Belüftungseinrichtung in der Sauna: technische Varianten und beliebte Schemata
Belüftung ist für die Sauna lebensnotwendig. Die feuchte, heiße Luft füllt sich schnell mit dem von den badenden Personen ausgeatmeten Kohlendioxid und wird für sie tatsächlich gefährlich. Ein effektiver Luftaustausch ist auch erforderlich, um eine angenehme Temperatur aufrechtzuerhalten und die Lebensdauer des Gebäudes zu verlängern.
Genau deshalb wird die fachgerechte Einrichtung der Belüftung in der Sauna zur vorrangigen Aufgabe für Planer und Bauunternehmer.
In diesem Material wird erläutert, wie die Belüftung in der Sauna fachgerecht eingerichtet wird, sowie ihre Varianten. Außerdem werden wir beliebte Belüftungsschemata für die Sauna vorstellen.
Inhalt des Artikels:
Belüftung: Welche Arten gibt es?
Die eigentliche Belüftung soll eine kontinuierliche Luftzirkulation im Gebäude gewährleisten. Zu diesem Zweck werden Luftkanäle unterschiedlicher Form und Länge verwendet, die in Öffnungen innerhalb des Bauwerks enden. Man unterscheidet zwei Arten solcher Öffnungen. Zuluftöffnungen dienen der Zufuhr von Außenluft. Abluftöffnungen werden verwendet, um die mit Kohlendioxid angereicherte Luft abzuführen.
Sehr wichtig ist die korrekte gegenseitige Anordnung der Zu- und Abluftöffnungen. Wenn diese falsch angeordnet sind, ist kein effektiver Luftaustausch möglich. Diese Anordnung hängt weitgehend von der gewählten Belüftungsart ab, es gibt insgesamt zwei.

Natürliche Belüftung
Die natürliche Zirkulation der Luftströme entsteht aufgrund des Unterschieds im Druck und der Temperatur außerhalb und innerhalb der Sauna. Erhitzte Luftmassen haben gemäß dem Konvektionsprinzip eine geringere Masse und steigen daher immer zur Decke auf.
Kältere Luft ist hingegen schwerer und sinkt daher zum Boden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche Zirkulation der Luftmasse.
Wie effektiv sie ist, hängt von der Anzahl und Position der Ab- und Zuluftöffnungen ab. In Anbetracht dessen, dass die Hauptaufgabe der Saunabelüftung die Zufuhr von frischer, kühlerer Luft und gleichzeitig die Abfuhr der verbrauchten warmen Luft ist, werden die Zuluftöffnungen immer unterhalb der Abluftöffnungen angebracht.
Auf diese Weise steigen die erwärmten Luftmassen auf und werden durch die kältere Luft über die Abluftöffnung nach draußen verdrängt.

So gelingt es, im Raum einen Unterdruck zu erzeugen, der wiederum durch die Zuluftöffnungen kühle Luft von außen ansaugt. Diese erwärmt sich, steigt nach oben und der Zyklus wiederholt sich.
Man muss wissen, dass die natürliche Zirkulation in der Sauna nicht nur durch spezielle Öffnungen erfolgt. Zum Beispiel kann der Luftzustrom gut durch angelehnte Fenster oder Türen sowie durch die Fugen von Blockhäusern erfolgen.
Der Luftabfluss kann zusätzlich durch den Schornstein oder ein Fenster erfolgen. Zur Kontrolle des Luftaustauschs und zur Vermeidung von Zugluft werden Lüftungsöffnungen aller Art unbedingt mit verstellbaren Gittern oder Verschlüssen ausgestattet.
Wenn die Sauna fachgerecht geplant und gebaut ist, kann der natürliche Luftaustausch völlig ausreichen, um eine effektive Belüftung zu gewährleisten.
Zwangsbelüftung
In Fällen, in denen die natürliche Zirkulation eindeutig nicht ausreicht, wird ein System für erzwungenen Luftaustausch verwendet. Das Funktionsprinzip besteht darin, dass an den Lüftungsöffnungen Ventilatoren montiert werden, die die Luftbewegung beschleunigen.
Sie können sowohl an den Abluft- als auch an den Zuluftöffnungen installiert werden. Im ersten Fall stößt das Gerät die verbrauchte Luft aus, im zweiten Fall saugt es dagegen die Luftmassen an.

