Wie Sie einen Gaskessel einschalten: Anleitung und nützliche Empfehlungen für den Betrieb
Gaskessel sind einfach und bequem in der Bedienung, verursachen keine Probleme bei der Wartung und erfüllen ihre Funktion effektiv. Sie werden viel häufiger gekauft als elektrische oder festbrennstoffbetriebene Alternativen, jedoch ist nicht jedem bekannt, dass vor dem Einschalten eines Gaskessels in einer Wohnung oder einem Privathaus vorbereitende Maßnahmen durchgeführt werden müssen.
In unserem Artikel finden Sie nützliche Informationen zum Starten des Gasgeräts und zu den Regeln für die Vorbereitung auf den Betrieb. Wir erklären Ihnen die Besonderheiten beim Befüllen des Heizkreislaufs mit Wasser. Wir zeigen Ihnen, wie Sie das Gerät einschalten und die gewünschten Einstellungen auswählen.
Inhalt des Artikels:
Vorbereitung auf die Inbetriebnahme
Die Reihenfolge der Maßnahmen zur Vorbereitung auf die Inbetriebnahme hängt von der Art des installierten Gaskessels ab. Er kann ein- oder zweikreisig, mit geschlossener oder offener Brennkammer, Stand- oder Wandgerät sein. Die erste Inbetriebnahme ist immer mit einem erhöhten Maß an Verantwortung und Risiko verbunden, daher muss sie unter Berücksichtigung aller Nuancen und Feinheiten durchgeführt werden.
Die Anleitung zum Gaskessel enthält einfache Erklärungen, nach denen das jeweilige Modell zu starten ist. Der Gaskessel muss zu diesem Zeitpunkt gemäß dem genehmigten Projekt an die Versorgungsleitungen angeschlossen sein. Die erste Inbetriebnahme erfolgt nach dem Zusammenfügen des Heizsystems zu einem Ganzen und der Installation der Geräte, Heizkörper und Rohre.

Gemäß den Brandschutzbestimmungen sollte der Gaskessel an Orten aufgestellt werden, die vor Entzündungsmöglichkeiten geschützt sind, fern von leicht entflammbaren Gegenständen und Materialien. Dabei sollte das Heizgerät in einem bestimmten Abstand zur Wand und zum Boden aufgestellt werden. Der genaue Abstand ist für jeden Kessel individuell und wird in der Anleitung angegeben.
Wandgeräte werden an Dübeln aufgehängt, sodass ein kleiner Spalt zwischen ihnen und der Wandfläche bleibt. Die Installation des Kessels muss streng waagerecht nach der Wasserwaage erfolgen. Schiefstellungen und Neigungen des Geräts sind nicht zulässig.
Nach der Montage des Gaskessels an der Wand muss das Gerät an das Kaltwasserzuleitungsrohr angeschlossen werden. Dazu müssen die Verschlusskappen von den Anschlussstutzen entfernt werden.
Außerdem werden am Eingang der Leitungen zum Kessel ein Grobwasserfilter und ein Schlammabscheider installiert, die die internen Rohrleitungen des Geräts vor Verunreinigungen und Ablagerungen schützen. An alle Stutzen werden bei der Verrohrung Kugelhähne montiert.

Vor der Inbetriebnahme des Kessels ist ein wichtiger Schritt das Verlegen der Gasleitung zu diesem. Diese Arbeit wird nicht selbst durchgeführt. Man muss Fachleute von der Gorgas-Abteilung hinzuziehen, mit dem Sie einen Wartungsvertrag abgeschlossen haben.
Die Gasinstallateure berechnen die erforderliche Rohrlänge, verlegen sie, installieren den Gaszähler und plombieren ihn. Damit das Gerät lange hält und nicht rußt, muss für eine gute Gasversorgung gesorgt werden.
Für den Gaskessel ist es aus Sicherheitsgründen empfehlenswert, eine separate Stromleitung mit einem eigenen installierten Automat am Eingang zu verlegen. In der Nähe des Geräts, in einem Abstand von 30-50 cm vom Gehäuse, sollte eine Steckdose angebracht werden. Eine Erdung ist zwingend erforderlich; sie schützt die Benutzer vor Stromschlägen bei einem Gehäusedurchschlag.

