Installation von Heizkörpern: Technik der korrekten Montage von Heizkörpern in Eigenregie
Verschiedene Heizsysteme sorgen für eine angenehme Raumtemperatur in Wohnräumen. Die Grundlage der überwiegenden Mehrheit der Heizungskonzepte bilden spezielle Wärmeabgabegeräte, die im Alltag als Heizkörper bezeichnet werden. Ihre Montage können Sie selbst durchführen, wenn Sie die Nuancen kennen.
Wir haben für Sie alle Informationen zu den Varianten und Anschlussmöglichkeiten gesammelt und systematisiert. Mit unseren Empfehlungen wird die Selbstmontage von Heizkörpern ohne die geringsten Schwierigkeiten durchgeführt. Alle Leser unseres Artikels werden problemlos damit zurechtkommen.
Die detaillierte Beschreibung der Varianten und Anschlusstechniken wird durch anschauliche Schemata, Fotosammlungen und Videoanleitungen ergänzt.
Inhalt des Artikels:
Heizparameter für die Geräteauswahl
Grundkenntnisse über die Betriebsarten und -bedingungen von Heizgeräten helfen Ihnen zu verstehen, welche Heizkörperkonstruktionen erforderlich sind.
Im Folgenden finden Sie eine zusammenfassende Darstellung der wichtigen Parameter von Heizsystemen bei der Auswahl von Heizkörpern:
1. Innendruck. Ein Wert, der für die richtige Auswahl eines Geräts erforderlich ist, das den Druck im Heizkreislauf aushalten kann:
- Einfamilienhaus (autonom) = 1,5-2 atm.
- Einfamilienhaus (zentral) = 2-4 atm.
- 5-stöckiges Gebäude (zentral und autonom) = 2-4 atm.
- 9-stöckiges Gebäude (zentral und autonom) = 5-7 atm.
- Gebäude mit mehr als 9 Stockwerken (autonom) = 5-7 atm.
- Gebäude mit mehr als 9 Stockwerken (zentral) = 7-10 atm.
Falls die technischen Möglichkeiten des Heizkörpers unter dem Druck im Heizkreislauf liegen, besteht die Gefahr einer Undichtigkeit des Geräts mit weiteren negativen Folgen.
2. Zulässige Heiztemperatur. Eine Kenngröße, die die obere Temperaturgrenze angibt, bei deren Überschreitung der Heizkörper ausfallen kann:
- Autonom = bis 90 °C.
- Zentral mit Kunststoffverteilung = bis 90 °C.
- Zentral mit Stahlverteilung = bis 95 °C.
Ein Betrieb unter Verletzung der Temperaturvorgaben führt zum Schmelzen der Dichtungen, Verformung und Verlust der Dichtheit des Geräts.
3. Verschmutzungsgrad des Wärmeträgers. Ein Parameter, der hauptsächlich Besitzer von autonomen Heizungsanlagen und Wasserversorgungssystemen interessiert:
- Autonome Heizung eines Privathauses = hoch, mittel, niedrig bei Installation von Filtern.
- Autonome Heizung eines Mehrfamilienhauses = hoch, mittel, niedrig bei Installation eines Filtersystems.
- Zentralisierte Heizung = niedrig, in seltenen Fällen mittel.
Das Wasser, das von zentralisierten Netzen in kommunale Heizsysteme geliefert wird, durchläuft eine umfassende Reinigung. Der Gehalt an Sand- und Tonschwebstoffen im Wasser aus privaten Brunnen, Bohrlöchern und offenen Quellen kann die zulässigen Grenzwerte überschreiten.

Traditionelle Installationsorte für Heizkörper
Für die weitere Auswahl der Bauarten von Heizkörpern müssen die Punkte der Installation von Heizgeräten bestimmt werden. Sie werden an den Stellen mit dem größten Kälteeinfall platziert. So wird vorgegangen, um den Einfluss von Zugluft auf das Raumklima zu minimieren. Zudem wird darauf geachtet, die Zugänglichkeit für regelmäßige Wartungsarbeiten zu gewährleisten.