Zur Regulierung der Intensität der Luftzirkulation können Jalousien und verschließbare Gitter verwendet werden. Es ist wichtig zu verstehen, dass wenn die Öffnungen eines Typs weiter geöffnet sind, die Strömungsgeschwindigkeit deutlich zunimmt und Zugluft entsteht. Die optimale Variante sind etwa gleich große Öffnungen, die eine möglichst gleichmäßige Zirkulation der Ströme gewährleisten.
Je nach Verwendungszweck der installierten Ventilatoren unterscheidet man drei Arten der Zuluftbelüftung:
- Abluft. Sie wird durch die Montage von Elektrogeräten in den Abluftöffnungen realisiert. Sie senkt effektiv den Druck im Raum, erzeugt dabei einen Unterdruck, der durch starke Zuluft ausgeglichen wird. Sie entfernt gut überschüssige Feuchtigkeit, Gerüche und schädliche Gase.
- Zuluft. Ventilatoren werden in den Zuluftöffnungen installiert, wodurch der Druck im Raum erhöht wird und die verbrauchte Luft aus ihm herausgedrückt wird. Ein Nachteil des Systems ist die aktive Zufuhr von kalter Luft. Um die Raumtemperatur zu halten, ist es ratsam, diese zu erwärmen.
- Zu- und Abluft. Dies ist eine kombinierte Anlage, die beide oben beschriebenen Methoden vereint. Sie ist die schwierigste Variante in der Planung, aber auch die effektivste. Sie kann vollständig mechanisiert und auf automatische Steuerung umgestellt werden.
Die Wahl der Lüftungsart für Ihre Sauna hängt weitgehend vom Gebäudetyp ab. Für dichte Rahmenkonstruktionen, Gebäude aus Porenbetonsteinen und Ziegelsteinen ist die Zwangslüftung optimal.
Für traditionelle russische Block- oder Holzhäuser eignet sich dagegen die natürliche Lüftung. Allerdings sollte man verstehen, dass sie nur bei einer fachgerechten Planung der Anlage effektiv funktioniert.
Besonderheiten bei der Belüftungsplanung
Für eine Sauna ist eine effektive Lüftung, wie für kein anderes Gebäude, äußerst wichtig. Besonders gilt dies für das Dampfbad. Wenn bei der Planung Fehler gemacht werden, sinkt die Raumtemperatur drastisch, was zu Unbehagen und übermäßigem Brennstoffverbrauch führt. Das ist jedoch nicht das Schlimmste.
Bei unzureichender Zuluft steigt die Kohlendioxidkonzentration in der Luft schnell an, was eine direkte Gefahr für die Gesundheit und sogar das Leben darstellt.

Aus diesem Grund wird eine fachgerechte Planung der Saunalüftung als sehr wichtig erachtet. Man muss verstehen, dass man sich damit keinesfalls während des Baus, oder schlimmer noch nach der Inbetriebnahme des Gebäudes, befassen sollte. Die Lüftungsanlage wird stets in der Planungsphase der Sauna berechnet.
Dies erklärt sich aus der Notwendigkeit, ein System von Luftkanälen und Lüftungskästen zu verlegen, um einen effektiven Luftaustausch zu gewährleisten.
Diese Elemente müssen nicht nur im Dampfbad, sondern in allen Saunaräumen vorhanden sein: Dusche, Waschraum, Umkleide usw. Die Effizienz der Saunalüftung hängt von zwei bestimmenden Faktoren ab. Der erste – Anzahl und Größe der Lüftungsöffnungen.
All dies wird ausschließlich durch das Raumvolumen bestimmt. Es ist wichtig zu verstehen, dass die berechneten Öffnungsgrößen maximal sein sollten. Für deren nachträgliche Änderung wird ein verstellbares Gitter montiert.
Bei der Bestimmung der Öffnungsgrößen werden spezielle Formeln verwendet. Man kann jedoch einen Durchschnittswert berechnen. Die Lüftungsöffnung sollte eine Fläche von 24 cm² pro Kubikmeter des zu belüftenden Raumes haben.
Dies gilt für die Zuluftöffnung. Die Abluftöffnung sollte etwas größer sein, um einen guten Zug zu gewährleisten. Es ist wichtig, keinen Fehler zu machen und die Zuluftöffnung nicht zu groß zu gestalten.
In diesem Fall wird der Raum sehr schlecht beheizt, was zu einem unnötigen Mehrverbrauch an Energie führt. Sind die Öffnungen hingegen zu klein, besteht die Gefahr, dass die Luftfeuchtigkeit und die Kohlenmonoxidkonzentration ständig erhöht sind. Deshalb ist es wünschenswert, dass die Berechnungen von einem kompetenten Fachmann durchgeführt werden.

