Wie installiere ich einen Lichtschalter: Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Anschließen von Standard-Lichtschaltern
In jedem Haus gibt es Schalter, und zwar nicht nur einen. Wir alle haben uns längst an diese kleinen Geräte gewöhnt und betrachten sie als festen Bestandteil unseres Alltags. Es mag scheinen, dass sie alle gleich aufgebaut und extrem einfach zu installieren sind. Doch das ist ganz und gar nicht der Fall – die Geräte unterscheiden sich durch eine große Vielfalt.
Stimmen Sie zu, es ist für jeden Heimwerker nicht überflüssig zu erfahren, welches Modell man am besten verwendet und wie man einen Lichtschalter installiert, damit das Gerät einwandfrei funktioniert.
Dieser Artikel ist der Beantwortung dieser Fragen gewidmet. Wir werden die Betriebsmerkmale verschiedener Schalter erläutern sowie detaillierte Anleitungen zur Montage von Aufputz-, Unterputz- und Wechselschaltern geben.
Inhalt des Artikels:
- Verkabelung: Aufputz- oder Unterputzvariante
- Anschlussweise der Schalterleitungen
- Grundlegende Schaltertypen
- Wie wählt man den „richtigen“ Ort für den Schalter aus
- Allgemeines Schema der Montage eines Schalters
- Vorgehen bei der Installation eines Aufputzschalters
- Anleitung zur Montage eines Unterputzschalters
- Anschluss eines Wechselschalters
- Fazit und nützliche Videos zum Thema
Verkabelung: Aufputz- oder Unterputzvariante
Obwohl die Installation eines Schalters sehr einfach erscheinen mag, gibt es eine Vielzahl von Nuancen, die ein Anfänger-Elektriker unbedingt kennen sollte.
Zunächst sollte man sich über die Art der Verkabelung im Klaren sein.

Die elektrische Verkabelung ist ein obligatorisches Element, das in jedem Haus vorhanden ist.
Man unterscheidet zwei Varianten:
- Offene Verkabelung. Die Leitungen werden auf der Wandoberfläche verlegt. Sie können mit dekorativen Rollen befestigt oder in Kunststoff-Kabelkanälen verdeckt werden.
- Unterputz-Verkabelung. Das Kabel wird innerhalb der Wand verlegt. Dazu werden in die Wandoberfläche Schlitze gefräst, in die das Kabel eingelegt wird. Nach dem Verlegen werden die Schlitze mit Mörtel verschlossen.
Für jeden Verkabelungstyp wird eine andere Schalterart verwendet. Für die offene Verkabelung wählt man Aufputzmodelle, die direkt an der Wand montiert werden. Sie sind leicht erkennbar, da sie auf der Oberfläche deutlich sichtbar sind.
Dieser Schaltertyp war der allererste und hat sich im Laufe der Jahrzehnte kaum verändert. Für die Unterputz-Verkabelung werden Einbau- oder Unterputzmodelle verwendet.
Sie werden in eine Aussparung eingesetzt, die zuvor in der Wand vorbereitet wird. Die Abmessungen der Öffnung werden je nach Größe des Schalters gewählt. Er wird im Inneren der Aussparung mit speziellen Spreizkrallen befestigt.
Es gibt noch eine weitere Variante von Einbaugeräten – mit Befestigungsplatten. Diese Variante ist einfacher zu montieren. Nach der Installation ragen die innenliegenden Schalter praktisch nicht über die Wandebene hinaus.
Anschlussweise der Schalterleitungen
Vor Beginn der Installation des Schalters muss man wissen, dass die internen Drahtbefestigungen im Gerät unterschiedlich sein können. Es werden zwei Verbindungsmethoden verwendet.
Schraubklemme
Die Schraubklemme wird mit einem Schraubendreher angezogen. Vorher wird etwa 2 cm des Drahtes von der Isolierung befreit, dann wird er unter der Klemme positioniert und befestigt. Es ist äußerst wichtig, dass kein Millimeter Isolierung unter der Klemme verbleibt, da sie sonst zu schmelzen beginnt, was sehr gefährlich ist.

