Autonome Gasheizung eines Einfamilienhauses: Varianten der Ausstattung und Überblick über die besten Lösungen
Heizsysteme, die Gas als Brennstoff nutzen, zeichnen sich durch hohe Effizienz und Zuverlässigkeit aus. Die Wärmeerzeuger in ihnen haben einen beeindruckenden Wirkungsgrad und sind sicher im Betrieb. Die Gasheizung eines Privathauses kann auf verschiedene Weise organisiert werden.
Es gibt sowohl kostengünstige als auch teurere Lösungen mit maximaler Wirtschaftlichkeit und Betriebsstabilität. Wir möchten Ihnen praxisbewährte Optionen für die Einrichtung eines Gasheizsystems vorstellen. Die Nutzung unserer Empfehlungen garantiert den Bau eines zuverlässigen und sicheren Netzes.
Die von uns präsentierten Informationen basieren auf Baunormen. Die angebotenen Informationen werden durch anschauliche Foto-Illustrationen, Schemata und Videoanleitungen ergänzt.
Inhalt des Artikels:
Zentrale oder autonome Gasversorgung?
Ohne verbrannten Brennstoff ist jede Variante eines innerhäuslichen Heizsystems in autonomer Ausführung sinnlos. Gas ist das Erste, woran man bei der Planung einer Gasheizung im Landhaus denken muss.
Nicht alle Siedlungen in Russland sind vergast. Allerdings kann 'blaues Gold' nicht nur aus einer Leitung oder einer Flasche mit Flüssiggas, sondern auch aus einem Gasbehälter gewonnen werden.
Erdgas, das hauptsächlich aus Methan besteht, wird über Rohre in Privathäuser geleitet. Das verflüssigte Äquivalent ist ein Propan-Butan-Gemisch, das für den Transport und die Lagerung in Behälter gepumpt wird. Der Druck in solchen Flaschen und Gastanks beträgt etwa 15–18 Atmosphären.
Bei der Organisation der Heizung in einem Privathaus mit 50-Liter-Flaschen müssen diese im Winter alle 2-3 Tage ausgetauscht werden. Wenn für ein Landhaus eine autonome Gasversorgung gewählt wird, ist es am besten, einen Gastank zu bevorzugen, der ein Volumen von bis zu 20 Kubikmetern haben kann.
Die Wahl des Tankvolumens hängt vom Verbrauch an Flüssiggas (LPG) ab. Dabei sind nicht nur der Warmwasserboiler, sondern auch der Kamin und der Gasherd zu berücksichtigen, falls diese im Haus genutzt werden.
Für ein Cottage von 150 m² wird empfohlen, einen Gastank mit einem Volumen von 2000–3000 Litern zu installieren. Für ein Landhaus von 300 m² ist eine Variante mit 8000–9000 Litern erforderlich.

In Bezug auf die Anschlusskosten ist die Gasleitung in den meisten Fällen günstiger als ein unterirdischer Tank. Allerdings nur, wenn die Ortschaft bereits an das Gasnetz angeschlossen ist.
Es kann auch Situationen geben, in denen die Installation eines Gastanks günstiger ist als der Anschluss an die Hauptgasleitung. Dies hängt von den konkreten Anschlussbedingungen in der Region und der Entfernung der Siedlung zur großen Gasleitung ab.
Bei Verwendung eines Gastanks müssen Sie sich keine Sorgen um den Druck in der Leitung machen. Er ist äußerst einfach zu bedienen. Sie müssen lediglich regelmäßig Fachleute zur Sicherheitsüberprüfung rufen und auch das Nachfüllen nicht vergessen. Für die Montage des gesamten Systems werden nicht mehr als drei Tage benötigt.
Wenn die autonome Gasversorgung gewählt wird, sollte der Gaskessel für den Betrieb mit Flüssiggas ausgelegt sein. Es gibt Modelle, die ausschließlich für den Betrieb mit Erdgas aus dem Netz ausgelegt sind.
Die meisten Gaswärmeerzeuger sind jedoch für die Verbrennung beider Brennstoffarten ausgelegt. Es müssen lediglich die Düsen ausgetauscht und das Ventil sowie die Elektronik auf einen anderen Modus umgestellt werden.

