Besonderheiten der Spülung der Heizungsanlage: Überblick über die besten Methoden
Allmähliche Korrosion des Metalls auf der Innenfläche von Rohren und Heizkörpern im Heizkreislauf sowie die Kristallisation von Salzen im Wärmeträger führen zur Verstopfung der Heizungsanlage und verringern deren Gesamteffizienz.
Regelmäßiges Spülen der Heizungsanlage mit Entfernung von Fremdpartikeln aus dem Heizkreislauf kann dies verhindern.
Inhalt des Artikels:
Anzeichen für mangelhafte Pflege der Heizungsanlage
Für die normale Funktion der Heizungsanlage darf nichts die Bewegung des Wärmeträgers durch die dafür gebauten Kanäle behindern.
Es gibt mehrere Symptome dafür, dass sich im Heizkreislauf eine große Menge Schmutz angesammelt hat und sich an den Rohrwänden Kesselstein abgesetzt hat. Es gibt keine eindeutigen visuellen Anzeichen für eine Verstopfung der Heizungsanlage.
Erkennen lässt sie sich durch aufmerksames Verfolgen des gesamten Systembetriebs und durch das Auftreten einer Reihe indirekter Anzeichen:
- die Aufheizung der Anlage dauert länger als zuvor (bei autonomen Heizsystemen);
- der Betrieb des Kessels wird von ungewöhnlichen Geräuschen begleitet;
- der Gas- oder Stromverbrauch ist gestiegen;
die Temperatur in verschiedenen Teilen der Heizkörper unterscheidet sich erheblich; - die Heizkörper sind deutlich kühler als die Zuleitungsrohre.
Allerdings ist eine schwache oder ungleichmäßige Erwärmung der Heizkörper nicht immer ein Zeichen für deren Verstopfung. Möglicherweise hat sich Luft in ihnen angesammelt. In einer solchen Situation reicht es aus, die Luftblase über den Entlüftungshahn nach Majewski abzulassen.

In Häusern mit Zentralheizung sollte die Spülung von Mitarbeitern des Wärmeversorgungsunternehmens durchgeführt werden. In einem Privathaus wird dieser Vorgang von den Eigentümern oder beauftragten Fachleuten durchgeführt.
Es ist schwierig, eine eindeutige Empfehlung zur Häufigkeit der Systemspülung zu geben. Zu viele Faktoren beeinflussen dies.
So muss beispielsweise in Zentralheizungssystemen das Heizmedium einen Wasseraufbereitungszyklus durchlaufen, der den Verschmutzungsgrad reduziert. Allerdings wird diese Regel nicht immer eingehalten. Zudem wird das System selbst oft das dritte oder vierte Jahrzehnt betrieben, und die Menge an Schmutz, die im Inneren zirkuliert, nimmt von Jahr zu Jahr zu.
Sowohl für zentrale Netze als auch für autonome Systeme wird eine jährliche Spülung empfohlen. Dies wird übrigens auch durch die Anforderungen der Baunormen bestätigt. Dieser Zeitraum gilt als kritisch für die Ansammlung von Schmutz im Kreislauf, der die Effizienz erheblich verringert.

Varianten der Spülung von Heizungsanlagen
Je nach Verschmutzungsgrad der Heizungsanlage, Umfang und Länge der Kreisläufe können verschiedene Reinigungsoptionen realisiert werden:
- mechanisch;
- hydrochemisch;
- hydrodynamisch;
- hydropneumatische;
- elektrohydropulsierende.
Die ersten beiden Methoden erfordern keine komplexe Ausrüstung und können problemlos selbst durchgeführt werden. Die übrigen Methoden setzen ein entsprechendes technisches Niveau der Ausführenden voraus. Daher muss man für ihre Umsetzung entweder Ausrüstung mieten oder Fachleute beauftragen, die solche Arbeiten durchführen.