Bereiche für die Platzierung von Heizkörpern:
- Fensternischen. Der häufigste Aufstellort für Heizgeräte.
- Lange Zwischenfensterbereiche. Eine der beliebten Zusatzoptionen.
- Ecken und “tote” Wände von Eckräumen. Wird zur Verstärkung der Raumheizung bei erhöhten Wärmeverlusten durch intensive Windeinwirkung verwendet.
- Toiletten, Abstellkammern, Badezimmer, deren eine oder zwei Seiten an eine tragende Hauptwand angrenzen.
- Unbeheizte Eingänge, Flure von Privathäusern.
- Wohnungsflure im Erdgeschoss von Mehrfamilienhäusern.
Moderne Ausführungen von Heizgeräten passen unter die Balkontür oder den Eingang zur Loggia.
Beispiel für die Anordnung von Heizkörpern in einem Haus:
Konstruktive Besonderheiten von Heizgeräten
Konstruktiv werden Heizkörper in Gruppen unterteilt: Radiatoren, Konvektoren und Register.
Übersicht über gefragte Heizgeräte
Der Radiator ist die am weitesten verbreitete Art. Es ist ein Heizgerät, das aus einzelnen vertikalen Abteilen (Sektionen) besteht. Bei klassischen zerlegbaren Modellen sind die Sektionen eigenständige Arbeitselemente. Sie werden in der erforderlichen Anzahl mithilfe von Innengewindeverbindungen zusammengefügt. Diese Montageart verleiht den Heizkörpern Vielseitigkeit.
Bevor man einen Heizkörper installiert oder gegebenenfalls zusammenstellt, muss eine Berechnung entsprechend der erforderlichen Heizleistung durchgeführt werden. Gemäß der Berechnung wird die Anzahl der Segmente von zusammenbaubaren Heizkörpern ausgewählt. Die horizontalen Hohlräume der Heizkörper, die beim Verbinden der Segmente entstehen, werden als Kollektoren bezeichnet – oberer und unterer.
Moderne Technologien haben die Herstellung von weniger vielseitigen, aber zuverlässigeren nicht zerlegbaren Radiatoren unter Verwendung von Schweiß- und Gussverfahren ermöglicht. Sie weisen keine für zerlegbare Radiatoren typischen Stoß- und Dichtungsstellen auf. Das Design ist für jeden Geschmack erhältlich.
Konvektor – ein einteiliges Heizgerät aus einem Rohr- oder Hohlwärmetauscher mit Reihen von wärmeabführenden Rippen. Konvektoren werden in den folgenden Ausführungen hergestellt:
- Wandmontiert.
- Bodenmontiert (Kanalkonvektoren)
- Sockelleistenkonvektoren.
Register – ein nicht zerlegbares Heizgerät aus geraden glatten horizontalen Rohren, die auf eine bestimmte Weise zusammengestellt und verbunden sind.
Ausführlich zu den Radiatorvarianten
Radiatoren unterscheiden sich nach dem für ihre Herstellung verwendeten Material.

Der Markt für Heizgeräte kann Folgendes bieten:
- Gusseiserne Radiatoren. Die Stammväter der Heizkörper dieser Gruppe. Relativ preiswert. Sie halten jeden Betriebsmodus aus. Sie halten bis zu 50 Jahren. Der Hauptnachteil ist ihr hohes Gewicht, das jedoch hilft, die Wärme bei abgeschalteter Heizung lange zu speichern.
- Stahlradiatoren. Diese Heizkörper sind Konstruktionen aus Stahlrohren. Sie arbeiten unter allen Bedingungen, sind aber weniger langlebig als ihre gusseisernen Pendants. Sie haben eine geringe Wärmeabgabe.
- Aluminiumradiatoren. Aus leichtem, ästhetischem Material gefertigt, geben diese Heizkörper die Wärme am besten ab. Sie sind gegenüber allen Arbeitstemperaturen beständig, haben aber Angst vor Wasserschlägen. Aluminium stellt sehr hohe Anforderungen an die Qualität des Heizmediums.
