Anschluss an die Gasleitung: Technische Anforderungen und Besonderheiten der Arbeiten
Erdgas versorgt den Menschen mit Wärme und warmen Mahlzeiten. Um diese Funktionen zu erfüllen, muss es jedoch an die Wohnung herangeführt werden – eine Rohrleitung, die mit dem zentralen Netz, Heizungsanlagen und Haushaltsgeräten verbunden ist.
In der Planungsphase der Leitung sollten Sie sich darüber informieren, welche Genehmigungsdokumente erforderlich sind, wie Sie den Anschluss an die Gasleitung korrekt vornehmen und wem Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe anvertrauen können. Die Antworten auf diese Fragen finden Sie ausführlich im Artikel.
Darüber hinaus haben wir verschiedene Methoden des Anschlusses an die Hauptleitung beschrieben und die Besonderheiten der Verbindung mit Kunststoff- und Metallrohrleitungen erläutert.
Inhalt des Artikels:
- Welche Arten von Gastransportleitungen gibt es?
- Regeln zur Berechnung der Durchflusskapazität
- Wie stellen Sie den korrekten Anschluss an die Gasleitung her?
- Mögliche Anschlussmethoden
- Besonderheiten des Anschlusses an Metallgasleitungen
- Anschluss an Kunststoffrohrleitungen
- Fazit und nützliche Videos zum Thema
Welche Arten von Gastransportleitungen gibt es?
Eine Gasleitung ist eine spezielle Rohrleitung, die zum Transport und zur Speicherung bestimmter Mengen von Erdgas dient. Sie kann unterschiedliche konstruktive Merkmale aufweisen, die je nach den an die Leitung gestellten Anforderungen variieren.
Zum Beispiel transportieren internationale Netze riesige Gasmengen über große Entfernungen, daher wird in ihnen ein konstant hoher Druck aufrechterhalten. Genau deshalb sind Experimente mit Gasversorgungssystemen unangebracht und können nicht nur für Sie, sondern auch für andere gefährlich sein.
Daher ist die optimale Lösung für Arbeiten am System die Hinzuziehung der entsprechenden Dienste, die auf Gasleitungen spezialisiert sind, was den gesetzlichen Anforderungen entspricht.

Gasleitungen sind ähnlich aufgebaut wie das Blutgefäßsystem des menschlichen Körpers. Ihre Rolle kann mit den Herzkranzgefäßen verglichen werden. Von den Hauptleitungen zweigen dann regionale Leitungen ab, die das Erdgas an die Verbraucher verteilen.
Sie sind kleiner als die Hauptleitungen, daher ist der Druck in ihnen viel niedriger. Allerdings sind auch in solchen Gasnetzen Druckschwankungen sowohl in fallender als auch in steigender Richtung möglich.
Der Anschluss an die Gasversorgung erfolgt nur mit einer speziellen Zulassung der Organisation. Die Verrohrung innerhalb des eigenen Hauses kann man jedoch selbst versuchen. Dazu reicht es, die genaue Vorgehensweise zu kennen und die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.
Regeln zur Berechnung der Durchflusskapazität
Der Hauptfaktor für die kontinuierliche Versorgung der Verbraucher mit Erdgas ist der Wert der Durchflusskapazität der Gasleitung. Die Berechnung dieses Parameters erfolgt nach einem speziellen Algorithmus. Sie wird unabhängig vom verwendeten Rohrtyp durchgeführt.
Die maximale Durchflusskapazität einer Gasleitung lässt sich mit der folgenden Formel berechnen:
Q max. =196,386×D²×P/Z×T,
wobei:
- P – der Arbeitsdruck, der in der Gasleitung aufrechterhalten wird, plus 0,1 MPa oder absoluter Gasdruck;
- D – Innendurchmesser des Rohrs;
- T – Temperatur des geförderten Erdgases, gemessen in Kelvin;
- Z – Kompressibilitätsfaktor;
Diese Formel ergibt den folgenden Zusammenhang: Je höher der Wert des Parameters T, desto größer sollte die Durchflusskapazität des Netzes sein.
Andernfalls kommt es zu einer Druckentlastung der Gastransportleitung, was unweigerlich zur Explosion dieses gefährlichen Stoffes führt.