Über die Regeln und Besonderheiten der Gasversorgung von Landhäusern wird ausführlich in einem der beliebten Artikel auf unserer Website berichtet.
Auswahl des Gasheizkessels
Moderne gasbetriebene Wärmeerzeugungsanlagen verfügen über vielfältige Automatik und können in mehreren Betriebsarten arbeiten. Sie können bodenstehend oder wandhängend sein.
Die zweite Variante ist kompakter, hat jedoch Leistungsbeschränkungen. Wenn das Modell für ein großes Einfamilienhaus ausgewählt wird, muss ein leistungsstarkes Gerät in Bodenausführung erworben werden.

Das Funktionsprinzip eines Gaskessels ist denkbar einfach – der Brennstoff wird im Brenner mit Hilfe von Piezoelementen oder elektronischer Zündung gezündet, anschließend entsteht durch die Verbrennung des Brennstoffs Wärmeenergie, die über den Wärmetauscher an das Wasser übertragen wird.
Letzteres wird als Wärmeträger in der Heizungsanlage verwendet oder im Warmwasser (WW) verbraucht.

Der Wärmetauscher in einem Gaskessel kann ausgeführt werden aus:
- Stahl (Edelstahl);
- Kupfer;
- Gusseisen.
Am weitesten verbreitet sind Varianten aus Stahl. Dieses Metall ist billig und formbar, wodurch Risse durch ständiges Erhitzen/Abkühlen seltener auftreten.
Jedoch beginnen Stahlelemente bei ständigem Kontakt mit dem Wasser der Gasheizungsanlage in einem Landhaus schnell zu korrodieren.

Gusseisen ist weniger korrosionsanfällig, aber es ist recht schwer. Die meisten Kesselmodelle mit gusseisernen Wärmetauschern sind Standgeräte. An der Wand ist eine solch schwere und sperrige Ausrüstung nur schwer zu montieren.
Wenn ein kompaktes und möglichst leichtes Heizgerät benötigt wird, ist die beste Option mit einem Kupferwärmetauscher. Allerdings ist es teurer als Modelle aus anderen Metallen.

Die Anzahl der Kreise in einem Gas-Warmwasserbereiter bestimmt das Anschlussschema und das Nutzungsprinzip. Ein Wärmetauscher ist ursprünglich für die Einrichtung eines Gasheizsystems in einem Privathaus vorgesehen. Für die Warmwasserbereitung (WWB) muss ein weiterer Kessel installiert oder gleich ein Zweikreis-Modell gewählt werden.
Das Erhitzen von Warmwasser für den Haushaltsbedarf erfolgt am besten in einem Speicherboiler. Durchlauferhitzer sind weniger wirtschaftlich. Sie verbrauchen mehr Gas zum Erhitzen.

Welcher Brennraum ist besser?
Damit das Gas im Brennraum des Kessels brennt, benötigt es eine ständige Sauerstoffzufuhr. Der Sauerstoff wird direkt aus dem Heizungsraum entnommen oder von außen angesaugt. Die erste Variante bedeutet eine natürliche Luftzufuhr, die zweite eine erzwungene Zufuhr mit Hilfe eines Ventilators.
Gaskessel sind mit zwei Arten von Brennkammern ausgestattet:
- Geschlossene – Die Sauerstoffzufuhr erfolgt durch den Spalt zwischen gepaarten Rohren unterschiedlichen Durchmessers. Die Verbrennungsprodukte werden durch den inneren Kanal abgeführt.
- Offene – Die Luft gelangt über ein Zuluftventil aus dem Raum mit der Heizanlage in den Brennraum. Die Verbrennungsprodukte werden durch einen runden Rauchabzugskanal abgeführt.
Die erste Variante ist unabhängig von der Raumgröße. Sie ist für Räume jeder Größe geeignet. Der koaxiale Schornstein eines Geräts mit geschlossener Brennkammer kann durch die Wand oder die obere Decke mit Dach geführt werden.
Im zweiten Fall muss ein 5–6 Meter hoher Schornstein installiert werden, da sonst der Zug zum Ansaugen der erforderlichen Sauerstoffmengen in die Brennkammer nicht ausreicht.
Gasheizkessel mit atmosphärischem Brenner benötigen jedoch keinen Stromanschluss. Sie haben keinen Ventilator; alles geschieht auf natürliche Weise ohne Zwangsumlauf.