Eine solche Verbindung eignet sich besonders gut für Aluminiumdrähte. Sie erwärmen sich im Betrieb, was mit der Zeit zu Verformungen führt. Der Kontakt beginnt in diesem Fall zu heiß zu werden und zu funken.
Um das Problem zu beheben, reicht es aus, die Schraube nachzuziehen. Die zwischen zwei flachen Kontaktplatten eingeklemmten Drähte „finden ihren Platz“ und das Gerät arbeitet ohne Erwärmung und Funkenbildung.
Steckklemme
Es handelt sich um einen Kontakt mit einer Andruckplatte. Er ist mit einer speziellen Taste ausgestattet, die die Position der Platte reguliert. Der Draht wird auf 1 cm von der Isolierung befreit, dann in die Kontaktöffnung eingeführt und festgeklemmt. Der gesamte Vorgang erfolgt sehr schnell und einfach.

Die Konstruktion der Klemme gewährleistet eine hohe Zuverlässigkeit der entstandenen Verbindung. Steckklemmen sollten besser für Kupferleitungen verwendet werden.
Man muss zugeben, dass Schraub- und schraubenlose Klemmen eine etwa gleiche Zuverlässigkeit und Verbindungsqualität bieten. Bei der Montage ist jedoch die zweite Variante einfacher. Genau diese empfehlen erfahrene Fachleute Anfängern zu verwenden.
Grundlegende Schaltertypen
Längst vorbei ist die Zeit, in der alle Modelle ungefähr gleich waren und sich nur im Aussehen unterschieden. Heute bietet der Hersteller die unterschiedlichsten Arten von Schaltern an. Nach der Art des Ein-/Ausschaltens lassen sie sich in mehrere Gruppen unterteilen.
Nr. 1: Geräte mit Kippschalter
Eine sehr einfache und zuverlässige Konstruktion. Die Basis des Geräts ist ein Schwenkmechanismus, der durch eine Feder vorgespannt wird. Beim Drücken der Taste schließt er den Kontakt, wodurch das elektrische Gerät ein- oder ausgeschaltet wird.
Zur Bequemlichkeit der Verbraucher werden Ein-, Zwei- und Dreifach-Kippschalter hergestellt. Dies ermöglicht die Steuerung nicht nur einer, sondern gleich mehrerer Leuchten.
Nr. 2: Wechselschalter oder Umschalter
Äußerlich sind diese Geräte von ihren Kippschalter-Pendants nicht zu unterscheiden, jedoch ist ihr Funktionsprinzip völlig anders. Beim Drücken der Taste öffnen die Geräte einen Stromkreis und werfen den Kontakt auf einen anderen.
Dies ermöglicht die gleichzeitige Steuerung der Beleuchtung von zwei, drei oder sogar mehreren Orten aus. Komplexe Schaltungen, in denen mehr als zwei Wechselschalter verwendet werden, werden durch Kreuzschalter ergänzt.

Nr. 3: Dimmer oder Lichtintensitätsregler
Ein Schalter, der es ermöglicht, die Lichtintensität einzustellen. Die äußere Platte eines solchen Geräts ist mit Tasten, einem Drehknopf oder Infrarotsensoren ausgestattet.
Die letzte Variante setzt voraus, dass das Gerät Signale von der Fernbedienung empfangen kann. Komplexe Dimmer können mehrere Funktionen ausführen: den Abdunkelungsmodus aktivieren, Anwesenheit simulieren, die Beleuchtung zu einer bestimmten Zeit ausschalten.
Die Kriterien für die Auswahl eines Schalters mit Helligkeitsregelung sind in diesem Artikel beschrieben.
Nr. 4: Schalter mit eingebautem Bewegungsmelder
Die Geräte reagieren auf Bewegung. Die Anwesenheit von Personen wird von einem Sensor erfasst, der die Beleuchtung aktiviert und bei fehlender Bewegung ausschaltet. Für die Arbeit mit dem Schalter wird ein Infrarotsensor verwendet, der die Intensität der IR-Strahlung analysieren und Menschen von anderen Objekten unterscheiden kann.
Multifunktionale Schalter mit Bewegungssensor können nicht nur Beleuchtungskörper einschalten, sondern auch Videokameras, Sirenen usw. aktivieren.
Nr. 5: Sensorschalter
Sie schalten die Beleuchtung durch eine leichte Berührung des Sensors ein und aus. Es gibt Ausführungen, die auslösen, wenn man mit der Hand in der Nähe ihres Gehäuses entlangfährt. Der Hauptunterschied zwischen Sensor-Schaltern und herkömmlichen Modellen besteht im Vorhandensein von Mikrochips.
Dadurch wird die Gefahr eines Kurzschlusses vermieden, was die Lebensdauer sowohl des Schalters selbst als auch der Leuchte erheblich verlängert.