Es gibt eine komplexere Formel. Der oben angegebene Algorithmus reicht jedoch völlig aus, um die notwendigen Berechnungen vor dem Anschluss an die Gasleitung durchzuführen.
Wie stellen Sie den korrekten Anschluss an die Gasleitung her?
Der Anschluss an das Hauptnetz darf nicht eigenhändig durchgeführt werden – nur mit Hilfe von Spezialisten von Gasunternehmen, die über Genehmigungen und Zulassungen für solche Arbeiten verfügen. Unabhängig vom gewählten Unternehmen steht vor dem Anschluss an die Versorgungsleitungen eine umfangreiche Vorbereitungsphase an.
Vorbereitung des Anschlusses
Wenn Sie sich entschieden haben, den Anschluss an das Gasnetz den Spezialisten des entsprechenden Unternehmens anzuvertrauen, müssen Sie sich an die Genehmigungsbehörde wenden. Hier müssen Sie zusätzlich zur Einreichung des Antrags in der vorgeschriebenen Form ein Paket von Dokumenten vorlegen, das gesetzlich vorgesehen ist.

Wenn es um den Anschluss eines neu errichteten Gebäudes an die Gasleitung geht, müssen Sie zunächst Ihren Ausweis, Ihren Identifikationscode und das genehmigte Projekt der Gasversorgungsanlage vorlegen.
Darüber hinaus ist folgender Dokumentensatz vorzubereiten:
- Antrag, persönlich vom Leiter der örtlichen Gasversorgungsabteilung beglaubigt;
- Anschlussgenehmigung an die Gastransportleitung, ausgestellt von der Abteilung für Bauplanung;
- Foto der topografischen Vermessung des Grundstücks, an dem der Anschluss erfolgen soll;
- Technischen Pass für das Einfamilienhaus oder eine notariell beglaubigte Kopie.
Das Foto muss von bevollmächtigten Mitarbeitern des Gasversorgungsunternehmens beglaubigt werden. Es zeigt die gesamte technische Infrastruktur, einschließlich nicht nur der Gasleitungen, sondern auch der Wasser-, Wärme- und Abwasserleitungen.
Befindet sich das Haus noch im Bau, sind der entsprechende Architekturplan, die Baugenehmigung und die Grundrisse vorzulegen.
Übersteigt die Gesamtfläche 300 m², sind der Wärmebedarfsausweis des Gebäudes, ein Lageplan des Grundstücks im Maßstab 1:5000 sowie die schriftliche Zustimmung der Nachbarn zum Anschluss an das Gasnetz einzureichen.
Das letztgenannte Dokument wird benötigt, wenn geplant ist, einen Teil der Gasleitung unterirdisch über ihre Grundstücke zu verlegen.

In den meisten Fällen werden derartige Genehmigungen von der städtischen Gasversorgungsbehörde erteilt, da sie die rechtmäßigen Eigentümer der Gastransportleitungen sind.
Darüber hinaus sind die technischen Pässe oder andere Dokumente vorzulegen, die zu den Gasgeräten gehören, die im Gebäude installiert werden sollen – eine Nutzungsgenehmigung für die Geräte am Wohnort, Konformitätsbescheinigungen sowie Wartungsverträge.
Außerdem wird ein Abnahmeprotokoll der Rauch- und Lüftungskanäle sowie andere gesetzlich vorgeschriebene Dokumente benötigt. Nur wenn alle Genehmigungen und Protokolle vorliegen, kann mit den Anschlussarbeiten begonnen werden, also ausschließlich auf legaler Grundlage.
Es ist zu beachten, dass ein eigenmächtiger Anschluss an die Hauptgasleitung ohne ordnungsgemäße Dokumentation und Abstimmung mit den zuständigen Stellen mit verwaltungsrechtlichen Maßnahmen geahndet werden kann. Wenn dabei noch eine Beschädigung der Gasleitung erfolgt, droht sogar eine strafrechtliche Verfolgung.
Besonderheiten des Anschlussvorgangs
Der Vorgang des Anbohrens einer Gasleitung ist das Anschließen eines neuen Rohrs, durch das das Medium von der Hauptleitung zum Verbraucher transportiert wird. In der Regel werden solche Anschlüsse durchgeführt, ohne die Gaszufuhr im Hauptnetz zu unterbrechen.