Es gibt jedoch in jedem Fall bestimmte Regeln für die Reinigung von autonomen oder zentralen Heizsystemen, deren Nichtbeachtung die Prozedur unwirksam macht. Im Folgenden werden wir ausführlich auf jede Reinigungsvariante eingehen, damit die Wirkung der Prozedur maximal ist.
Methode #1 — mechanische Spülung
Zunächst ist zu beachten, dass eine solche Spülung in erster Linie auf die Reinigung der Heizkörper von angesammeltem Schmutz abzielt und in geringerem Maße auf die Entfernung von Kesselstein an der Innenfläche des Kreislaufs. Absperrarmaturen, Ausdehnungsgefäß und Umwälzpumpe, falls sie in das System eingebaut ist, müssen separat gereinigt werden.
Bevor Sie mit der Spülung beginnen, sollten Sie dafür sorgen, dass der verbrauchte Wärmeträger im System während der Reinigung nur minimal nach außen gelangt. Beginnen Sie den Vorgang mit dem Schließen der Absperrschieber, die den Eintritt des Wärmeträgers in den Kreislauf begrenzen.
Wenn der Vorgang in einem Mehrfamilienhaus durchgeführt wird, befinden sich die Absperrschieber normalerweise im Keller des Hauses. In einem Einfamilienhaus werden die Ventile vor und nach dem Kessel geschlossen.
Der nächste Schritt ist das Ablassen des Wärmeträgermediums aus dem Kreislauf. Dies kann entweder über das Ablassventil erfolgen, das ursprünglich bei der Montage des Systems installiert wurde. Wenn kein solcher Hahn vorhanden ist, erfolgt die Ablassung durch Lösen der Verschlusskappe am Heizkörper, der am tiefsten oder am weitesten entfernt ist.
Das Ablassen des Wärmeträgers erfolgt am besten über einen Schlauch, der an den Ablasshahn angeschlossen und zur Toilette oder einer anderen an die Kanalisation angeschlossenen Sanitärvorrichtung geführt wird. Die mechanische Reinigung ist effektiver, wenn Sie zuerst die Heizkörper demontieren und Heizgeräte und Rohre separat reinigen.

Die Demontage von Heizkörpern aus verschiedenen Materialien unterscheidet sich im Wesentlichen nicht. In jedem Fall sollte jedoch ein Behälter zum Auffangen der Reste des Wärmeträgermediums bereitgestellt werden. Für den Vorgang selbst sind passende Schlüssel erforderlich. Um den Prozess zu vereinheitlichen, ist es nützlich, einen Rohrschlüssel – auch „Pope“ genannt – im Arsenal zu haben.
Je nachdem, nach welchem Schema die Heizkörper angeschlossen sind, unterscheidet sich auch das Demontageverfahren. In jedem Fall hat der Heizkörper einen Vor- und Rücklauf für den Wärmeträger. Beim Demontieren lösen Sie die Überwurfmuttern, die die Heizkörper mit den Rohren verbinden. Bei den ersten ein bis zwei Umdrehungen der Mutter müssen Sie darauf gefasst sein, dass Wasserreste aus der Verbindung austreten. Fangen Sie diese mit einem Lappen auf.
Nachdem die Undichtigkeit der gelösten Verbindung «Rohr-Heizkörper» zunimmt, fangen Sie das austretende Heizmedium in einem Behälter auf – einer Schüssel, einem Trog oder etwas Ähnlichem. Achten Sie dabei sorgfältig darauf, dass das Heizmedium nicht in die darunterliegende Etage sickert.

Nach der Demontage des Heizkörpers bringen Sie ihn entweder in den Hof oder in das Badezimmer. Dabei legen Sie die Sanitäranlagen zum Schutz der Emailbeschichtung mit einem dicken Tuch aus, das Sie später wegwerfen können. Den Abfluss des Waschbeckens oder der Badewanne verschließen Sie unbedingt mit einem Sieb, um eine Verstopfung des Siphons und der Kanalisation zu verhindern.
Die mechanische Reinigung des Heizkörpers kann mit einem Seil durchgeführt werden, ähnlich dem, mit dem die Kanalisation gereinigt wird. Denselben Vorgang führen Sie auch bei den Rohrleitungen durch. Bei einem Netz mit vielen Bögen ist die mechanische Spülung jedoch erschwert.
Nachdem die Reinigung der Heizkörper und Rohrleitungen abgeschlossen ist, beginnen Sie mit deren Wasserspülung. Die Heizkörper spülen Sie dort in der Badewanne oder im Hof, indem Sie einen Wasserstrahl aus dem Schlauch hineinrichten.
Zum Spülen der Rohre verwenden Sie am besten Schläuche mit Adaptern. Diese ermöglichen ein dichtes Anschließen der Schläuche zur Wasserzufuhr in den Heizkreislauf und zum Ablassen des Wassers in die Kanalisation. Die Wasserspülung der Heizungsanlage wird so lange durchgeführt, bis das Wasser am Ausgang sauber ist.