Wie wählt man den „richtigen“ Ort für den Schalter aus
Die Wahl des Ortes für die Installation des Schalters ist die persönliche Entscheidung jedes Besitzers. Allerdings gibt es eine Reihe von Branchenanforderungen, die diese Frage regeln. Dies liegt daran, dass die Verlegung der elektrischen Leitungen eine recht kostspielige Angelegenheit ist und eine spätere Änderung aufwendig und zu umständlich wäre.
Experten empfehlen, alle Schalter im Haus auf derselben Höhe zu installieren und die Einschaltposition für alle gleich zu halten.
Üblicherweise werden die Geräte in Höhe der Türklinken montiert, was gut mit der Entwicklung des Muskelgedächtnisses korreliert. So betätigt man beim Betreten des Raumes die Taste automatisch, ohne es überhaupt zu bemerken.
Ein weiterer wichtiger Punkt: Der Schalter im Raum sollte so positioniert werden, dass zwischen ihm und der Türöffnung ein Abstand von etwa 15–20 cm besteht. So kann die Person mit einer Hand den Türgriff fassen und mit der anderen die Taste drücken.
Für Wohnräume ist es üblich, Schalter nur innerhalb des Raumes zu installieren. Für Gemeinschaftsbereiche wie Toiletten, Abstellräume oder Flure werden meist außerhalb des Raumes angebrachte Schalter verwendet.
Wenn kleine Kinder im Haus sind, sollten Sie die Schalter nicht zu hoch anbringen. Die Phase, in der das Kind am Licht „herumspielt“, vergeht schnell, aber die Unannehmlichkeiten durch die Anordnung der Schalter bleiben lange bestehen.

Allgemeines Schema der Montage eines Schalters
Die Nichtbeachtung der grundlegenden Installationsregeln, selbst bei einem so einfachen Gerät wie einem Schalter, kann zu sehr unangenehmen Folgen führen. Darunter sind Überhitzung und Funkenbildung mit möglichem anschließendem Kurzschluss sowie Spannung, die in der Verkabelung verbleibt.
Dies kann zu einem Stromschlag führen, selbst wenn nur eine Glühlampe bei ausgeschaltetem Licht ausgetauscht werden muss.
Bevor Sie also den Schalter anschließen, sollten Sie sich die grundlegenden Anschlusselemente gut einprägen:
- Nullleiter. Im Jargon der Elektriker auch Null genannt. Er wird zur Leuchte geführt.
- Phase, die zum Schalter führt. Damit die Lampe ein- und ausgeschaltet werden kann, muss der Stromkreis innerhalb der Phase unterbrochen werden. Es ist wichtig zu beachten, dass der Schalter auch funktioniert, wenn er in den Nullleiter eingebaut wird, jedoch bleibt dann Spannung anliegen. Deshalb müsste man zum Beispiel beim Lampenwechsel den Raum stromlos schalten.
- Phase, die zur Lampe führt. Beim Drücken der Wippe wird der Stromkreis an der Unterbrechungsstelle des Phasenkanals geschlossen oder geöffnet. So wird der Abschnitt bezeichnet, an dem der zum Schalter führende Phasenleiter endet und der zur Glühlampe führende Abschnitt beginnt. Daher wird nur ein Leiter zum Schalter geführt, zur Lampe jedoch zwei.
Es ist zu beachten, dass alle Verbindungen von stromführenden Teilen in der Verteilerdose vorgenommen werden müssen. Sie in der Wand oder in Kunststoffkanälen auszuführen ist äußerst unerwünscht, da dies unweigerlich zu Komplikationen bei der Lokalisierung und anschließenden Reparatur beschädigter Abschnitte führen würde.
Wenn sich in der Nähe des Montageorts des Schalters keine Verteilerdose befindet, können der Nullleiter und die Phase vom Zählerschrank verlegt werden.

Alle oben beschriebenen Regeln gelten für einen Einfachschalter. Sie gelten auch für Mehrfachschalter mit dem Unterschied, dass zu jeder Wippe ein Teil des Phasenleiters von der Lampe geführt wird, die sie steuern soll.
Die Phase, die von der Verteilerdose zum Schalter verlegt wird, ist immer nur eine. Diese Aussage gilt auch für Mehrfachschalter.
Der Austausch eines Schalters oder seine Neuinstallation darf nur bei einem vollständig ausgebildeten Stromkreislauf durchgeführt werden.
Um bei der Arbeit mit der Verkabelung keine Fehler zu machen, muss man die Kennzeichnung und die Farbe der stromführenden Leitungen kennen:
- Braun oder Weiß kennzeichnet die Phase.
- Blau kennzeichnet den Nullleiter.
- Grün oder Gelb kennzeichnet die Erde.
Die Installation und der weitere Anschluss erfolgen gemäß diesen Farbhinweisen. Darüber hinaus kann der Hersteller spezielle Kennzeichnungen auf den Kabeln anbringen. Alle Anschlusspunkte werden mit dem Buchstaben L und einer Zahl bezeichnet.
Beispielsweise wird der Phaseneingang an einem Zweifach-Schalter als L3 bezeichnet. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich die Lampenanschlusspunkte, die mit L1 und L2 bezeichnet werden. Jeder von ihnen muss an eine der Leuchten angeschlossen werden.