Ein in einem Privathaus installierter Kessel wird mit einem eigenen Schornstein ausgestattet. Dieser muss durch die Wand oder über den Dachboden ins Freie führen. Die Schornsteine von Kesseln in städtischen Häusern mit bis zu fünf Stockwerken werden an den öffentlichen Rauchabzugsschacht angeschlossen.
Je nach konkretem Gerät variiert der Umfang der für die Schornsteinführung erforderlichen Arbeiten. Einige Geräte mit geschlossener Brennkammer werden zusätzlich mit einem Rohr für die Luftzufuhr in die Brennzone ausgestattet.
Nach Abschluss aller Vorbereitungsarbeiten muss das Heizsystem und der Kessel selbst mit kaltem Leitungswasser gefüllt werden. Nach dem Befüllen wird das System auf Undichtigkeiten überprüft. Anschließend werden an der Wand eine externe Bedieneinheit und ein Thermostat montiert, an den die Temperatursensoren angeschlossen werden.
Besonderheiten beim Befüllen der Anlage mit Wasser
Bevor Sie den Gaskessel anzünden und das System in Betrieb nehmen, müssen Sie die Heizungsanlage und alle ihre Komponenten richtig mit Wasser befüllen. Um mit dem Befüllen des Heizgeräts und des daran angeschlossenen Kreislaufs zu beginnen, schalten Sie den Kessel zunächst vom Stromnetz ab. Sie müssen außerdem die Gaszufuhr unterbrechen.
Als Nächstes müssen Sie Wasser einlassen, indem Sie das Ventil oder den Hahn für kaltes Wasser öffnen, sowie den Nachspeisehahn, der sich im unteren Teil des Kessels befindet. Die genaue Position des Nachspeisehahns ist in der Bedienungsanleitung des Geräts angegeben.
Der Fachmann, der die Anlage überprüft, muss unbedingt alle Räume entlang der Rohre und Heizkörper abgehen und sie auf Wasseraustritte prüfen. Wenn ein Leck festgestellt wird, müssen Sie die Wasserzufuhr unterbrechen und sich um die Behebung dieses Problems kümmern.

Sie können das Wasser vollständig aus der Anlage ablassen oder das entsprechende Glied absperren. Dann müssen Sie die undichte Rohrverbindung lösen, das Wasser ablassen oder den Stopfen einschrauben. Anschließend werden das benötigte Material und Werkzeug vorbereitet, die Stopfen herausgeschraubt und das Rohr unter Verwendung von Dichtmittel wieder fest an den Heizkörper angeschlossen. Danach müssen Sie die Dichtheit der Anlage erneut überprüfen.
Die Wasserentnahme ist von einem charakteristischen Geräusch begleitet. Es ist wichtig, das Ventil langsam und schrittweise aufzudrehen und ruckartige Bewegungen zu vermeiden. Wenn Sie den Hahn abrupt öffnen, besteht ein hohes Risiko für die Bildung von Luftblasen. Gleichzeitig mit dem Befüllen der Anlage mit Wasser zeigt das Manometer des Gaskessels den aktuellen Druck in der Anlage an.
Den Betriebsdruck entnehmen Sie bitte der Bedienungsanleitung des Kessels. Wenn der Druck den Arbeitsbereich erreicht hat, müssen Sie die Wasserzufuhr stoppen, indem Sie das Ventil schließen. Üblicherweise liegt der Arbeitsbereich des Kessels bei einem Druck von 1,5 bis 2 Atmosphären.
Es wird empfohlen, die Anlage in der warmen Jahreszeit mit Wasser zu befüllen. Bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt sollten Sie den Raum vorher mit einem mobilen Heizkörper auf etwa 20 Grad Celsius vorheizen.
Entfernen von Luftblasen
Nach Abschluss des Befüllvorgangs muss das System auf Luftblasen überprüft, überschüssige Luft abgelassen und, falls erforderlich, kaltes Wasser nachgefüllt werden. Wird die überschüssige Luft nicht abgelassen, heizen die Heizkörper nicht ausreichend, da sich in ihnen ein mit erwärmtem Wärmeträger nicht gefüllter Raum befindet.