- Bimetallradiatoren. Stahlinnenleben, umhüllt von Aluminium – das sagt alles. Die Hauptmerkmale entsprechen denen von Stahl, die Wärmeabgabe ist fast so gut wie bei Aluminium. Der Preis ist happig.
- Kupferradiatoren. Dies sind „ewige“ Wärmestrahler für jede Art von Räumen. Ihr einziger und wesentlichster Nachteil sind die extrem hohen Kosten.
- Plastikheizkörper. Eine Neuheit in der Familie der Heizkörper. Derzeit eignen sie sich nur für autarke Heizsysteme in Privathäusern mit einer Vorlauftemperatur von maximal 80⁰C.
Am empfindlichsten gegenüber den Betriebsbedingungen sind Aluminiumgeräte. Diese Heizkörper halten zuverlässig nur 15 Jahre. Ihr Einsatz ist nur in autonomen Heizsystemen möglich.
Äußerlich ähneln sich beliebte Heizkörpermodelle aus verschiedenen Materialien:
Eigenschaften der Konvektorvariante
Konvektoren sind in der Wärmeabgabe den Heizkörpern deutlich unterlegen, können sie aber in manchen Fällen sinnvoll ergänzen oder ersetzen:
1. Wandkonvektoren. Heizkörper in dieser Ausführung werden meist aus Stahl gefertigt und sind daher günstig. Sie sind anfällig für Wasserschläge, und ihr Einsatz in zentralen Heizsystemen wird nicht empfohlen.

Hingegen eignen sich solche in Form von Rohren mit Lamellen nur für die Installation in Nebenräumen.
2. Bodenkonvektoren (Kanalkonvektoren). Eine ausgezeichnete Lösung für die Erzeugung eines Warmluftvorhangs an Balkon- oder Loggiatüren. Hergestellt aus robusten, korrosionsbeständigen Materialien sind sie anspruchslos im Betrieb.
3. Sockelkonvektoren (Fußleistenkonvektoren). Diese Heizkörper sind in der Lage, unter allen Bedingungen und Betriebsarten zu arbeiten, und eignen sich daher bestens zur Schaffung eines Mikroklimas an Orten, an denen alle anderen Heizgeräte sperrig wirken würden.
Der Sockeltyp eignet sich in Badezimmern und Abstellräumen, die an kalte Außenwände und unbeheizte Treppenhäuser grenzen.
Kurzbeschreibung von Heizregistern
Einst wurden Heizkörper dieser Gruppe mit gewöhnlichem Schweißen handwerklich hergestellt. Register können in allen Heizsystemen eingesetzt werden, werden aber aufgrund ihres schlichten Aussehens hauptsächlich in Nebenräumen verwendet: Garagen, Abstellkammern, Kellern. Manchmal sind sie in den Eingangsbereichen alter Mehrfamilienhäuser zu sehen.
Moderne Hersteller haben ein Auge auf diese Gruppe von Heizgeräten geworfen.

Berechnung der Heizleistung von Heizkörpern
Die Phase der Vorauswahl der Heizkörper ist abgeschlossen, nun kann zur Berechnung der erforderlichen Heizleistung übergegangen werden. Als Berechnungsgrundlage dient die relative Leistung von 100 W für die Beheizung von 1 m² eines Normraums.