Es wird empfohlen, Gas-Warmwasserbereiter mit offener Brennkammer in speziellen Räumen mit guter Belüftung aufzustellen. Wenn sie in Wohnräumen installiert werden, reduzieren sie den Sauerstoffgehalt in diesen erheblich.
Ohne eine Zwangsbelüftung kommt man hier nicht aus. Und das bedeutet zusätzliche Kosten für die Installation und den späteren Betrieb der Lüftungsanlage.
Eigenschaften von Brennwertgeräten
In herkömmlichen Gasheizkesseln entweicht der bei der Gasverbrennung entstehende Wasserdampf in den Schornstein. Während des Verbrennungsprozesses entsteht zwar nur wenig davon, aber er trägt dennoch eine beachtliche Menge an Wärmeenergie in sich. Um diese Wärme nicht nutzlos zu verschwenden, wurden Brennwertkessel entwickelt.

Das Funktionsprinzip dieser Geräte beruht darauf, dass der Dampf der Abgase beim Abkühlen Wärme an das Wasser aus dem Rücklauf der Heizungsanlage abgibt. Die Temperatur des Wärmeträgers steigt dabei unwesentlich an, aber als zusätzliche Wärmequelle ist der Rekuperator durchaus geeignet.
Das Kondenswasser aus dem Brennwertkessel wird über einen speziellen Stutzen in die Kanalisation oder einen separaten Behälter abgeleitet. Hier ist ein wichtiger Punkt zu beachten: Das entstehende Kondensat ist tatsächlich eine schwach konzentrierte Säure. Dabei können pro Stunde bis zu 4–6 Liter anfallen.
Wenn diese Flüssigkeit in eine Klärgrube gegossen wird, werden alle darin lebenden Mikroben abgetötet. Wenn in einem Landhaus eine Kläranlage vorhanden ist, darf das Kondensat aus dem Kessel nicht in das Abwassersystem eingeleitet werden. Bei der Konstruktion des Schornsteins ist es einfacher: Es reicht aus, den Schornstein zu nehmen, der für Kessel mit geschlossener Brennkammer vorgesehen ist.
Kamin für die Gasheizung des Hauses
Hinsichtlich der Anschaffungskosten sind Gaskamine mit elektrischen oder Holz-Kaminen vergleichbar. Allerdings ist der Gasbrennstoff wesentlich günstiger.
Und im Gegensatz zu Holz setzt die Gasheizung mit einem Kamin im Landhaus voraus, dass es keine Probleme mit Asche gibt. Außerdem muss man nicht ständig die Arbeit des Feuerraums überwachen und sich um das Holzhacken kümmern.

Nach der Art der Installation gibt es Gaskamine:
- wandmontierte;
- Inselkamine;
- Einbaukamine.
In Bezug auf die allgemeine Konstruktion und die innere Ausstattung (Brenner, Automatik, Aufbau der Brennkammern) entsprechen sie vollständig den Gaskesseln. In beiden Fällen ist die Anschlusstechnik an die Netze identisch. Unterschiede bestehen lediglich im Prinzip der Raumbeheizung.