Es gibt bestimmte Punkte, die zu beachten sind. Einer davon ist der hohe Druck in der Hauptleitung, weshalb die Anbohrarbeiten mit einem speziellen Gerät durchgeführt werden. Dies erfolgt nach Abschluss der Montage und Funktionsprüfung der für den neuen Verbraucher installierten Leitung.
Während der Bau einer einzelnen Abzweigung von Mitarbeitern privater Unternehmen oder sogar vom Eigentümer selbst durchgeführt werden kann – sofern entsprechende Kenntnisse und Werkzeuge vorhanden sind –, darf der Anschluss an die Hauptleitung nur von speziell geschultem Personal gemäß den entwickelten Anweisungen vorgenommen werden.
Er wird dabei von einem Fachmann der Gasversorgung beaufsichtigt.
Arbeitsregeln
Die Regeln, die beim Anbohren einer Hauptgasleitung zu beachten sind, sind leicht zu merken. Während der Anschlussarbeiten sind sie jedoch strikt einzuhalten.
Dies sind die folgenden Punkte:
- Wenn das Netz durch niedrigen Druck gekennzeichnet ist, wird empfohlen, den Anschluss an seine Leitungen bei Werten von 20 bis 80 mm WS durchzuführen.
- Arbeiten an einer Leitung unter mittlerem oder hohem Druck sind erst nach Absenkung auf zulässige Werte erlaubt.
- Wenn eine Druckabsenkung technisch nicht möglich ist, muss auf spezielle Geräte zurückgegriffen werden, die für Arbeiten unter außergewöhnlichen Bedingungen vorgesehen sind.
- Es ist wichtig, Mitarbeiter der entsprechenden Organisationen hinzuzuziehen, die eine spezielle Genehmigung für derartige Arbeiten besitzen.
- Wenn Schweißen und Gasschneiden erforderlich sind, sollte der Druck im Bereich kontrolliert werden, der während der Montage im Bereich von 40-150 kg/cm² gehalten werden muss.
Die Einhaltung dieser einfachen Regeln hilft, unvorhergesehene Situationen beim Anbohren der Gasleitung zu vermeiden und die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten.

Mögliche Anschlussmethoden
Der Anschluss eines neuen Erdgasversorgungsnetzes an das bestehende erfolgt mittels Anbohrung oder Schweißen.
Im ersten Fall wird der Betrieb der Hauptgasleitung nicht grundlegend verändert, da der Kaltanbohrprozess an das Gasrohr ohne Schweißen erfolgt. Das geförderte Volumen und der Druck ändern sich nicht und bleiben weiterhin im Betriebsbereich des Netzes.
Diese Methode wird zum Anschluss neuer Verbraucher verwendet. Für Arbeiten am zentralen Netz ist eine Genehmigung und Zulassung für gasgefährdende Tätigkeiten erforderlich.
Ohne spezielle Ausbildung ist es strengstens untersagt, in den Betrieb der Hauptleitung einzugreifen. Ein Verstoß kann tragische Folgen mit Todesfolge oder Freiheitsstrafe haben.

Die zweite Anschlussvariante ist für die meisten Laien vertrauter. Sie ist zuverlässig und hat sich im Laufe der Zeit bewährt. Allerdings muss der Fachmann, der auf diese Weise anbohrt, unbedingt über ein hohes Maß an beruflicher Qualifikation sowie eine spezielle Zulassung verfügen.
Die Anschlussmethoden selbst sind:
- Anbohrung in die Gasleitung unter Niederdruck;
- unter Gas mit mittlerem und hohem Druck, wenn spezielle Vorrichtungen verwendet werden;
- mit Abschaltung des Gases und vollständiger Entleerung der Rohre.
Die Wahl der Anschlussmethode an die Gasleitung hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Daher muss die Entscheidung von den Personen, die den Anschluss durchführen, im Einzelfall getroffen werden.
Was den Ausführenden betrifft, so gibt es hier zwei Möglichkeiten: Vertreter des Gasversorgungsunternehmens oder Mitarbeiter eines privaten Unternehmens, die das gesetzliche Recht zur Durchführung der Arbeiten sowie die erforderliche Ausrüstung und Zulassung für gasgefährdende Tätigkeiten besitzen.
Im zweiten Fall kann das Unternehmen die Verpflichtung übernehmen, die Unterlagen für eine legale Anbohrung an das Hauptgasnetz vorzubereiten und zu erstellen. Allerdings werden sich alle zusätzlichen Dienstleistungen auf die endgültigen Anschlusskosten auswirken.