Die vollständige Formel enthält viele Korrekturfaktoren und sieht wie folgt aus:
Q = ( 100 x S ) x R x K x U x T x H x W x G x X x Y x Z,
wobei:
S = Fläche des beheizten Raums, wobei:
R – zusätzlicher Parameter für Räume mit Ausrichtung nach Osten oder Norden = 1,1;
K – Korrekturfaktor für die Anzahl der Außenwände im Raum:
eine = 1,0;
zwei = 1,2;
drei = 1,3;
vier = 1,4;
U – Wärmedämmkoeffizient der Außenwände:
niedrig = 1,27 (ohne Dämmung);
mittel = 1,0 (Putz, oberflächliche Wärmedämmung);
hoch = 0,85 (Dämmung nach spezieller Berechnung);
T – Wetterindikator für den Zeitraum der niedrigsten Temperaturen in °C:
bis -10 = 0,7;
bis -15 = 0,9;
bis -20 = 1,0;
bis -25 = 1,1;
bis -35 = 1,3;
unter -35 = 1,5;
H – Raumhöhenindex in Metern:
bis 2,7 = 1,0;
bis 3 = 1,05;
bis 3,5 = 1,1;
bis 4 = 1,15;
W – Eigenschaft des darüber liegenden Raums:
unbeheizt und ungedämmt = 1,0 (kalter Dachboden);
unbeheizt, aber gedämmt = 0,9 (Dachboden mit gedämmtem Dach);
beheizt = 0,8.
G – Qualitätsstufe der Fenster:
serienmäßige Holzrahmen = 1,27;
Rahmen mit Einfachverglasung = 1,0;
Rahmen mit Doppelverglasung = 0,85;
X – Verhältnis der Fensterfläche zur Raumfläche:
bis 0,1 = 0,8;
bis 0,2 = 0,9;
bis 0,3 = 1,0;
bis 0,4 = 1,1;
bis 0,5 = 1,2;
Y – Wert der Offenheit der Heizkörperoberfläche:
vollständig offen = 0,9;
durch Fensterbank verdeckt = 1,0;
durch horizontalen Wandvorsprung verdeckt = 1,07;
durch Fensterbank und Frontabdeckung verdeckt = 1,12;
von allen Seiten blockiert = 1,2;
Z – Effizienz des Heizkörperanschlusses (1,0 ÷ 1,13; siehe unten für weitere Details).
Der berechnete Wert muss mit dem bedingten Faktor 1,15 multipliziert werden. Dieser sorgt für eine gewisse Wärmereserve, um eine genauere Einstellung der Geräte für den Betrieb im Niedertemperaturmodus zu ermöglichen.
Effiziente Anschlussmöglichkeiten
Bevor Sie mit dem Studium fortfahren, wie man Heizkörper und andere Heizgeräte richtig auswählt, installiert und anschließt, müssen zwei grundlegende Arten der Rohrverlegung in bestehenden Heizsystemen betrachtet werden. Sie unterscheiden sich in den Prinzipien der Zufuhr des Wärmeträgers zu den Heizkörpern und der Rückführung in das System.
In der Praxis wird das wärmezuführende Rohr als 'Vorlauf' bezeichnet. Das Rohr, das den Wärmeträger zurückführt, heißt 'Rücklauf'. Ein vertikales Verteilungsrohr (Vorlauf oder Rücklauf) wird 'Steigleitung' genannt.

Traditionelle Verteilungsvarianten:
- Einrohr. Die Verteilung ist so angelegt, dass eine einzige Leitung sowohl Vor- als auch Rücklauf übernimmt. Die Heizkörper werden nacheinander angeschlossen. Das Heizmedium durchströmt die Heizkörper in der Reihenfolge ihres Anschlusses.
- Zweirohr. Bei der Zweirohrverteilung dient eine Leitung als Vorlauf, die andere als Rücklauf. In dieser Variante werden die Heizkörper gleichzeitig an beide Leitungen angeschlossen, parallel zueinander. Das Heizmedium zirkuliert gleichzeitig durch alle Heizkörper.
Von der Anschlussart der Heizkörper hängt der Koeffizient „Z“ in der Formel zur Berechnung der Heizleistung ab.
Die in der Praxis am häufigsten verwendeten Anschlussarten:
Methode Nr. 1. Diagonal. Z = 1,0.
Diese Anschlussart ist die effektivste, insbesondere wenn die Heizungsanlage schlecht funktioniert. Das Heizmedium tritt oben an einer Seite in den Heizkörper ein, durchströmt den gesamten Innenraum und tritt unten auf der anderen Seite wieder aus.
