Fragen zur selbstgebauten Lüftungsanlage
Hallo. Ich habe mein Vorhaben umgesetzt (alles selbst gemacht, außer den Löchern in den Wänden, daher dauerte es etwas länger). Habe das Kalibri 500 auf dem Balkon für einen Raum von 18 m² installiert, davor einen FLC-Vorfilter. Langsam stelle ich mir Fragen. Bitte lesen Sie, wenn möglich.
Da ich weiß, dass es noch andere Räume gibt, die eine Lüftung benötigen, habe ich keine überhöhte Leistung gewählt. Die Empfindungen – die erste Stufe reicht für den Raum sowohl in Bezug auf die Belüftung (5 von 5 Punkten) als auch auf den Lärm. Tagsüber ist keinerlei Unbehagen vorhanden. In der Nachtstille ist es nicht sehr angenehm (wir schlafen nicht im Raum).
Allen Familienmitgliedern gefällt es. Jetzt überlege ich, wie es weitergehen soll:
- Ein Schalldämpfer wird natürlich benötigt.
- Für das Wohnzimmer eine Schlitzlüftungsgitter. Den Luftstrom möchte ich nach vorne und zur Decke richten. Benötigt man dafür einen Adapter oder eine statische Druckkammer?
- Und das Schlimmste – der Verteiler. Drei 160-Löcher idealerweise bohren. Dadurch gelange ich in den Flur. Dort installiere ich Klappen für jedes Rohr und Übergangsstücke auf rechteckigen Kunststoff. Später kann man es mit einem Kasten abdecken und bei Bedarf durch eine Klappe regulieren.
- Es gibt drei kleine Räume. Wie ordnet man dort Gitter (oder Diffusoren) sinnvoll an? Und welche genau?
Der erste Raum ist der kleinste und daher der stickigste. Dort übernachtet mein Sohn (Student) ein paar Wochen im Jahr, er studiert in Moskau. Ich weiß nicht, ob ich dort überhaupt etwas machen soll… Der zweite – das Schlafzimmer für zwei Erwachsene. Im dritten schläft der jugendliche Sohn, er schläft bei offenem Fenster, das Bett am Fenster. Ich denke, dorthin sollte ich trotzdem ein Rohr legen.
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Guten Tag! Die Normen für die Planung und Installation von Lüftungsanlagen regelt die SNiP 41-01-2003. Das Dokument gilt unter anderem für Einfamilienhäuser (Cottages).
Die Vorschriften legen fest, dass die Installation aller Arten von Lüftungsanlagen streng nach dem Projekt erfolgen muss, das wiederum von der Brandschutzbehörde genehmigt werden muss. Leider sehe ich Ihr Projekt nicht, daher kann ich annehmen, dass bei Ihnen eine Zwangslüftung für die Räume im Erdgeschoss geplant ist: Küche, Wohnzimmer, Badezimmer, Toilette. Derzeit funktioniert die Lüftung einwandfrei und ist für Sie vollkommen zufriedenstellend.
Sie planen, das Lüftungssystem auf die Wohnräume im ersten Obergeschoss auszuweiten. Ich bin überzeugt, dass dies nicht im Projekt vorgesehen ist und derartige Maßnahmen sind strengstens verboten. Gemäß SNiP 41-01-2003 sollten Lüftungsanlagen so ausgelegt sein, dass eine Gruppe innerhalb eines Brandabschnitts untergebracht ist.
Einfach ausgedrückt: Für die Einrichtung einer mechanischen Belüftung in den Räumen müssen Sie ein neues System planen und installieren, das in keiner Verbindung mit dem bestehenden steht. Eine einfache Verlängerung der Lüftung ist nicht möglich! Dies würde den Brandschutzbestimmungen widersprechen. Im Grundriss des zweiten Stocks ist ersichtlich, dass alle Räume über Fenster verfügen. In der Regel sind die Fenster für einen normalen Luftaustausch und die Aufrechterhaltung eines angenehmen Raumklimas ausreichend. Falls einer der Räume oder alle Räume stickig sind (wie Sie es beschreiben), sollten Sie die Installation einer Split-Klimaanlage in Betracht ziehen. In diesem Fall wäre dies korrekt, effektiv und kostengünstiger.
Den Schalldämpfer können Sie ohne Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden installieren. Allerdings, angesichts der Lage des Lüftungsgeräts «Kalibri-500» (auf dem Balkon) und des geringen Durchmessers der Lüftungskanäle, ist anzunehmen, dass der Einbau eines Rohrschalldämpfers keine signifikante Wirkung bei der Lärmminderung in den Räumen erzielt. Auf dem Balkon hingegen wird der Geräuschpegel deutlich reduziert.
Bezüglich der Installation eines Adapters oder einer statischen Druckkammer gibt es keine eindeutige Antwort. Für starke Luftströme muss zwingend eine statische Druckkammer (KSD) installiert werden. Im privaten Bereich reicht in den meisten Fällen die Installation eines Adapters aus. Ich empfehle Ihnen, ein Gitter mit verstellbaren Vertikal- und Horizontallamellen zu kaufen. Mit einem solchen Gitter können Sie die Strömungsrichtung vom Adapter anpassen.