzes wird auf 1723 K erhitzt.
Strahler mit Windlastbeständigkeit
Die Betriebsstabilität bei Windlast ist ein wichtiges Kriterium für die Auswahl eines Gas-Infrarotbrenners, der im Bauwesen oder bei der Montage von Produktionsanlagen verwendet wird. Nicht alle industriellen Infrarotstrahler, die Gas verarbeiten, verfügen über diese Eigenschaft.
Für offene Flächen sind spezielle Geräte erforderlich, die:
- zeichnen sich durch eine stabile Injektion aus, die unabhängig von Windböen ist;
- mit einer Vorrichtung ausgestattet sind, die eine Ablenkung des aus der Düse austretenden Strahls verhindert;
- vor einer aktiven Kühlung der Strahlungsoberfläche geschützt sind, die durch Windeinwirkung verursacht wird.
Im technischen Datenblatt von Gasgeräten, die bei böigem Wind heizen können und nicht ausgehen, ist die Windbeständigkeit angegeben. Diese Eigenschaft ist bei serienmäßig hergestellten Infrarotbrennern sowohl bei direktem, d.h. frontalem Windeinfall, als auch bei seitlichem Wind etwa gleich.
Die Verringerung des Injektionskoeffizienten führt zum Auftreten von Flammen auf der Außenfläche der Strahlungsplatte. Dabei sinkt die Temperatur stark ab. Sie wird durch die kalte Luft verringert, die in den Verbrennungsbereich eindringt.
Die Windbeständigkeit ist physikalisch mit der spezifischen Wärmebelastung und der Luftmenge verbunden, die während der Verbrennung zur Düse gelangt. Bei Überschuss und hoher Geschwindigkeit des Luftstroms sinkt der Wirkungsgrad des Infrarotstrahlers. Die Verringerung geht mit dem Auftreten von Flammenzungen, einer Verdunkelung der Strahlungsoberfläche und der Beendigung des Betriebs des Aggregats im flammenlosen Modus einher.
Übersicht über Hersteller von IR-Heizgeräten
Gasgeräte zur Schaffung eines günstigen Mikroklimas auf Baustellen, in Werkstätten, Produktionshallen und ähnlichen Einrichtungen werden sowohl von einheimischen Unternehmen als auch von ausländischen Firmen hergestellt.
Nach Meinung der Verbraucher führen Gasbrenner der Marke Solyarogaz die Bewertung der in Russland hergestellten Produkte an. Das von diesem Unternehmen angebotene Sortiment umfasst Modelle, die für die Beheizung von Räumen unterschiedlicher Größe ausgelegt sind. Die Geräte können in Gewächshäusern, Garagen und auf Freiflächen eingesetzt werden.

Der einzige Nachteil, den Käufer und tatsächliche Besitzer der Modelle von Gasbrennern und -platten des Moskauer Herstellers beachten sollten, ist das Fehlen von Sicherheitssystem-Sensoren. Daher können sie im Haushalt verwendet werden, jedoch unter Einhaltung von Vorsichtsmaßnahmen.
Nicht weniger beliebt sind die Produkte der Firma Sledopyt. Allerdings überwiegen in der dem Kunden angebotenen Produktpalette Produkte für den Hausgebrauch und Touristenvarianten.
Zu Recht beliebt sind Kochplatten, die sowohl zum Heizen als auch zur Zubereitung einfacher Gerichte verwendet werden, sowie Mini-Gasbrenner für Kartuschen.
Gasheizgeräte mit dem Logo Aeroheat haben von Verbrauchern hervorragende Bewertungen erhalten. Diese Geräte überzeugen durch ihre Zuverlässigkeit, die auf der Verwendung hochwertiger Komponenten beruht, sowie durch ihren erschwinglichen Preis. Bewährt haben sich auch gasbetriebene Kocher und Brenner von Dixon und Sibiryachka.
Die Liste der hochwertigen Gasheizgeräte ausländischer Anbieter wird von Gasbrennern und -kochern der südkoreanischen Firma Kovea angeführt. Die Produkte der Marke werden aktiv in kleinen Werkstätten, auf Maler- und Baustellen, beim Camping und Angeln eingesetzt.

Für die Einrichtung von Werkstätten werden häufig Gasheizgeräte des italienischen Unternehmens Sistema verwendet. Stark nachgefragt sind Modelle von den Südkoreanern Hyundai, italienische Gasöfen von Bartolini, die sowohl im Haushalt als auch im Büro eingesetzt werden können. Durch Zuverlässigkeit und stabile Arbeitsweise zeichnen sich die schwedischen Öfen Timberk und die chinesischen Geräte Ballu aus.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Ausführlich über das Funktionsprinzip und die Vorteile von IR-Gasbrennern berichtet der Autor des folgenden Videos:
Details zur Einrichtung der Infrarotheizung werden im folgenden Video vorgestellt:
Die Schritte zur Installation eines gasbetriebenen Deckenheizgeräts werden hier demonstriert:
In der Russischen Föderation werden verschiedene Arten von Infrarotbrennern hergestellt, darunter auch windfeste Modelle. Das vom Unternehmen angebotene Sortiment ermöglicht die Auswahl eines Geräts zur Beheizung von offenen und geschlossenen Flächen.
Wichtig ist es, vor dem Kauf zu entscheiden, zu welchem Zweck und unter welchen Bedingungen das Gerät eingesetzt wird, und anschließend entweder ein leistungsstärkeres oder ein robustes Modell zu wählen, das häufige Umzüge nicht scheut.