Die Wärmeenergie wird auf die gesamte Oberfläche des Heizkörpers übertragen. Für Heizkörper mit mehr als 12 Segmenten wird diese Methode dringend empfohlen.
Methode Nr. 2. Seitlich (oben – Eintritt, unten – Austritt). Z = 1,03.
Bis vor kurzem war dies die gängigste Anschlussart für Heizkörper. Sie ist aufgrund der kurzen Anschlusswege montagefreundlich.
Bei Heizkörpern mit bis zu 12 Segmenten steht sie in der Wärmeabgabe der diagonalen Anschlussart kaum nach. Dies gilt jedoch für gut eingestellte Heizsysteme. Wenn die Systeme träge funktionieren, erreicht das heiße Heizmedium die Endkammern der Heizkörper nicht.
Methode Nr. 3. Unten beidseitig. Z = 1,13.
Trotz der geringsten Effizienz hat sich diese Anschlussart im Neubau dank Kunststoffrohren schnell durchgesetzt. Die Heizungsverteilungen werden im Boden installiert und beeinträchtigen die Raumgestaltung nicht. Bei richtig eingestellten Heizsystemen werden alle Teile der Heizkörper gleichmäßig erwärmt.

Letzte Phase der Heizkörperauswahl
Die endgültige Auswahlphase basiert auf den ermittelten erforderlichen Leistungen der Heizkörper.
Fertige komplette Konstruktionen von Radiatoren, Konvektoren oder Registern werden beim Kauf ausgewählt.
Aus den Werksdatenblättern der Produkte sind die Angaben zu ihrer Heizleistung ersichtlich. Beim Kauf der Heizkörper werden die Besonderheiten der Einbauorte (z. B. mögliche Abmessungen des Geräts) berücksichtigt.
Nicht zerlegbare Heizkörper und Register mit individuellen Parametern werden von spezialisierten Organisationen auf Bestellung gefertigt. Zerlegbare Heizkörper sollten nach der Anzahl der Segmente unter Berücksichtigung ihrer Gesamtwärmeleistung ausgewählt werden.
Ungefähre Einzelleistungen von standardmäßigen 500-mm-Segmenten aus verschiedenen Materialien (Watt bei 70 °C Vorlauftemperatur):
• Gusseisen = 160;
• Stahlrohr = 85;
• Aluminium = 200;
• Bimetall = 180.
Die Leistung zerlegbarer Heizkörper wird durch Hinzufügen oder Entfernen von Segmenten reguliert.
Bei der Auswahl von Heizkörpern verschiedener Bauarten für denselben Raum ist es besser, die Auswahl mit nicht zerlegbaren Modellen zu beginnen.
Allgemeine Tipps zur Installation von Heizkörpern verschiedener Gruppen
Es wird empfohlen, für die Heizung Geräte zu verwenden, die mit automatischen und mechanischen Entlüftern ausgestattet sind. Für andere Bauarten von Heizgeräten – der äußerste obere Punkt auf der dem Eintritt des Wärmeträgers gegenüberliegenden Seite.
Es wird auch empfohlen, eine Wärmereflexionsfolie zwischen dem Heizkörper und der Außenwand anzubringen. Für die Herstellung können moderne wärmereflektierende Materialien wie Isospan, Penofol und Alufom verwendet werden.

Bei der Befestigung von Heizgeräten vor Ort darf keine Abweichung von der horizontalen Ebene erfolgen. Es ist erlaubt, die Seite mit dem Entlüfter um bis zu 1 cm anzuheben, um eine bessere Luftsammlung und -abgabe zu ermöglichen.
Beim Anschluss von Heizgeräten an Systeme mit Steigleitungen müssen die Mittelpunkte der Eintrittsöffnungen der Heizkörper nicht höher sein als die Mittelpunkte der Abzweige von den Zuleitungen. Wenn beim Anschluss an die Steigleitungen die Ausstattung der Wärmeeinheiten mit Ventilen oder Geräten zur Temperaturregelung vorgesehen ist, ist in Einrohr-Heizsystemen zusätzlich die Installation von Bypässen erforderlich, falls diese nicht vorhanden sind.