Der zweite Faktor, der die Effizienz des Systems bestimmt, ist die relative Position der Öffnungen. Da jedes Lüftungssystem nach dem Prinzip des Luftaustauschs arbeitet, ist es äußerst wichtig, die Möglichkeit zu haben, diese Ströme zu regulieren. Dies kann durch eine geschickte Wahl des Standorts für die Abluft- und Zuluftöffnungen relativ zueinander oder relativ zu den Heizgeräten erfolgen.
Darüber hinaus muss auch die Spezifik der Sauna berücksichtigt werden. Hier ist eine komfortable Temperatur besonders wichtig, die nur bei fehlenden starken 'horizontalen' Temperaturschwankungen erreicht werden kann. Diese sind beim Übergang von einem Raum in einen anderen spürbar.
Auch vertikal sollten sich die Luftströme möglichst sanft bewegen, damit die Temperatur in Bodennähe etwa der auf Kopfhöhe einer stehenden Person entspricht. Andernfalls ist Unbehagen unvermeidlich.
Funktionierende Belüftungsschemata
Am schwierigsten in Bezug auf die Einrichtung der Belüftung ist das Dampfbad oder der Waschraum, wenn ihre Funktionen zusammengelegt sind. Betrachten wir einige effektiv funktionierende Lüftungsschemata für diese Saunaräume.
Schema Nr. 1 – Zuluft in der Nähe des Ofens
Eines der beliebtesten Schemata für die Einrichtung einer Saunalüftung. Die Zuluftöffnung wird in einer geringen Höhe über dem Boden im Bereich von 250-350 mm ausgeführt. Sie sollte sich in unmittelbarer Nähe des Ofens befinden, möglicherweise direkt dahinter.
Die Abluftöffnung wird an der gegenüberliegenden Wand in der Nähe der Decke angebracht. Der Abstand zwischen ihnen sollte etwa 150-250 mm betragen. Dann bewegen sich die Luftmassen auf diese Weise.

Durch die Zuluftöffnung eintretend, gelangt die Luft in die Heizzone des Ofens, wo sie die leichteren, bereits erwärmten Luftmassen verdrängt, die zur Decke aufsteigen und sich zur gegenüberliegenden Wand in Richtung der Abluftöffnung bewegen. Somit sind im Raum nur gemischte oder warme sowie heiße Luftströme vorhanden. Die Zone der maximalen Erwärmung befindet sich unter der Abluftöffnung.
Genau hier ist der optimale Platz für die Liege. Der Vorteil des Schemas besteht darin, dass es im Raum nahezu keine kalten Luftmassen gibt, da diese direkt nach dem Eintreten vom Ofen erwärmt werden.
Das Schema ist sowohl mit natürlicher Zirkulation als auch mit Zwangsbelüftung funktionsfähig. Im letzteren Fall erzielt die Abluftvariante eine gute Wirkung, wenn in die obere Öffnung ein Ventilator eingebaut wird.
Die Leistung muss korrekt berechnet werden, sonst kommt es bei übermäßiger Leistung zu Zugluft und bei unzureichender Leistung zu einer verlangsamten Luftzirkulation. Zur zusätzlichen Regelung ist es empfehlenswert, in die Zuluftöffnung bewegliche Lamellen einzubauen, mit denen sich nicht nur die Intensität, sondern auch die Richtung des Luftstroms steuern lässt.
Schema Nr. 2 – Öffnungen in einer Wand
Es mag ineffizient erscheinen, aber in diesem Fall befinden sich sowohl die Abluft- als auch die Zuluftöffnung an derselben Wand. Dieses Schema funktioniert und ist unverzichtbar, wenn es nicht möglich ist, Öffnungen an verschiedenen Wänden einzurichten.
Beispielsweise ist die Sauna im Haus untergebracht und hat nur eine Wand zur Straße. In diesem Fall wird die Zuluftöffnung im unteren Teil der Wand in einer Höhe von etwa 200 mm über dem Boden angebracht.

Gegenüber der Zuluftöffnung sollte ein Ofen installiert werden. Die Abluftöffnung wird oberhalb der Zuluftöffnung in einem Abstand von etwa 200 mm von der Decke eingerichtet. Kühle Luftmassen gelangen in den Raum und bewegen sich in Richtung des Ofens. Dies ist auf das Konvektionsprinzip zurückzuführen.
Im Bereich des Ofens verdrängt der kalte Strom den erwärmten, der auf einem weiten Bogen, der den gesamten Raum umfasst, zur Abluftöffnung aufsteigt.
Somit arbeitet das Schema effektiv. Durch die Positionierung des Heizgeräts bewegt sich der einströmende Zuluftstrom ausreichend intensiv, was den gesamten Luftaustausch fördert. In die Abluftöffnung kann ein Ventilator eingebaut werden, um die Luftzirkulation etwas zu beschleunigen. An der Zuluftöffnung wird ein verstellbares Gitter empfohlen.
Schema Nr. 3 – für eine Sauna mit „nassem“ Boden
Die Hauptbedingung für die Einrichtung dieses Schemas ist ein mehrschichtiger, durchlässiger Boden. Es wird angenommen, dass das Wasser unter den Bodenbelag gelangt und in die Kanalisation abfließt. In diesem Fall wird die Abluftöffnung direkt unter dem Holzfußboden angebracht. Die Öffnung ist mit einem isolierten Lüftungskanal verbunden, der die verbrauchte Luft nach draußen ableitet.

