Kann man eine Loggia nur teilweise dämmen und wie vermeidet man die Bildung von Kondenswasser?

Vitali
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Guten Tag. Ich habe eine Frage zur Isolierung der Loggia. Sagen Sie, können Sie in der Loggia nur den Boden und die Brüstung isolieren? Zum Beispiel mit Styropor. Ist es notwendig, dabei eine Dampfsperre zu verwenden?

Die Loggia selbst hat Kunststoffrahmen, die auf Schienen gleiten. Müssen Sie in diesem Fall mit Kondenswasserbildung auf dem Beton rechnen?

Wenn der Boden und die Brüstung gestrichen sind, wie tragen Sie die antiseptische Grundierung richtig auf?

Und noch etwas: Müssen die Zementsockelleisten genau entlang des Bodenumfangs entfernt werden?

Experten, wenn es Ihnen nichts ausmacht, beschreiben Sie bitte auch die schrittweise Verlegung der Dämmung. Vielen Dank!

Besucherkommentare
  1. Experte
    Alexei Dedjulin
    Experte

    Guten Tag, Witali. Gehen wir es Punkt für Punkt durch:

    Vieles hängt von den Fenstern ab. Es gibt zwei Arten von Schiebesystemen: Schiebesystem (kalt) und warmes Schiebesystem, meist mit Roto-Beschlägen. Achten Sie auf den Unterschied im Funktionsprinzip anhand der von mir beigefügten Fotos. Wenn bei Ihnen ein Schiebesystem installiert ist, wird sich der Effekt einer warmen Loggia nicht erzielen lassen. Es wird garantiert starke Kondenswasserbildung an den Scheiben geben. Das Ergebnis ist eines: eine große Summe für die Isolierung ausgegeben, ohne das gewünschte Resultat. Wenn hingegen ein warmes System installiert ist, ist es durchaus möglich, einen Thermoeffekt zu erzielen und zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen.

    In der Phase der Fensterinstallation ist es wünschenswert, die Installation eines zusätzlichen PVC-Profils oben über die gesamte Fensterbreite vorzusehen. Abhängig von der vorgesehenen Deckendämmung wählen Sie die Höhe des Verlängerungsstücks von 60-100 mm.

    2. Es reicht nicht, nur den Boden und die Brüstung zu dämmen. Auch den Wänden sollte gebührende Aufmerksamkeit gewidmet werden. Statt Styropor sollte man besser extrudierter Polystyrol-Hartschaum verwenden. Das wichtigste Kriterium bei der Auswahl ist die Dichte: Je höher der Wert, desto höher der Wärmedurchgangswiderstand. Der Herstellername spielt keine Rolle. Eine vollständige Liste der Materialien zur Innendämmung finden Sie in diesem Artikel auf unserer Website.

    3. Farbe und vorhandenen Schimmel sollten vor dem Auftragen einer antiseptischen Grundierung entfernt werden. Die Behandlung erfolgt in zwei Schritten. Dabei hilft dieser Artikel.

    4. Alles Überflüssige wird entlang des Umfangs entfernt, einschließlich der Zementsockelleiste. Dies geschieht, um Kältebrücken zu vermeiden. Die entstandenen Spalten in den Ecken werden von Schmutz befreit und mit Schaum ausgespritzt.

    5. Bezüglich der Verwendung einer Dampfsperre – extrudierter Polystyrol-Hartschaum hat eine null Dampfdurchlässigkeit. Daher ist diese Art von Arbeiten nicht erforderlich.

    6. Für eine einfachere Verlegung und maximale Wärmedämmung wählen Sie eine Dämmung mit Nut-und-Feder-Verbindung. Planen Sie die anschließende Wandverkleidung; wenn es sich um Spachtelmasse mit Anstrich handelt, nehmen Sie die Variante mit aufgebrachtem Gitter. Polystyrol wird an den Wänden auf zwei Arten befestigt: mit Dübeln oder mit Kleber. Das Material ist leicht, daher ist die Befestigung mit Kleber die optimale Wahl.

    Auf dem Boden installieren Sie Balken aus Holzlatten (vorher mit Holzschutzmittel behandelt) im Abstand entsprechend der Größe des Polystyrols. Natürlich ist es in dieser Phase wichtig, die Waage einzuhalten, dies wird Ihre Unterlage für den Bodenbelag sein. Um Kältebrücken an den Materialstößen vollständig zu vermeiden, können Sie die Fugen mit einem Messer reinigen und leicht aufweiten, dann mit Montageschaum ausschäumen.

    Weitere nützliche Informationen und andere Methoden finden Sie in diesem Artikel.

    Angehängte Fotos:

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