Damit die erste Inbetriebnahme erfolgreich verläuft, sollte man jeden Heizkörper mit einem Schraubenzieher oder einem anderen Werkzeug umgehen und die Luft aus den Heizgeräten ablassen. Manche Heizkörper sind für diesen Vorgang mit einem Entlüftungsventil, dem Maejewski-Hahn, ausgestattet, das von Hand bedient werden kann.
Die Luft aus dem Rohrsystem und den daran angeschlossenen Heizgeräten wird so lange abgelassen, bis Wasser austritt. Solange Luft austritt, ist ein charakteristisches Zischen zu hören.
Der Einfachheit halber sollten Sie vorab eine Schüssel oder einen Eimer bereitstellen, in den das Wasser abfließen kann, sowie ein Tuch, mit dem Sie den Wasserstrahl vorsichtig abdecken, um die Wand oder benachbarte Geräte nicht zu verschmutzen. Nachdem die Luft abgelassen wurde, müssen die Heizkörper fest zugedreht werden, damit kein Wasser austritt.
Moderne Heizkessel sind mit Vorrichtungen ausgestattet, die automatisch Luftblasen aus dem Heizsystem entfernen. Allerdings erfüllen diese Vorrichtungen ihre Aufgabe nicht immer effektiv. Daher muss oft manuell entlüftet werden.
Nach dem Entlüften des geschlossenen Heizkreislaufs beginnt man damit, den von Luftblasen befreiten Raum mit Wasser zu füllen. Ohne diesen Vorgang kann kein Arbeitsdruck im System aufgebaut werden, da es nicht ausreichend gefüllt ist.
Um den Kreislauf mit Wasser zu befüllen, wird das Gerät an die Stromversorgung angeschlossen, das Nachspeiseventil geöffnet und die Taste “Stromversorgung” gedrückt. Daraufhin sollte die Pumpe anlaufen und der Brenner des Kessels versuchen zu zünden. Nach einigen Sekunden blockiert die Elektronik jedoch alle Versuche und auf dem Display wird ein Fehlercode angezeigt, da kein Gas zu den Düsen gelangt.
Dieser Vorgang muss mehrmals wiederholt werden. Es muss so lange nachgespeist werden, bis die gesamte Luft aus den Rohren und Geräten des Kessels sowie dem angeschlossenen Kreislauf entwichen ist. Wenn die Phase der Systembefüllung und Entlüftung abgeschlossen ist, muss der Druck überprüft und die Gaszufuhr geöffnet werden.

Vor der Zündung des Kessels überprüft der Gasinstallateur sorgfältig die Übereinstimmung des Anschlussplans mit der Planungslösung, auf deren Grundlage die Montage erfolgte. Der Fachmann vergewissert sich erneut, dass der Druck im System den vom Hersteller empfohlenen Parametern entspricht. Er testet die Dichtheit aller Kommunikationsleitungen und ihrer Anschlusspunkte.
Überprüfung und Spülung der Anlage
Um sich von der hohen Qualität der durchgeführten Arbeiten zu überzeugen und mögliche Wasserlecks zu vermeiden, empfehlen Installateure, vor der Inbetriebnahme des Kessels eine Systemdruckprüfung durchzuführen. Für dieses Verfahren ist teures Gerät erforderlich – eine Druckpumpe. Es besteht jedoch keine Notwendigkeit, sie zu kaufen, da sie nur für eine halbe Stunde zur Überprüfung des Systems benötigt wird.
Ein solches Gerät können Sie von Bekannten ausleihen oder mieten. Auch können Sie einen Servicetechniker rufen, der das System eigenständig überprüft und bei Bedarf die aufgetretenen Probleme behebt.
Das Ziel der Druckprüfung ist die Feststellung und Behebung undichter Stellen im System. Ein System, das diesen Prozess durchlaufen hat, wird garantiert lange Zeit funktionieren und nicht im ungünstigsten Moment ausfallen.
Es gibt zwei Methoden der Druckprüfung: mit einer Wassersäule oder mit Druckluft. Das Wesentliche des Verfahrens ist das Einpumpen von Luft oder Wasser in das System, um darin einen Druck aufzubauen, der etwa das Eineinhalbfache des Betriebsdrucks beträgt. Nach dem Einpumpen muss der Druckwert am Manometer abgelesen und 10–15 Minuten gewartet werden.

Wenn der Druck nach Ablauf dieser Zeitspanne auf dem gleichen Niveau geblieben ist, gilt das System als druckgeprüft und leckagefrei. Wenn der Druck jedoch abgefallen ist, muss die Stelle, an der Wasser austritt, gefunden und das Problem behoben werden. Anschließend ist der Vorgang zu wiederholen.
Es ist zu beachten, dass vor der Installation eines neuen Geräts die Spülung des seit mehreren Jahren betriebenen Kreislaufs unbedingt durchgeführt werden muss. Alle Hersteller von Gasgeräten warnen davor, dass die Montage eines Gaskessels in einen nicht von Mineralablagerungen gereinigten alten Kreislauf verboten ist. Bei Nichteinhaltung der Regel verliert der Kesselbesitzer die Garantie.
Dieser Prozess wird in zwei Schritten durchgeführt. Zunächst erfolgt eine Grobreinigung. Auf diese Weise werden die größten Verschmutzungen entfernt. Der Druck im System sollte bei der Spülung etwa 3,5 Atmosphären betragen. Nachdem das Wasser unter Druck aufgewirbelt wurde, wird es über das Ablassventil aus dem System abgelassen.
Dabei verstopft häufig der Grobfilter. Es kann sein, dass er ein- oder zweimal gereinigt werden muss. Die Feinreinigung wird mit Druckpumpen durchgeführt.