Besonderheiten des Anschlusses an Metallgasleitungen
Der Anschluss an die zentrale Leitung aus Metallrohren wird erst nach Erstellung einer Skizze der geplanten Arbeiten und der Vorbereitung aller Materialien durchgeführt, die je nach gewählter Verbindungsmethode im Prozess benötigt werden.
Zunächst wird die Arbeitsfläche gereinigt. Dabei wird alles Überflüssige von der für den Gasanschluss vorgesehenen Stelle entfernt: Schmutz, Farbe, Rost. Anschließend wird die Anschlussstelle markiert und es werden die erforderlichen Bohrungen vorgenommen.
Danach werden die Öffnungen sorgfältig behandelt. Beim Durchtrennen der Rohroberfläche werden die entstehenden Spalten gründlich mit Lehm bestrichen. Dies ist erforderlich, um die Gefahr einer Entzündung des austretenden Gases während des Schneidens zu minimieren.
Die gemachten Öffnungen werden so schnell wie möglich mit einem Asbest-Lehm-Stopfen verschlossen, und die bearbeitete Stelle wird schnell abgekühlt.

Der nächste Arbeitsschritt ist die Montage der Absperrvorrichtung. Nach dem Abkühlen des Metalls wird der Stopfen entfernt, um das herausgeschnittene Rohrstück aus der Gasleitung entnehmen zu können.
In den entstandenen Spalt wird nun die Absperrvorrichtung eingesetzt. Diese besteht aus einem Satz von Gummi- und Holzscheiben sowie Säckchen, die mit zähflüssigem Lehm gefüllt sind.
Als Nächstes wird der Stutzen montiert. Nachdem die Öffnung mit der Absperrvorrichtung verschlossen wurde, beginnt man mit dem Erstellen der Hauptöffnung für den Anschluss des neuen Rohres. Zunächst ist die Übereinstimmung des Durchmessers zu prüfen, da die Markierung manchmal korrigiert werden muss.
Anschließend wird die Öffnung hergestellt und der Stutzen montiert. Seine Stoßverbindungen werden von beiden Seiten verschweißt, und das am Stutzen befindliche Ventil wird geschlossen. Danach werden die Öffnungen verschlossen.
Nach Abschluss der Montage des Stutzens wird mit dem Anschweißen des neuen Rohres begonnen. Zuvor wird die beim Erstellen der Hauptöffnung entstandene Metallschlacke entfernt. Nach der Reinigung der Rohroberfläche wird das neue Rohr in die Öffnungen eingesetzt, und nach dem Bestreichen mit Lehm werden die Schweißnähte ausgeführt.
Anschließend wird eine wässrige Seifenlösung aufgetragen und die neuen Nähte werden damit sorgfältig bestrichen, um ihre Dichtheit und das Fehlen von Leckagen des blauen Brennstoffs zu überprüfen.

Wenn kein Gasaustritt festgestellt wird, beginnt der letzte Arbeitsschritt, nämlich das Verfüllen des Grabens. Dies ist jedoch keine so einfache Operation, wie es auf den ersten Blick scheint.
Auch das Verfüllen des Grabens muss gemäß den nachstehenden Normen erfolgen:
- Rund um die Einbindestelle des Kugelhahns und des Verbindungsrohrs ist eine Verfüllung mit weichem Boden in einer Schichtdicke von mehr als 20 cm erforderlich; dieser ist zu verdichten;
- Die endgültige Verfüllung des Grabens mit Erdreich ist strengstens untersagt, diese mit einem Bulldozer oder anderem schweren Baugerät durchzuführen.
Das Befahren der erwähnten Geräte auf der Erdschicht, die die Anschlussstelle und die davon ausgehenden Rohre sowie den über die Erdoberfläche ragenden Kugelhahn bedeckt, ist strengstens verboten.
Anschluss an Kunststoffrohrleitungen
Der Anschluss an Gasleitungen aus Kunststoffrohren ist finanziell weniger aufwendig im Vergleich zu Stahl-Gastransportleitungen. Auch ist dies bei Kunststoffrohren wesentlich einfacher zu bewerkstelligen als bei Metallrohren. Wichtig ist, eine klare Handlungsabfolge einzuhalten.
Kunststoffprodukte werden bei der Installation von technischen Anlagen heutzutage recht häufig eingesetzt.
Zu ihren Vorteilen zählen:
- Es sind keine teuren Isoliermaterialien erforderlich;
- Erschwinglicher Preis bei hohem technologischem Niveau der Montage- und Bauarbeiten durch den Einsatz von Schweißautomaten, geringer Bedarf an schwerem Gerät und teuren Arbeitskräften;
- Lebensdauer – mindestens 50 Jahre;
- Minimale Kosten während des Betriebs und der Reparatur.
Vor dem Anschluss müssen hochwertige, werksseitig gemäß GOST hergestellte Fittings (Verbindungselemente) erworben werden. Außerdem wird für eine höhere Zuverlässigkeit der Nähte die Verwendung von Spezialkleber und einer Muffenverbindung erforderlich sein.
Darüber hinaus ist sorgfältig darauf zu achten, dass die Verbindungsstelle der Rohre möglichst dicht ist und eine optimale Dichtigkeit aufweist. Vor der Montage muss die Einfügestelle mit einem Korrosionsschutzmittel behandelt werden.