Ein Bypass ist eine Umleitung parallel zum Heizkörperanschluss. Dieses Element ermöglicht die Steuerung des Heizkörpers. Es handelt sich um ein Rohrstück, das den Ein- und Auslass des Heizkörpers verbindet. Der Durchmesser des Bypass-Rohrs sollte eine Größe kleiner sein als der des Steigrohrs. In Zweirohrheizsystemen ist keine Installation von Bypässen erforderlich.
Aufgrund der stark unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten der Materialien wird davon abgeraten, Heizkörper mit Kunststoffleitungen an Stahlrohrverteilungen anzuschließen. Umgekehrt schließt eine Kunststoffhauptleitung den Übergang zu Stahlverbindungsteilen aus.
Bis zum Abschluss der Montage sollte die Verpackung von Stahl-, Aluminium- und Bimetallheizkörpern nicht entfernt werden, um mechanische Beschädigungen zu vermeiden.
Vorbereitung zerlegbarer Heizkörper für die Installation
Falls die erworbenen zerlegbaren Heizkörper nicht die berechneten Parameter aufweisen, sollten Sie diese nacharbeiten, indem Sie überflüssige Segmente entfernen oder bis zur gewünschten Anzahl hinzufügen. Die Heizkörperabschnitte werden untereinander mit Sanitärnippeln und runden Dichtringen zusammengezogen.
Ein Nippel ist ein kurzes dickwandiges Rohr mit Außengewinde. Zur Hälfte rechts-, zur Hälfte linksgängig. Im Inneren des Rohrs befinden sich über die gesamte Länge zwei gegenüberliegende längliche technische Vorsprünge.

Der Heizkörperschlüssel kann durch einen Meißel geeigneter Länge ersetzt werden, mit einer ausreichend breiten Schneide, um die Nippelvorsprünge sicher zu greifen. Die Rolle des Drehgriffs übernimmt eine verstellbare Rohrzange.
Die Konstruktion eines zerlegbaren Heizkörpers verfügt über Linksgewinde.
Zur korrekten Wahrnehmung der Drehrichtung wird empfohlen, die Nippel durch Einführen des Schlüssels oder Meißels in die Öffnungen der Segmente mit Rechtsgewinde ein- oder auszudrehen. Um Verkantungen der Teile zu vermeiden, sollten die Öffnungen nach jeder Umdrehung des Werkzeugs gewechselt werden.
Befestigung zerlegbarer Heizkörper vor Ort
Zerlegbare Heizkörper werden an speziellen Halterungen aufgehängt. Am zuverlässigsten sind gebogene Haken, die in die tragenden Wände der Räume eingelassen sind. Dabei müssen folgende Abstände eingehalten werden:
• vom Boden = 6-12 cm, ausreichend für die Reinigung und Beheizung der Wandunterseite,
• zum Fensterbrett mindestens 7 cm, um eine effektive Konvektion zu gewährleisten,
• von der Wärmeschutzplatte oder der Wand = 3-5 cm.
Die Halterungen werden so montiert, dass sie in den Zwischenraum zwischen den Heizkörpersegmenten fallen. Nach einer ungeschriebenen Regel sollten beim Aufhängen der Heizkörper die Endstopfen mit Rechtsgewinde rechts und mit Linksgewinde links sein.
Die Markierung für die Haken erfolgt in folgender Reihenfolge:
- Es wird eine vertikale Linie der Mittelachse des Heizkörpers gezeichnet (bei der Installation unter einem Fenster ist dies meistens auch dessen Mitte) mit einer Länge von mindestens der Höhe des Heizkörpers.
- Der Abstand zwischen den Zwischenräumen des ersten und zweiten sowie des letzten und vorletzten Segments des Heizkörpers wird gemessen.