Nach Abschluss der Vorarbeiten kann mit der Inbetriebnahme des Geräts begonnen werden.
Einschalten des Gaskessels
Eine zwingende Voraussetzung für die Garantieleistung eines Gaskessels ist die Durchführung der ersten Inbetriebnahme ausschließlich durch einen Fachmann des Gasdienstes. Wenn der Benutzer allen Anweisungen und den Sicherheitsvorschriften bei der eigenständigen Inbetriebnahme folgt, kann ebenfalls von einer zuverlässigen und langlebigen Funktion der Heizungsanlage ausgegangen werden.
Die erste Inbetriebnahme des Wandkessels erfolgt erst nach Überprüfung der folgenden Punkte.
Zuerst müssen Sie die Dichtheit der Gasleitungen bei geschlossenem und geöffnetem Gashahn überprüfen. Wenn innerhalb von 10 Minuten nach dem Anschluss aller Leitungen kein Gasverbrauch registriert wird, kann das System als dicht betrachtet werden.
Das aus der Hauptleitung zugeführte Gas muss den Anforderungen der Kesselanleitung entsprechen. Bei der Umstellung des Geräts auf Flüssiggasbetrieb müssen Sie vorher die Düsen austauschen.
Außerdem müssen Sie den Druck in der Anlage überprüfen. Er sollte dem empfohlenen Wert entsprechen. Die Rohre für die Luftzufuhr und die Abführung von Kohlendioxid sind auf Verstopfungen zu kontrollieren.

Sie müssen sicherstellen, dass der Raum mit dem Kessel über ein funktionierendes Belüftungssystem verfügt. Zusätzlich wird das Rauchdrucksicherheitsrelais überprüft.
Nach Durchführung der Vorarbeiten erfolgt die Inbetriebnahme des Kessels:
- Der Gaskessel wird an das Stromnetz angeschlossen, die Gaszufuhr zum Gerät wird geöffnet;
- Es wird überprüft, dass alle Ventile am Vor- und Rücklauf des Wärmeträgers zum Gerät geöffnet sind;
- Drücken Sie die Taste oder drehen Sie den Schalter am Bedienfeld des Kessels, je nach der in der Anleitung angegebenen Einschaltmethode.
Die Temperatur kann mit den entsprechenden Tasten eingestellt werden. Im Automatikbetrieb schaltet der Kessel den Brenner selbstständig ein, wenn das Wasser im System erwärmt werden muss. Bei einem Zweikreiskessel schaltet sich der Brenner bei Einschalten des Warmwassers automatisch zum Erhitzen ein.
Auf dem Display des Kessels wird empfohlen, nach der ersten Inbetriebnahme alle Parameter des Kessels einzustellen. In der Anleitung ist in der Regel die Reihenfolge der erforderlichen Schritte angegeben.
Das Verriegelungssystem unterbricht die Gaszufuhr, wenn der Brenner nicht innerhalb von etwa zehn Sekunden zündet. Beim ersten Start kann das Entfernen der Zündsperre erforderlich sein, da sich Luft in der Gasleitung befindet. Warten Sie, bis die Luft durch das Gas verdrängt wird. Die Sperre wird beim Neustart des Geräts aufgehoben.
Für die Inbetriebnahme eines Standkessels müssen die gleichen Vorbereitungen wie für einen Wandkessel durchgeführt werden. Vor der eigentlichen Inbetriebnahme muss der Heizungsraum gelüftet werden, stellen Sie sicher, dass alle Absperrhähne der Heizungsrohre geöffnet sind und dass der Kaminzug vorhanden ist. Den Zug können Sie mit einem Blatt Papier überprüfen.

Einschalten des Standkessels:
- Die Tür des Geräts wird geöffnet, die Position des Bedienknopfs des Kessels wird auf Aus überprüft.
- Das Gaszufuhrventil wird geöffnet.
- Der Bedienknopf wird auf die Position für die Piezozündung gestellt.
- Dann muss der Knopf für 5 – 10 Sekunden gedrückt werden, damit das Gas durch die Rohre strömt und die Luft verdrängt. Die Piezozündungstaste wird gedrückt.
- Dann wird geprüft, ob eine Flamme im Brenner vorhanden ist. Wenn der Brenner nicht gezündet hat, wird der Vorgang wiederholt.
Nach dem Zünden des Hauptbrenners kann mit dem Bedienknopf die Heiztemperatur eingestellt werden.
Wichtige Betriebsregeln
Im Betrieb gelten Gaskessel mit geschlossener Brennkammer als sicherer. Ihr Feuerraum hat keine Verbindung zur Raumluft. Allerdings ist die Leistung solcher Kessel deutlich geringer als die von Kesseln mit offener Brennkammer. Daher wird in Privathaushalten häufig der zweite Kesseltyp installiert.