Was den eigentlichen Anschluss an eine aus Kunststoffrohren bestehende Gasleitung betrifft, erfolgt dieser wie folgt. Die Rohre werden mit speziellen Stahl- oder Polyethylen-Einsätzen verbunden. Diese werden senkrecht zur bestehenden Gastransportanlage angeordnet. Ihre Länge kann zwischen 80 und 100 cm betragen.
Der eigentliche Verlängerungsprozess erfolgt mittels Kunststoffrohren mit einer Muffen-Kontaktverbindung. Die Technik des Anschlusses an die Gasleitung wird wie folgt durchgeführt: Nach dem Erhitzen des Stahleinsatzes auf 60 °C wird schnell und mit körperlichem Kraftaufwand die Kunststoffkonstruktion über diesen gestülpt.
Eine recht verbreitete Technologie ist die Verbindung mittels eines Kugelhahns. Der maximale Durchmesser der Gasleitung aus Polyethylen, in die ein Anschluss erfolgen kann, beträgt 500 mm für Modelle mit SDR 11 und 800 mm für solche mit SDR 17,6.
In diesem Fall darf der Druck in der Gastransportleitung nicht größer als 1 MPa (10 bar) sein. Das Verfahren des Anschlusses an Gasleitungen aus Polyethylenrohren wird in einer bestimmten Reihenfolge durchgeführt.

Zunächst wird das Ventil angeschweißt. Vor der Installation der Ausrüstung in einem bestehenden Netz werden Fittings und Einbauheizkörper (Muffe und Aufsatzheizung) angebracht und ein Kugelhahn gemäß SP 42-103-2003 montiert.
Anschließend erfolgt die Montage und Installation der Ausrüstung. Das Bohrgestänge, an dessen Ende der Fräser montiert ist, und die Anbohreinheit werden am freien Stutzen des Kugelhahns befestigt. Dazu wird dieser mit den Schrauben der Halbringe der Klemmeinrichtung festgezogen. Diese Maßnahmen ermöglichen eine absolut dichte Verbindung.
Im nächsten Schritt erfolgt die Druckprüfung der Anschlussstelle über einen Stutzen mit Hahn. Dabei muss der Druck um 0,1 MPa höher sein als in der bestehenden Gastransportleitung.
Danach erfolgt die Anbohrung der Rohrleitung. Das Bohrgestänge wird mittels eines Ratschehebels gedreht und drückt den Fräser nach vorne, der wiederum die Wand der Gasleitung durchschneidet.
Anschließend werden Gestänge und Fräser zurückgezogen und der Kugelhahn geschlossen. Der Zeitpunkt des Eindringens des Fräsers in die bestehende Gastransportleitung wird durch die Abnahme der Kraft, mit der sich das Bohrgestänge dreht, sowie durch die Änderung der Hublänge bestimmt.
Nachdem das Loch gebohrt wurde, werden Bohrgestänge und Fräser zurückgezogen, indem die Griffe der Schneidevorrichtung gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Sobald der Fräser aus dem Kugelhahn herausgeführt ist, muss dieser geschlossen werden.