Nach der Spülung der Heizkörper und Rohre können Sie den Vorgang der mechanischen Reinigung wiederholen. Um den Vorgang effektiver zu gestalten, führen Sie das Seil am besten in entgegengesetzter Richtung zur Strömungsrichtung des Heizmediums ein.
Dies geschieht, damit die in Strömungsrichtung abgelagerten «Schuppen» durch den mechanischen Kontakt abgerissen werden. Wenn im ausfließenden Wasser weniger Schmutz ist als beim ersten Reinigungsdurchgang, ist der Vorgang effektiv.
Methode #2 — hydrodynamische Reinigung
Bei der Wahl dieser Reinigungsmethode erfordert der Vorgang spezielle Ausrüstung. Das Wasser wird in diesem Fall nicht aus dem Wasserhahn mit einem normalen Schlauch zugeführt, sondern von einer Hochdruckpumpe.
Manchmal wird bei der hydrodynamischen Spülung die Pumpe in die Unterbrechung des Heizkreislaufs eingeschaltet, so weit wie möglich von der Ablassstelle des Schmutzwassers entfernt. Aber häufiger wird für diese Zwecke ein spezieller Schlauch mit einem Endstück verwendet.
Die Konstruktion des Endaufsatzes verfügt über Öffnungen mit kleinem Durchmesser. Durch sie tritt Wasser unter hohem Druck nach außen.
Gerade die gezielte Einwirkung der unter Druck zugeführten Wasserstrahlen ermöglicht es, Schlamm- und Salzablagerungen effektiv zu bekämpfen. Der Zufuhrschlauch kann gezielt an potenziell problematischen Stellen angehalten werden, um diese effektiver zu spülen.

Bei der Auswahl eines Schlauchs für die hydrodynamische Spülung ist zu beachten, dass bei ausreichender Steifigkeit der Druck weiter vom Einlass entfernt aufgebracht werden kann. Allerdings lässt sich ein solcher Schlauch an den Rohrbögen der Heizungsanlage nur schwer weiter vorschieben.
Daher muss bei der hydrodynamischen Spülung mit einem Schlauch der Heizkreislauf an mehreren Stellen nacheinander geöffnet werden, um Wasser an alle Stellen zuführen zu können.
Methode #3 — chemische Spülung der Anlage
Die Spülung kann auch ohne mechanischen Eingriff durchgeführt werden. Hierfür gibt es entweder fertige chemische Verbindungen oder Lösungen, die man leicht selbst herstellen kann. Ein Ausbau der Heizkörper ist dabei nicht erforderlich.

Der Nachteil der chemischen Spülung besteht darin, dass sie nicht für Aluminiumheizkörper verwendet werden darf und dass große Mengen an ätzenden Lösungen anfallen, die an speziell dafür vorgesehenen Stellen entsorgt werden müssen.
Wenn der Heizkreislauf nicht stark verschmutzt ist, kann man für seine vorbeugende Spülung durchaus Folgendes verwenden:
- Ätznatron;
- Essig;
- verfügbare Säuren (Phosphorsäure, Orthophosphorsäure und andere);
- Molke und andere.
Für diese Zwecke ist es besser, speziell entwickelte Mittel zu verwenden. Auf deren Verpackung steht nicht nur die empfohlene Verwendung (Rohrmaterial, Art der Verschmutzung usw.), sondern auch eine detaillierte Gebrauchsanweisung.
Die Beachtung der Anleitung ermöglicht es nicht nur, das Mittel optimal effektiv einzusetzen, sondern auch die Heizungsanlage mit geringstem Aufwand zu reinigen.

Es wird empfohlen, die Zeitintervalle der Reagenzwirkung möglichst genau einzuhalten. Vergessen Sie dabei bei autonomen Systemen nicht, die Umwälzpumpe einzuschalten, um eine gleichmäßige Verteilung des „aktivierten“ Wärmeträgers zu gewährleisten.
Für diese Art der Reinigung ist es nützlich, eine Pumpe mit einem Behälter – einen Booster – zur Verfügung zu haben. Um ihn an das System anzuschließen, muss eine Unterbrechung im Kreislauf geschaffen werden. Dies kann beispielsweise durch Trennen des Vorlaufs vom Kessel zum Heizkreislauf erfolgen. Außerdem sollte im Kreislauf ein Hahn zum Ablassen des gebrauchten Reinigungsmittels vorgesehen sein.