Die Zuluftöffnung wird in geringer Höhe über dem Boden angebracht, etwa 200–250 mm in der Nähe des Ofens. Dadurch gelangt die Außenluft sofort in den Heizbereich. Dann steigt sie zur Decke auf und kühlt dort langsam ab. Sie sinkt zum Bodenbelag herab und dringt durch dessen Ritzen.
Dadurch verdunstet sie die überschüssige Feuchtigkeit, die auf das Holz gelangt ist, wodurch die Lebensdauer des Holzbodens erheblich verlängert wird. Anschließend wird der Luftstrom zur Abluftöffnung geleitet.
Die Verwendung dieses Schemas ermöglicht eine möglichst gleichmäßige Erwärmung des Raumes und eine gute Verdunstung überschüssiger Feuchtigkeit von den Holzböden. Allerdings wird die Bewegungsbahn der Luftmasse sehr komplex.
Die natürliche Zirkulation wird höchstwahrscheinlich nicht ausreichen. Daher wird empfohlen, in die Abluft einen Ventilator einzubauen. Aus demselben Grund ist es auch wünschenswert, dass die Berechnungen der Größen der Öffnungen und ihrer Positionen von einem Fachmann durchgeführt werden.
Schema Nr. 4 – Luftzufuhr des Ofens als Abluft
In dieser Variante ist keine Abluftöffnung im Raum vorgesehen. Ihre Rolle übernimmt der Aschekasten des Saunaofens. Man muss verstehen, dass das Schema nur funktionsfähig ist, wenn der Ofen beheizt wird. Sonst stoppt der Luftaustausch mangels Zugluft.
Aus diesem Grund muss der Ofen während der gesamten Dauer der Saunagänge nachgeheizt werden. Andernfalls ist keine Belüftung vorhanden.

Zur Umsetzung dieses Schemas wird die Zuluftöffnung gegenüber dem Ofen in einer geringen Höhe von etwa 300 mm über dem Boden montiert. Die Luft gelangt in den Raum und bewegt sich in Richtung des Heizgeräts. Hier verdrängt sie die erhitzten Luftmassen zur Decke, die aufsteigen und sich durch den Raum bewegen, wodurch dieser erwärmt wird. Die abgekühlte Luft sinkt zum Boden und wird durch den Aschekasten des Ofens abgeführt.
Alle beschriebenen Schemata sind äußerst einfach. Es sind nur zwei Lüftungsöffnungen beteiligt: eine Abluft- und eine Zuluftöffnung. Eine solche Konstruktion ermöglicht es, das Saunaklima nur annähernd, aber recht effektiv zu regulieren.
Für genauere Einstellungen sind komplexe Systeme mit mehreren Lüftungsöffnungen erforderlich, die auf unterschiedlichste Weise zueinander angeordnet sind.
Empfehlungen zur Einrichtung der Saunabelüftung
Um den Luftaustausch in den Saunaräumen zu verbessern und die Lebensdauer der Holzkonstruktionen zu verlängern, empfehlen Fachleute, über die Einrichtung eines belüfteten Bodens nachzudenken. Dazu sollten die Dielen des Bodenbelags mit einem gewissen Abstand zwischen den Elementen verlegt werden. Dieser kann bis zu 10 mm betragen. Im Fundament des Gebäudes werden kleine Zuluftöffnungen, sogenannte Lüftungsschlitze, angebracht.