- Es wird eine horizontale Linie gezogen, die der Mitte des oberen Heizkörperverteilers entspricht, mit einer Länge von mindestens dem gemessenen Abstand (unter Berücksichtigung der oben genannten allgemeinen Ratschläge).
- Der Abstand selbst wird auf der gezeichneten horizontalen Linie symmetrisch zur Mittelachse nach rechts und links abgetragen. Die so erhaltenen zwei Punkte sind die Positionen für die oberen Haken. Diese werden das Gewicht der Konstruktion tragen.
- Vom Schnittpunkt der horizontalen Linie und der Mittelachse wird senkrecht nach unten ein Abstand abgetragen, der dem Mittenabstand der Verteiler entspricht (standardmäßig 500 mm).
- Durch den markierten Punkt wird eine horizontale Linie gezogen, die der Mitte des unteren Heizkörperverteilers entspricht.
- Tragen Sie die in Punkt 2 gemessene Strecke auf der gezogenen horizontalen Linie symmetrisch zur Mittellinie nach rechts und links ab. Die beiden erhaltenen Punkte sind die Stellen für die unteren Haken. Sie sorgen für die Unbeweglichkeit der Konstruktion.
- Bohren Sie an den markierten Punkten Löcher für die Dübel. In diese werden die Gewindebügel eingedreht oder die Haken mit glatten Schäften eingeschlagen.
Der Bohrvorgang ist für gusseiserne und bimetallische Heizkörper mit nicht mehr als 10 Gliedern sowie für Aluminiumradiatoren mit nicht mehr als 12 Gliedern beschrieben. Bei größeren Batterien sollten Sie im Bereich der Mitte oben und unten je einen Haken hinzufügen.
Befestigung nicht zerlegbarer Typen vor Ort
Die Halterungen für die Montage nicht zerlegbarer Heizkörper sind normalerweise im Lieferumfang enthalten. Die Reihenfolge der Markierung der Befestigungspunkte der Halterungen zum Aufhängen dieser Heizkörper wird im beigefügten Montageschema beschrieben. Die Vorgehensweise ähnelt der für zerlegbare Heizkörper beschriebenen.
Die Auswahl der Halterungen zur Befestigung von Konvektoren ist vielfältig. Sie wird durch die Position des Heizgeräts bestimmt.

In Analogie zu zerlegbaren Heizkörpern werden Heizregister an bogenförmigen Haken aufgehängt, die fest in den Wänden verankert sind. Die Gesamtzahl der Halterungen beträgt standardmäßig vier (zwei halten das obere Rohr, zwei das untere). Bei leichten Registern ist die Verwendung von Rohrhalterungen entsprechenden Durchmessers mit Schellen möglich.
Anschluss von Heizkörpern an Heizsysteme
Bei den Anschlussarbeiten sollten Sie ein Drehmomentwerkzeug verwenden. Die erforderlichen Anzugsmomente sind in den Datenblättern der erworbenen Heizgeräte angegeben. Zur Abdichtung der Gewindeverbindungen benötigen Sie fluorpolymeres Dichtungsmaterial, kurz „FUM-Band“ genannt, sowie Sanitärflachs.
Wenn die Verbindungen der Heizkörper mit der Verrohrung der Heizungsanlage über Kunststoffleitungen erfolgen, werden zusätzlich benötigt:
- Ein Schweißgerät für Polypropylenteile.
- Oder ein Presswerkzeug für Mehrschichtverbundrohre.
Wenn Sie die Heizleistung der Heizkörper regeln möchten, werden Ventile oder Thermostatregler angeschafft. Einige fertige Konstruktionen sind sofort mit integrierten Thermostatreglern ausgestattet.
Die erforderliche Rohrlänge für die Zuleitung sowie die Zusammenstellung der Verbindungsteile (Fittings) hängen von der Art des Anschlusses an das Heizsystem ab und werden erst nach der endgültigen Montage der Heizkörper an Ort und Stelle ermittelt. Die Anschlussarten „diagonal“, „seitlich“ oder „beidseitig von unten“ werden bereits bei der Berechnung der Heizleistung der zu installierenden Heizkörper festgelegt.