Um eine gleichmäßige Zerstörung der Kesselsteinablagerungen an Rohren und Heizkörpern zu erreichen, lassen Sie das Reagenz nach dem Einpumpen für mehrere Stunden bis mehrere Tage im System. Der Hauptnachteil dieser Reinigungsmethode ist die mögliche negative Auswirkung des Wirkstoffs auf die Rohroberfläche. Daher spülen Sie das System nach der Behandlung mit klarem Wasser.
Eine schonendere, aber in der Wirkung ähnliche Methode zur Reinigung der Heizungsrohre von Ablagerungen ist die Dispersionsreinigung.
In diesem Fall wird ein Reagenz in das System eingebracht, das ausschließlich auf die abgelagerten Partikel wirkt. Das Metall bleibt dabei ohne negative Beeinträchtigung. Das Verfahren selbst ähnelt der chemischen Reinigung.
Methode #4 – hydropneumatische Reinigung
Eine der effektivsten und für die Anlage schonendsten Reinigungsmethoden von Heizsystemen von angesammeltem Schmutz ist die Spülung der Heizungsanlage mit der hydropneumatischen Methode. Deren Prinzip besteht darin, Druckluft in den Heizkreislauf einzuleiten.
Die Luftzufuhr in den Kreislauf erfolgt durch einen Kompressor. Dabei entstehen in den Rohrleitungen turbulente Strömungen mit hoher kinetischer Energie. Dadurch werden Ablagerungen von der Innenfläche gelöst und angesammelter Schmutz aus den Heizkörpern ausgespült.
Turbulente Strömungen durchlaufen den Heizkreislauf nicht ständig, sondern von Zeit zu Zeit in Form kurzer Impulse. Erzeugt werden solche Impulse mit einer Druckluftpistole. Der Anschluss des Kompressors an den Kreislauf erfolgt über ein Rückschlagventil. Dadurch wird vermieden, dass Wasser in den Kompressor gelangt.

Um die Spülung durchzuführen, unterbrechen Sie die Zufuhr des Wärmeträgers in den Kreislauf. Dann schließen Sie den Kompressor mit der Druckluftpistole an. Wenn die Spülung ohne Demontage der Heizkörper durchgeführt wird, schrauben Sie am am weitesten entfernten Heizkörper die Verschlusskappe ab, verbinden Sie über einen Adapter einen Schlauch zum Ablassen des Schmutzes und führen Sie ihn in die Toilette.
Die erste Luftzufuhr in das System sollte in entgegengesetzter Richtung zur Umwälzrichtung des Wärmeträgers erfolgen. Der Vorgang kann wiederholt werden, indem die Richtung geändert wird (Vertauschen der Schläuche für Druckzufuhr und Abfallentsorgung).
Man kann die hydropneumatische Spülung mit Demontage der Heizkörper durchführen. Dies ist zwar aufwändiger, aber auch effektiver. Dann sollten Sie die Heizkörper besser nach draußen bringen und dort spülen.
Nach Abschluss der Spülprozedur setzen Sie die Heizkörper wieder ein, schließen Sie den Kreislauf an den Kessel an und leiten Sie den Wärmeträger in die Rohrleitung. Die restlichen Schmutzreste, die sich im System befinden, werden mit dem Wasser ausgespült.
Dann unterbrechen Sie kurz die Zufuhr des Wärmeträgers, trennen Sie den Ablaufschlauch und setzen Sie die Verschlusskappe wieder ein. Jetzt kann das System in Betrieb genommen werden.

Methode #5 — Elektrohydroimpuls- Methodik
Die Funktionsweise dieser Spülmethode beruht auf der Nutzung der Energie eines elektrischen Impulses, der darauf abzielt, die an den Rohrwänden abgelagerten Salze zu zerstören. Sie ist besonders wirksam gegen derartige Verstopfungen in Heizungsanlagen. Die Rohre selbst werden dabei nicht beschädigt.