In einander gegenüberliegenden Wänden werden ebenfalls kleine Lüftungsöffnungen angebracht, die den Luftaustausch aktivieren. Wichtiger Hinweis: Diese Öffnungen müssen Sie mit einem Metallgitter schützen, da sich sonst möglicherweise Nagetiere in der Sauna ansiedeln. Den Boden des Ofengebläses sollten Sie nach Möglichkeit unter den Boden absenken. So arbeitet das Gebläse während des Heizens zusätzlich als Abzug.
Wenn Sie eine Zwangsbelüftung einrichten, ist es sehr wichtig, die Ausrüstung sorgfältig auszuwählen. Sie müssen bedenken, dass für die Montage in der Sauna nur spezielle feuchtigkeitsbeständige und hitzebeständige Geräte geeignet sind.
Es ist wünschenswert, dass Sie die Möglichkeit haben, ihre Leistung zu regeln. So können Sie flexibel auf sich ändernde Bedingungen reagieren. Zum Beispiel ist der Zug im Winter bei großen Temperaturunterschieden sehr gut.
Das Gerät kann mit minimaler Leistung arbeiten, während es im Sommer bei minimalem Druckunterschied mit höherer Leistung arbeiten muss. Darüber hinaus muss der Ventilatortyp genau ausgewählt werden. Er kann ein Kanalventilator sein, der im Luftkanal installiert wird, oder ein Radialventilator. Im letzteren Fall wird das Gerät am Ausgang des Lüftungsschachts montiert.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Lüftungskästen. Je nach Systemtyp und den Wünschen des Eigentümers können sie unterschiedlich sein. Als zuverlässigste und langlebigste gelten die sogenannten starren Produkte. Sie werden aus verzinktem Stahl oder Spezialkunststoff hergestellt.
Eine etwas weniger zuverlässige, aber einfacher zu installierende Variante sind flexible Luftkanäle. Sie sind als gewelltes Rohr mit einem inneren Metallrahmen ausgeführt.

Die Montage einer Saunabelüftung ist nicht besonders kompliziert. Zuerst führen Sie alle notwendigen Öffnungen aus und montieren die Lüftungskästen. Falls erforderlich, montieren Sie Ventilatoren innerhalb oder außerhalb der Kästen. Dies hängt vom Gerätetyp ab. Anschließend schließen Sie die Elektrogeräte an das Stromnetz an. Die Art des Anschlusses hängt davon ab, in welchem Modus der Ventilator betrieben wird.
Das Gerät kann automatisch eingeschaltet werden, wenn die Konzentration von Feuchtigkeit und Kohlendioxid in der Luft ansteigt. Sie können es auch gleichzeitig mit der Beleuchtung einschalten, indem Sie einen Bewegungsmelder verwenden oder eine separate Taste drücken.
Das Ausschalten kann mit einem Timer erfolgen; es erfolgt dann nach einer vorher festgelegten Zeit oder beim Ausschalten der Beleuchtung.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Betrachten wir die wichtigsten Schemata der Saunabelüftung:
Wie Sie die Belüftung im Waschraum einrichten:
Wie Sie die Saune nach dem Gebrauch trocknen:
Die Sauna benötigt dringend eine fachgerechte Belüftung. Davon hängen die Sicherheit und der Komfort der Personen, die Wasseranwendungen durchführen, sowie die Langlebigkeit des Gebäudes ab. Die Installation des Systems muss nach allen Regeln erfolgen und sollte bereits in der Planungsphase der Sauna berücksichtigt werden.
Wenn der Eigentümer Schwierigkeiten hat, das Belüftungsprojekt selbst durchzuführen, sollte er sich an Fachleute wenden. Dann wird die neue Sauna lange halten und es wird dort immer komfortabel und sicher sein.
Haben Sie persönliche Erfahrung mit der Installation einer Belüftung in der Sauna? Sie können Ihre eigenen Methoden teilen oder Fragen zum Thema des Artikels im untenstehenden Block stellen.

Ehrlich gesagt, bin ich nur mit natürlicher Belüftung in der Sauna in Kontakt gekommen. Na ja, und dazu der Ofen, der als guter Abzug dient. Ich bin mir überhaupt nicht sicher, ob eine private Sauna, die normalerweise ein- oder zweimal pro Woche genutzt wird, wirklich eine spezielle Belüftung braucht. Man wäscht sich, lüftet dann die Sauna, und das ist schon die ganze Belüftung. Vielleicht liegt es daran, dass ich nur in einer russischen Sauna gedämpft habe und nicht weiß, wie andere aufgebaut sind.
Ich habe die Sauna selbst gebaut. Insgesamt ist es gar nicht so schlecht geworden, einziges Manko – bei der Installation der Belüftung habe ich mich verrechnet. Es begann sich Kondenswasser zu bilden. Mit einem Freund beschloss ich, ein zusätzliches Fenster mit einem Kippflügel einzubauen. Außerdem wischen wir nach dem Saunagang die überschüssige Feuchtigkeit von der Decke mit einem Lappen. Natürlich konnte das Problem nicht vollständig gelöst werden, aber die Zeit zum Trocknen hat sich verringert.