Ein Warmwasserkessel ist ursprünglich zum Erhitzen von Wasser bestimmt, während ein gewöhnlicher Kamin zur Luftkonvektion vom Gehäuse und der Frontscheibe, hinter der die Brennstoffverbrennung stattfindet, dient.
Schemata der Warmwasserheizung
Zur Beheizung von Häusern werden Heizsysteme mit Wasser als Wärmeträger eingerichtet, die bestehen aus:
- Warmwasserkessel (Einkreis- oder Zweikreiskessel);
- Rohrleitungen und Fittings (aus Metall oder Polypropylen);
- Bypässe, die es ermöglichen, einzelne Heizkörper vom Netz zu trennen;
- Heizkörper (aus Gusseisen, Aluminium, Stahl und Bimetall);
- Ausdehnungsgefäß.
Gasheizgeräte sind mit einem spezifischen Sicherheitssystem ausgestattet, das ein Magnetventil und ein Thermoelement umfasst. Die Geräte sind untereinander durch Kabel verbunden.
Wenn das Heizgerät normal funktioniert, wird die Lötstelle des Thermoelements durch den Zündbrenner erhitzt. Währenddessen fließt frei Strom durch die Wicklung des Magnetventils, der die offene Stellung des Ventils gewährleistet.
Beim Abkühlen des Thermoelements wird der Gaszugang durch das Magnetventil unterbrochen.
Je nach Anschlussschema der Heizkörper gibt es Einrohr- und Zweirohrsysteme. Im ersten Fall wird das Wasser über ein einziges Rohr zum Heizkörper zu- und abgeführt. Im zweiten Fall wird der Heizkörper an zwei separate Rohrleitungen (Vorlauf und Rücklauf) angeschlossen.

Heizkreise können je nach Wasserbewegung in den Rohren mit natürlicher oder erzwungener Zirkulation ausgelegt sein. Bei der natürlichen Zirkulation zirkuliert das Heizmedium durch Konvektion und Schwerkraft. Die erzwungene Zirkulation erfordert den Einbau einer Umwälzpumpe.
Um den ordnungsgemäßen Betrieb eines Systems mit zwei oder mehr Kreisläufen, die an einen Verteiler angeschlossen sind, zu gewährleisten, ist der Einbau einer hydraulischen Weiche vorgesehen. Die hydraulische Weiche verhindert Druckunterschiede und das Risiko eines Wasserschlags.
Das Ausdehnungsgefäß kann offen oder geschlossen sein (innen durch eine dichte Membran in zwei Teile geteilt). Für Schwerkraftheizsysteme reicht die offene Variante aus. Das geschlossene Gefäß ist für Kreisläufe mit Zwangsumlauf vorgesehen.

Für kleine Einfamilienhäuser reicht das natürliche Prinzip der Wasserbewegung aus. Wenn das Wohngebäude jedoch zwei oder drei Stockwerke hat, ist eine Pumpe unerlässlich. Die Länge des Zirkulationskreislaufs im ersten Schema ist auf 30 Meter begrenzt. Auf größere Entfernungen kann der Kessel das Wasser nicht „drücken“.
Bei natürlicher Zirkulation des Heizmediums in der Gasheizungsanlage eines Privathauses ist keine Pumpe vorhanden. Wenn der Kessel netzunabhängig gewählt wird, ist auch das gesamte Heizsystem unabhängig von der Stromversorgung. Es gibt darin einfach keine stromverbrauchenden Elemente.
Einerseits ist sie im Betrieb stabiler, andererseits ist die Heizqualität geringer (das Wasser erreicht die am weitesten vom Wärmeerzeuger entfernten Heizkörper stark abgekühlt).
Dies betrifft insbesondere Rohrleitungen und Heizkörper aus Stahl oder Gusseisen. Diese Materialien haben einen hohen hydraulischen Widerstand, der den Heizmediumdurchfluss reduziert.