Vorgehen bei der Installation eines Aufputzschalters
Solche Geräte werden für offene Verkabelungen verwendet und dort, wo aus irgendeinem Grund eine verdeckte Installation nicht möglich ist.
Die Montage wird am Beispiel eines vollständig werkseitig montierten Einfachschalters erläutert. Für den Anschluss muss die Stromversorgung der Wohnung unterbrochen werden, und dann sind nacheinander die folgenden Schritte auszuführen.
Schritt 1: Gerät zerlegen
Nehmen Sie einen Schlitzschraubendreher, heben Sie die Taste vorsichtig an und nehmen Sie sie ab. Entfernen Sie anschließend ebenso vorsichtig die dekorative Schutzabdeckung, ohne sie zu beschädigen. Nun müssen Sie noch den Arbeitsmechanismus von der Unterputzplatte lösen. Führen Sie diesen Schritt durch.
Schritt 2: Montageort markieren
Auf der Grundplatte bringt der Hersteller in der Regel Löcher zur Befestigung des Geräts an. Diese müssen an der Wand markiert werden. Nehmen Sie dazu die Unterputzplatte, halten Sie sie an die Oberfläche und markieren Sie mit einem Bleistift die Linie der Oberkante.
Überprüfen Sie mit einer Wasserwaage die Horizontale, da Sie sonst den Schalter nicht gerade montieren können. Halten Sie die Platte dann erneut an die Wand und markieren Sie die Befestigungspunkte.
Schritt 3: Die Unterputzplatte montieren
Die weiteren Schritte hängen vom Material der Wand ab. Handelt es sich um weiches Holz, schrauben Sie die Grundplatte mit verzinkten Schrauben fest. Besteht die Wand aus härterem Material, müssen Löcher gebohrt werden.
Führen Sie alle Arbeiten sorgfältig aus, um zusätzliche Bohrungen zu vermeiden. Befestigen Sie die Platte fest an der Wand.

Schritt 4: Kabel anschließen
Wir bestimmen die Art der Kontaktumschaltung und schneiden und abisolieren die Drähte genau entsprechend. Wir müssen die gesamte Isolierung entfernen, damit sie später nicht schmilzt und nicht zu Störungen im Gerätebetrieb führt.
Wir prüfen, dass die Drähte äußerst präzise bis zu den Klemmen reichen, es ist nicht wünschenswert, dass Überschüsse übrig bleiben. Gemäß der Kennzeichnung und der Farbe der Drähte verbinden wir diese mit den entsprechenden Kontakten.
Schritt 5: Das Gerät zusammenbauen
Zuerst müssen wir die korrekte Verdrahtung überprüfen, indem wir die Drähte mit einem Schraubendreher-Multimeter oder einem anderen Gerät testen. Nachdem wir festgestellt haben, dass alles richtig zusammengebaut ist, nehmen wir den Schaltermechanismus und setzen ihn an seinen Platz.
Dann setzen wir die schützende dekorative Abdeckung wieder auf und zuletzt rasten wir die Taste ein. Wir überprüfen die Funktion des Geräts.
Anleitung zur Montage eines Unterputzschalters
Die Bauweise von Unterputzgeräten unterscheidet sich in der Form des Unterputzgehäuses und der dekorativen Abdeckung. Ersteres ist als Schale ausgeführt, in der sich der Schaltermechanismus befindet. Die Abdeckung hingegen hat die Form einer kleinen Platte oder sogar eines Rahmens.
Dementsprechend ist der Anschlussplan für einen solchen Schalter etwas anders. Vor der Montage müssen Sie ein Unterputzgehäuse erwerben, das separat vom Schalter verkauft wird.