Danach ist der Druck in der Anbohreinheit der Gasleitung abzulassen und die Ausrüstung zu demontieren. Nach dem Schließen des Hahns wird das Gas aus der Anbohreinheit über einen Gasableitungsschlauch und einen Hahn mit Stutzen abgelassen. Gleichzeitig wird die Ausrüstung vom freien Stutzen des Kugelhahns entfernt. Nun kann der Fräser vom Bohrgestänge abgenommen werden.
Im nächsten Schritt muss das ausgeschnittene Rohrstück aus dem Fräser entnommen und die entstandenen Späne entfernt werden.
Danach wird der Gasleitungsabzweig angeschlossen. Dieser wird mit einer Muffe an den freien Stutzen des Kugelhahns angeschweißt. Nachdem das Erdgas eingelassen wurde, muss die Schweißverbindung unter Betriebsdruck abgedrückt werden, nachdem die Stöße zuvor mit einer wässrigen Seifenlösung behandelt wurden, um sicherzustellen, dass kein Gas austritt.

Nach erfolgreichem Abschluss des Anschlusses an die Hauptgasleitung müssen Sie den dokumentarischen Teil der Arbeit erledigen, indem Sie mit dem regionalen Vertreter des Gasunternehmens einen Vertrag über Lieferung, technischen und Notfall- und Dispositionsdienst abschließen.
Die Abnahme der neuen Gasanlage nach Abschluss des Anschlussvorgangs und die Plombierung der Geräte, die die verbrauchte Erdgasmenge überwachen, werden von einem Vertreter des oben genannten Unternehmens durchgeführt.
Auf unserer Website gibt es einen Block mit Artikeln zum Thema Gasanschluss für Privathäuser; wir empfehlen Ihnen, sich damit vertraut zu machen:
- Wie viel kostet der Gasanschluss für ein Privathaus: Preis für die Organisation der Gaslieferung
- Wie der Gasanschluss an ein Privathaus erfolgt: Einbauvorrichtung + Montage des Systems
- Technische Bedingungen für den Gasanschluss: Verfahren zur Beschaffung der erforderlichen Dokumentation
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Das Video zeigt die Durchführung eines Anschlusses unter Druck in Echtzeit ohne Absperren des Gases:
Ein Video über den Anschluss an eine aktive Hochdruckgasleitung:
Ein Beispiel für einen Anschluss an eine Gasleitung unter Druck in einem Video:
Wenn Sie ein allgemeines Verständnis der technischen Anforderungen und des Ablaufs der Arbeiten zum Anschluss an das Gasnetz haben, fällt es Ihnen leichter, sich in allen Nuancen zurechtzufinden und die Arbeit des Unternehmens, mit dem Sie einen Anschlussvertrag abgeschlossen haben, zu kontrollieren.
Außerdem verschwindet der absurde Wunsch, selbst in die Gasleitung einzusteigen und einen Alleskönner zu beauftragen, um Geld zu sparen.
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Die Informationen sind sicherlich nützlich, aber ich würde jemandem, der das noch nie gemacht hat, nicht empfehlen, sich da hineinzuversetzen. Mit Gas ist nicht zu spaßen. Man muss unbedingt vorher eine Genehmigung einholen, um kein Bußgeld zu riskieren. Wir haben das so gemacht, etwa eine Woche gewartet, bis die Fachleute kamen und an die Gasleitung angeschlossen haben. Nur meiner Meinung nach wurde nicht auf Undichtigkeiten geprüft, oder ich habe es nicht gesehen.
Die Strafen für solche illegalen Gasanschlüsse sind derzeit hoch. Zwar spielen viele Menschen mit dem Gedanken, einen illegalen Anschluss zu legen. Das Gas wird ja bei uns in Russland gefördert, aber der Preis wird genauso festgesetzt wie für europäische Verbraucher. Das gesamte Familienbudget geht im Winter für Nebenkosten drauf. Ein Bekannter von mir, ein Schweißer, versuchte, einen illegalen Anschluss zu legen, und wurde sofort erwischt. Wenn man ein Geschäft mit Gasnutzung eröffnen möchte, kommt man ohne Beziehungen zur Verwaltung nicht aus.
Sie sind offensichtlich nicht mit den europäischen Gaspreisen für Privathaushalte vertraut. Die Preise sind dort um ein Vielfaches, sogar um das Zehnfache höher. Googlen Sie es bei Interesse einfach.