Auch eine kombinierte Heizanlage ist möglich. Dabei wird die Umwälzpumpe über einen Bypass an die Hauptleitung angeschlossen. Wenn die Räume schnell aufgeheizt werden müssen, wird sie eingeschaltet, um den Wasserumlauf zu beschleunigen.
In den übrigen Fällen wird sie mit Absperrventilen vom Hauptrohr getrennt, während das System weiterhin im natürlichen (Schwerkraft-)Modus arbeitet.
Regeln für die Einrichtung einer Gasheizung
Die Gasversorgung und die Errichtung einer gasbasierten Heizungsanlage in einem Privathaus erfolgt in mehreren Schritten:
- Vorbereitung und anschließende Genehmigung des Gasheizungsprojekts durch die Aufsichtsbehörden.
- Anschaffung von Verbrauchsmaterialien, des Kessels und weiterer Ausstattung.
- Anschluss des Hauses an die örtlichen Gasnetze.
- Installation der Gasgeräte und des Rohrleitungssystems mit Heizkörpern.
- Befüllung der Rohre mit Wärmeträgermedium.
- Überprüfung der Funktionsfähigkeit durch einen Probelauf.
Es ist unmöglich, für sein Landhaus selbstständig einen Gasheizungsplan mit allen Schemata und Berechnungen zu erstellen, ohne einen Abschluss als Heizungstechniker zu haben.
Außerdem muss die erstellte Dokumentation noch mit den Gasversorgern abgestimmt werden. Am besten überlässt man all diese Verfahren den Mitarbeitern des entsprechenden Planungs- und Installationsunternehmens.
Das Schema der Gasheizungsinstallation in einem Privathaus muss bis ins kleinste Detail durchdacht sein. Wenn der Kessel zu leistungsstark gewählt wird, verbrennt er unnötigen Brennstoff. Bei unzureichender Leistung muss das Gerät an seiner Leistungsgrenze arbeiten, was zu einem vorzeitigen Ausfall führt.
Für die Genehmigung zum Anschluss an die zentrale Leitung und zur Nutzung von Flüssiggasanlagen müssen unterschiedliche Dokumente beschafft werden. Bevor Sie eine Entscheidung über die Einrichtung eines Gassystems treffen, sollten Sie nicht nur diese prüfen, sondern auch alle “Pro und Contra” abwägen, um die beste Option zu wählen.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Video #1. Nuancen der Gasheizungsinstallation im Landhaus:
Video #2. Prinzipien der Zirkulation des Wärmeträgermediums im Heizsystem eines Privathauses:
Video #3. Eigenständiger Aufbau verschiedener Heizsysteme für Landhäuser:
Nur ein erfahrener Heizungstechniker ist in der Lage, für ein Privathaus fachgerechte Berechnungen und Pläne für die Gasheizungsinstallation zu erstellen.
Die Erstellung der Projektdokumentation und deren Abstimmung überlässt man am besten den Profis. Die anschließende Montage des Heizsystems kann jedoch selbst durchgeführt werden. Dafür sind lediglich Kenntnisse in der Montage sowie die genaue Befolgung der Anleitungen und des Projekts erforderlich.
Haben Sie nützliche Tipps zur Einrichtung einer Gasheizung und zur Auswahl eines Gaskessels? Möchten Sie Ihre eigenen Erfahrungen teilen oder haben Sie während der Lektüre unseres Materials strittige Punkte entdeckt? Dann schreiben Sie bitte Kommentare und stellen Sie Fragen im Block unter dem Text.

Bei uns in Kaliningrad hat jeder Zweite eine autonome Heizung, die Winter erlauben das. Eine solche Heizung und warmes Wasser kosten tatsächlich lächerlich wenig Geld, besonders im Vergleich zur Zentralheizung. Der Kessel muss natürlich ein Zweikreis-Kessel und besserer Qualität sein, damit bei zwei geöffneten Wasserhähnen der Druck in beiden normal ist. Die Notwendigkeit einer regelmäßigen Wartung – das ist natürlich ein Minuspunkt, aber preislich ist es trotzdem viel günstiger, selbst unter Berücksichtigung der Kosten des Kessels.
Ich habe von meinen Eltern ein großes Einfamilienhaus auf dem Land geerbt, in dem wir von Ende des Frühlings bis zur Herbstkälte sehr viel Zeit verbringen. Aber leider war es dort im Winter nicht möglich, sich aufzuhalten. Und wie froh waren wir, als dann Gas dorthin verlegt wurde! Natürlich mussten wir einen beträchtlichen Betrag für die Installation der Gasanlage im Haus ausgeben, aber das ist es wert! Wenn man jedoch autonom mit Gasflaschen heizt, wird man es wirklich leid, sie ständig nachzufüllen.