Der Betrieb solcher Kessel erfordert die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften. So wird für die Aufstellung eines leistungsstarken Standkessels in der Regel ein separater Raum mit bestimmten Abmessungen verwendet. Der Kessel wird in einigem Abstand zu den Wänden montiert. Die angrenzenden Wände müssen mit feuerfestem Material geschützt werden, um eine Entzündung zu vermeiden.
Im Heizungsraum muss eine Belüftungsanlage installiert werden. Außerdem muss eine natürliche Lichtquelle vorhanden sein. Die Breite der Eingangstür muss mindestens 80 Zentimeter betragen. Der Schornstein wird gemäß der Anleitung des Kessels und aus hitzebeständigem Material verlegt. Der Schornstein muss mindestens einen halben Meter über den Dachfirst hinausragen.
Eine der Sicherheitsmaßnahmen ist die Installation von Kohlenmonoxid-Detektoren. Der Gasmelder erkennt rechtzeitig ein Leck des flüchtigen Toxins und warnt die Benutzer. Er kann auch so eingestellt werden, dass automatisch die Belüftung eingeschaltet und die Gaszufuhr unterbrochen wird. Moderne Automatisierung ermöglicht die Implementierung verschiedener intelligenter Systeme.
Wenn der Temperatur-, Druck- oder Gaswarner-Sensor ausfällt, muss der Kessel sofort ausgeschaltet und ein Techniker des Kundendienstes gerufen werden. Die Verwendung des Kessels ohne diese Geräte kann schwerwiegende negative Folgen haben.

Wenn Sie Anzeichen eines Gaslecks feststellen, schließen Sie sofort den Gashahn und öffnen Sie die Fenster, um den Raum zu lüften. Schalten Sie kein Licht ein und versuchen Sie nicht, den Raum mit Streichhölzern oder einem Feuerzeug zu beleuchten.
Der Gaskessel muss in den vom Hersteller angegebenen Abständen gewartet werden. Informationen über die erforderlichen Maßnahmen finden Sie in der Anleitung des Geräts. Beispielsweise müssen der Schornstein gereinigt, Kalkablagerungen aus dem Wärmetauscher entfernt oder Ruß vom Brenner beseitigt werden. Dann hält der Kessel lange, und das Risiko schwerwiegender Störungen wird erheblich reduziert.
Bei der Verwendung eines Gasgeräts sollten Sie es nicht über einen längeren Zeitraum mit maximaler Leistung betreiben. Dies kann zur Dampfbildung führen, was nicht zulässig ist.
Manchmal beginnt der Kessel ungewöhnliche Geräusche und Vibrationen von sich zu geben. Dies kann mit dem Betrieb des Ventilators zusammenhängen. Wir weisen darauf hin, dass alle Handlungen, bei denen die Kesselverkleidung demontiert werden muss, den Besitzer automatisch des Rechts auf Garantiereparatur oder -austausch berauben.
Der Eigentümer des Geräts muss jedoch die Funktion der Mechanismen und Systeme überwachen, die den Kessel vor Brand schützen. Die Temperatur in den Kreisläufen sollte bei 50 Grad gehalten werden, was die Wahrscheinlichkeit der Bildung von mineralischen Ablagerungen auf den Innenflächen von Rohren und Geräten erheblich verringert.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
So pumpen Sie den Druck im Ausdehnungsgefäß auf:
So starten Sie den Gaskessel:
Die Inbetriebnahme eines Gaskessels ist eine verantwortungsvolle und komplexe Arbeit. Damit das Gerät und das Heizsystem lange Zeit einwandfrei funktionieren, müssen eine Reihe wichtiger Anforderungen erfüllt werden. Nachdem das System zu einer Einheit zusammengefügt wurde, muss seine Dichtheit überprüft werden. Wenn Wasser durch die Rohrverbindungen austritt, fällt der Druck ständig ab.
Auch der Anschluss der Gasleitung muss auf Dichtheit geprüft werden. Beim Einschalten des Kessels sind die Sicherheitsvorschriften genau einzuhalten, da die Arbeit mit Gasgeräten ein erhöhtes Risiko birgt.
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