Man muss wissen, dass sich die Konstruktionen für Ziegel- und Betonwände etwas von den Produkten unterscheiden, die für die Montage in Gipskarton vorgesehen sind. Dies müssen Sie beim Kauf unbedingt berücksichtigen. Die Installation eines Unterputzschalters erfolgt in der folgenden Reihenfolge.
Schritt 1: Den Platz für das Unterputzgehäuse vorbereiten
Das Gehäuse muss in eine vorbereitete Nische eingesetzt werden, deren Abmessungen etwas größer sind als das Gehäuse selbst. Dafür benötigen Sie einen speziellen Bohraufsatz in Form einer Krone für einen Bohrhammer oder eine Bohrmaschine. Der Durchmesser der Krone sollte etwas größer sein als der Durchmesser des Unterputzgehäuses.
Für Doppelschalter werden zwei Nischen ausgeführt, die später miteinander verbunden werden müssen. Hier wird anschließend ein spezielles doppeltes Unterputzgehäuse eingesetzt.
Schritt 2: Das Unterputzgehäuse richtig einbauen
Wir schalten den Raum stromlos. Wir führen die Drähte zum Montageort des Schalters und verlegen sie in die vorbereiteten Schlitze. Jetzt können wir die Unterputzdose installieren und die Verkabelung darin einführen.
Dafür gibt es im Gehäuse eine spezielle Öffnung. Fixieren Sie die Konstruktion an Ort und Stelle. In Beton oder Ziegel tun Sie dies mit Putz, in Gipskarton setzen Sie Halteklammern ein und befestigen sie mit zwei selbstschneidenden Schrauben, die bis zum Anschlag eingedreht werden.
Schritt 3: Den Schalter an Ort und Stelle setzen
Zuerst zerlegen Sie die Konstruktion. Nehmen Sie einen Schlitzschraubendreher und hebeln Sie vorsichtig die Taste heraus, sodass das Element entfernt werden kann. Dann entfernen Sie die dekorative Schutzabdeckung. Es bleibt der Mechanismus, der auf einer Metallplatte befestigt ist.
Jetzt müssen die Drähte angeschlossen werden. Messen Sie sie ab und schneiden Sie sie zu. Sie müssen wissen, dass in diesem Fall eine kleine Reserve in der Länge jedes Drahtes belassen werden muss.
Entfernen Sie die Isolierung der Drahtenden und schließen Sie sie an, dann legen Sie sie in die Unterputzdose und setzen Sie den Schaltermechanismus ein. Montieren Sie die Befestigungsplatte. Abhängig von ihrem Typ kann dies auf zwei Arten erfolgen: entweder die Spreizlaschen auseinanderziehen und mit speziellen Schrauben fixieren oder mit zwei Schrauben befestigen.
Danach überprüfen Sie mit einem Tester die korrekte Verbindung des Geräts, setzen die dekorative Abdeckung auf und montieren die Taste.
Anschluss eines Wechselschalters
Um einen Lichtwechselschalter richtig zu installieren, muss man sich das Funktionsprinzip genau vorstellen. Im einfachsten Fall unterbricht das Gerät beim Drücken der Taste einen Stromkreis und schließt einen anderen.
Auf der Rückseite von Schaltern dieser Art zeigt der Hersteller stets das Schaltbild des Geräts. Betrachten Sie das Installationsverfahren des einfachsten einpoligen Wechselschalters.
Für die Montage benötigen Sie ein dreiadriges Kabel, dessen Adern jeweils eine farbige Werkskennzeichnung haben. Schalten Sie unbedingt den Strom vor Arbeitsbeginn aus.
Führen Sie nacheinander die folgenden Schritte aus:
- Bestimmen Sie am Wechselschalter die gemeinsame Klemme.
- An den Schalter, der näher an der Verteilerdose liegt, führen Sie die Phase und schließen Sie sie an die gemeinsame Klemme an.
- Die beiden verbleibenden Drähte schließen Sie an die Ausgangsklemmen des Wechselschalters an. Dabei merken Sie sich unbedingt, welche Aderfarbe an welche Klemme angeschlossen ist.
- In der Verteilerdose verbinden Sie die Phase von der Leuchte mit dem Phasenleiter des zweiten Wechselschalters.
- Befolgen Sie die Farbe der Ummantelung und verbinden Sie die beiden verbleibenden Kabel mit den gleichfarbigen Kabeln vom ersten Schalter.
Danach – finden Sie in der Verteilerdose den Erde- und Nullleiter und verbinden Sie diese mit den entsprechenden Kabeln, die zur Leuchte führen.
Führen Sie alle Verdrehungen sehr sorgfältig aus, verzinnen Sie bei Bedarf und isolieren Sie alle freiliegenden Kabelabschnitte ordnungsgemäß. Es wird dringend davon abgeraten, Kupfer- und Aluminiumdrähte in einer gemeinsamen Verdrehung zu verbinden.
Als nächstes beginnen wir mit der Installation des Wechselschalters, die den oben beschriebenen Verfahren ähnelt. Wir bauen das Gerät auseinander, schließen die Drähte gemäß dem Schaltplan an, setzen den Mechanismus ein und fixieren ihn.
Setzen Sie die Schutzabdeckung und die Taste wieder ein. Nun können Sie mit der Überprüfung der Funktionsfähigkeit des aufgebauten Schaltkreises beginnen. Stellen Sie sicher, dass beide Schalter die Lampe steuern können. Das heißt, jedes Gerät kann die Leuchte unabhängig von der Stellung des anderen Geräts ein- oder ausschalten.
Jede Umschaltung des Wechselschalters muss die Lampe aus-/einschalten. Wenn nicht, müssen Sie den Fehler suchen und beheben.
Eine komplexere Variante des eintastigen Wechselschalters ist das zweitastige Gerät. Im Wesentlichen sind es zwei einzelne Wechselschalter, die in einem gemeinsamen Gehäuse zusammengebaut sind.
Eine solche Konstruktion ermöglicht die gleichzeitige Steuerung mehrerer Lampen. Das Gerät wird mit einem drei- oder sechsadrigen Kabel angeschlossen.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Wie installieren Sie einen Ein-Tasten-Aufputzschalter:
Arbeitsablauf beim Austausch des Geräts:
Regeln und Ablauf des Anschlusses eines Zwei-Tasten-Schalters:
Die Installation und der Anschluss eines Schalters gehört zu den einfachsten Elektroinstallationsarbeiten. Spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten sind hier praktisch nicht erforderlich, aber man sollte diese Aufgabe auch nicht unverantwortlich angehen. Die Elektrizität verzeiht nicht einmal die kleinsten Fehler.
Daher sollten diejenigen, die keine Erfahrung mit solchen Arbeiten haben, Hilfe von Fachleuten oder erfahreneren Heimwerkern in Anspruch nehmen.
Haben Sie praktische Kenntnisse in der Installation von Lichtschaltern? Teilen Sie Ihre gesammelten Erfahrungen, erzählen Sie von den Nuancen der Montage und des Anschlusses oder stellen Sie Fragen zum Thema in den Kommentaren unten.