Eine Möglichkeit der Montage und Installation eines nicht zerlegbaren Heizkörpers. Der vorbereitende Schritt – der Kauf des Geräts selbst und der Absperrarmaturen.
Wenn alles vorbereitet ist, schließen Sie zuerst die Armaturen an, installieren die Adapter und hängen dann die Heizkörper unter dem Fenster an der Wand nach folgendem Schema auf:
Nachdem Sie erfahren haben, wie Sie einen Heizkörper fachgerecht installieren, können Sie ohne Bedenken mit der verantwortungsvollen Arbeit beginnen. Vor der Montage der Geräte müssen die Installationsorte repariert und verputzt sein.
Wie der Austausch von Heizgeräten durchgeführt wird, erfahren Sie in einem weiteren beliebten Artikel unserer Webseite.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Das Video zeigt anschaulich die Anschlussmöglichkeiten:
Video-Tutorial zur Montage von Heizkörpern:
Besonderheiten der Verrohrung von Heizkörpern mit Polypropylen:
Wir hoffen sehr, dass die in diesem Artikel gewonnenen Erkenntnisse die Montage jeder Art von Heizkörper, Konvektor oder Heizregister für jeden Heimwerker zugänglich machen. Das Wichtigste bei der anstehenden Arbeit ist äußerste Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein bei jedem Schritt der gestellten Aufgabe.
Schreiben Sie, wie Sie selbst oder Installateure die Heizkörper in Ihrem Haus/Ihrer Wohnung installiert haben. Teilen Sie mit, ob Sie mit der Arbeit der Geräte zufrieden sind. Bitte kommentieren Sie im untenstehenden Block. Hier können Sie auch Fragen stellen und nützliche Informationen mitteilen.


Aus meiner Erfahrung kann ich sagen: Wenn Sie sich damit nicht auskennen, dann sollten Sie sich nicht einmischen. So ist es in meinem Leben passiert. Ich habe Artikel gelesen, schien alles entschieden zu haben, was und wie man richtig macht, habe mich mit einem Bekannten beraten, der sich damit beschäftigt, und er sagte mir, ohne ihn solle ich mich nicht einmischen. Aber ich dachte, alles sei einfach. Die Rohre im Haus sind alt und ich habe nicht daran gedacht, sie ordentlich zu reinigen. Nach der Installation habe ich den “Steigstrang” mit Gips zugemacht, und im Winter sind wir alle erfroren. Verschließen Sie niemals Heizkörper.
Hallo. Gipskarton hat eine relativ niedrige Wärmeleitfähigkeit, und damit sollten Sie Heizkörper natürlich nicht verkleiden. Schon gar nicht unter Spachtelmasse und Verkleidung. Wenn Sie die Installationen aber unbedingt abdecken möchten, dann ist es besser, wenn es sich um Gitterkonstruktionen oder abnehmbare Elemente handelt, und unbedingt mit Wartungsklappen, um rechtzeitig an die Anschlüsse zu gelangen und sie kontrollieren zu können.
Die Wahl der Heizkörpergröße hängt direkt von den Abmessungen des zu beheizenden Raums ab. Bei der Reparatur des Heizungsnetzes ist es auch wichtig, die alten Heizkörper auszutauschen, da sich im Betrieb Schmutz in den Geräten ansammelt und Rost an den Wänden ablagert. Die Verschmutzungen behindern den Wasserfluss, was letztlich die Funktion beeinträchtigen und die Effizienz der Heizungsanlage verringern kann. Ich habe Heizkörper einer Marke gekauft, um Probleme zu vermeiden. Ein Entlüfter ist ebenfalls sehr nützlich. Früher wartete man auf die Nachbarn im obersten Stockwerk, um die Luft aus dem System abzulassen, jetzt können Sie das selbst erledigen.