Zur Erzeugung des elektrischen Impulses wird ein spezielles Gerät verwendet. Daran wird ein Koaxialkabel angeschlossen, an dessen gegenüberliegendem Ende eine Entladung erzeugt wird, deren Druckwelle die Ablagerungen an der Innenfläche zerstört.
Anschließend wird das System mit sauberem Wasser gespült, um die von den Oberflächen gelösten Fremdpartikel zu entfernen.
Die Reinigung der Anlage mit der elektrischen Impulsmethode erfordert Spezialausrüstung. Ihre Wirksamkeit ist jedoch recht hoch, und es besteht keine Notwendigkeit, die Anlage für die Spülung zu demontieren. Zudem kann der gesamte Schlamm im Gegensatz zur chemischen Reinigung bedenkenlos in den Abfluss geleitet werden.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Video #1. Die Effektivität der Anwendung der hydropneumatischen Spülung von Heizkörpern kann anhand der Menge des ausgestoßenen Schmutzes beurteilt werden:
Video #2. Die Feinheiten der chemischen Spülung einer Heizungsanlage werden im folgenden Beitrag dargestellt, der vom Eigentümer eines Privathauses zur Verfügung gestellt wurde:
Keine der betrachteten Spülvarianten für Heizsysteme stellt ein allzu kompliziertes Verfahren dar. Mit etwas Erfahrung in Sanitärarbeiten und gegebenenfalls mit Spezialgerät, das man ausleihen kann, kann diese Arbeit selbst durchgeführt werden.
Möchten Sie eine Frage zur Wirksamkeit der Spülung stellen oder berichten, wie Sie den Heizkreislauf bei Ihnen zu Hause gespült haben? Haben Sie wertvolle Empfehlungen oder wichtige Details, die Sie mit den Besuchern der Website teilen möchten? Bitte schreiben Sie Ihre Kommentare in das unten befindliche Blockformular.

Die Heizkörper wurden seit mehr als 5 Jahren nicht gereinigt, und wir haben uns nie Gedanken darüber gemacht. Offenbar sind die Mitarbeiter des Wärmeversorgungsunternehmens nicht über die Durchführung solcher Maßnahmen informiert. Wir müssen sie selbst reinigen. Ich habe keine Beschreibung einer hydrochemischen Reinigung gefunden, es gibt nur eine chemische. Vermutlich ist das Reagens + Kabel. Und wenn es keine Pumpe gibt, kann man einfach das Reagens für eine Weile in den Heizkörper gießen, dann mit dem Kabel reinigen und am Ende unter Wasserdruck spülen? Oder hilft das nicht immerhin 5 Jahre, vielleicht sogar länger (seit 5 Jahren wohnen wir erst in der Wohnung!). Und niemand hat jemals etwas gereinigt.
Das Chemikal wird mit Wasser verdünnt und in das System eingefüllt. Dann wird das Wasser auf die maximale Temperatur erhitzt und in diesem Moment aus dem Heizkreislauf abgelassen. Anschließend wird das gesamte System gespült, sauberes Wasser eingefüllt und eine Druckprüfung durchgeführt.
Wenn bei Ihnen noch Metallrohre installiert sind, empfehle ich Ihnen, diese durch Kunststoffrohre zu ersetzen. In diesen bildet sich nicht so schnell Ablagerungen wie in Metallrohren. Nach der Gesetzesänderung sind die Versorgungsunternehmen nicht mehr für die ordnungsgemäße Wartung der Heizkörper in Mehrfamilienhäusern verantwortlich.
Aus eigener Erfahrung kann ich die chemische Reinigungsmethode für Heizungsanlagen und Heizkörper empfehlen. Beauftragen Sie jedoch einen Fachmann damit und führen Sie die Reinigung nicht selbst durch. Ein qualifizierter Mitarbeiter erledigt alles Notwendige an einem Tag, wobei moderne Lösungen es ermöglichen, diese Prozedur ohne negative Folgen durchzuführen.
Wenn Sie die Rohre durch Kunststoff ersetzen, können Sie die Heizkörper selbst von Kalk und Ablagerungen reinigen.
Ich arbeite in einem Unternehmen, das haushaltsübliche, einfach zu handhabende Lösungen und Konzentrate für die Spülung von Heizungsanlagen und die Entfernung von Rost, Kesselstein und Ablagerungen verkauft. Nach der Verwendung unserer Produkte sind keine weiteren Spülungen mit zusätzlichen chemischen Reagenzien erforderlich, die speziell für verschiedene Materialien entwickelt wurden.
Bitte geben Sie mir die Kontaktdaten oder einen Link zu dem Unternehmen.
Ist die chemische Methode für ein Einfamilienhaus geeignet oder nur für städtische Wohnungen? In letzter Zeit gibt es Probleme mit der Zirkulation im System – oben am Heizkörper heiß, unten leicht warm.
Guten Tag. Ja, das ist natürlich geeignet. Am besten überlässt man dies jedoch Fachleuten.
Beachten Sie, dass eine solche Symptomatik auch auf Lufteinschlüsse im System, Probleme mit den Absperrarmaturen, einen Druckabfall in der Hauptleitung, schwache Zirkulation des Wärmeträgermediums, Kälte im Raum, in dem sich die problematischen Heizkörper befinden, hinweisen kann.