Ich begann schon in meiner frühen Jugend, Schalter zu installieren, als ich im Wohnheim lebte: Ich brauchte einen Schalter neben dem Bett. Damals habe ich eine offene Verkabelung gemacht, um mich nicht zu sehr mit den Wänden herumzuärgern. Heute steht der ästhetische Aspekt im Vordergrund. Daher bitte ich meine Frau immer, vorher die Anordnung der Geräte auf dem Plan einzuzeichnen, damit ich eine verdeckte Verkabelung machen kann. Die Sicherheitsregeln halte ich immer ein – die Elektrizität duldet keine Eile.
Die Information in dem Beitrag ist jedoch etwas aus dem Zusammenhang gerissen, daher wird sie wohl nur professionellen Elektrikern verständlich sein. Klar ist, dass man zum Einbau eines Schalters aus Sicherheitsgründen das Netz spannungsfrei schalten muss und den Schalter so installieren sollte, dass der Phasenleiter unterbrochen wird, und die Drähte an den Kontakten fest anziehen muss. Ich würde dennoch gerne etwas über die Installation von Schaltern im Rahmen der Elektroinstallation in einer Wohnung oder einem Wohnhaus lesen. (Verdrahtung direkt vom Verteilerkasten, Installation von Leuchten, Schaltern und Steckdosen, mit detaillierten Schaltplänen.) Ich denke, das wäre noch interessanter, besonders für fortgeschrittenere Besucher Ihrer Ressource.
Guten Tag, Alexander.
Auf dieser Website gibt es eine Rubrik „Verkabelung montieren“ mit Artikeln, die Sie interessieren. Zum Beispiel „Wie man die Verkabelung in der Wohnung selbst vom Verteiler aus verlegt“. Profis werden Elektriker, indem sie eine bestimmte Menge an theoretischem Material studieren, das dann durch praktische Arbeit untermauert wird. Indem Sie einfach Artikel und Bücher lesen, lernen Sie nichts.