Installation einer Steckdose für die Waschmaschine im Badezimmer: Überblick über die Arbeitstechniken
Eine der zwingenden Voraussetzungen für den sicheren Betrieb einer modernen Waschmaschine ist die richtige Auswahl der dazugehörigen Steckdose. Sie werden zustimmen, dass auch die strikte Einhaltung der Montagetechnik des Anschlusspunkts ein nicht minder wichtiger Aspekt in Sicherheitsfragen ist.
Möchten Sie keinen Elektriker für die Installation der Steckdose beauftragen? Möchten Sie sich mit den Feinheiten der Montage vertraut machen und die Steckdose selbst anschließen? Wir werden versuchen, Klarheit in diese Frage zu bringen – im Artikel werden die vom modernen Markt angebotenen Steckdosenvarianten ausführlich behandelt.
Aus unserem Material erfahren Sie auch, wie eine Steckdose für die Waschmaschine im Bad richtig installiert wird und welche Werkzeuge und Materialien dafür benötigt werden. Der Montageprozess ist ausreichend durch Fotos illustriert. Eine anschauliche Videoanleitung zu den Regeln der Elektroinstallationsarbeiten finden Sie im Videoblock.
Inhalt des Artikels:
Wichtige Bedingungen für den Anschluss der Steckdose
Projekte von Altbauten sahen den Einbau einer Steckdose im Badezimmer aus zwei Hauptgründen nicht vor:
- erstens – die Objekte des alten Wohnungsbestands sind nicht mit einem Erdungssystem ausgestattet;
- zweitens – zu jener Zeit gab es keine leistungsstarken stationären Haushaltsgeräte, die mit Strom versorgt wurden.
Die vor zwei bis drei Jahrzehnten verwendeten Haushaltsgeräte sahen keine stationäre Montage in Sanitärräumen vor, aufgrund des für sie charakteristischen hohen Feuchtigkeitsniveaus.
Die geltenden Normen und Standards erlauben die Platzierung von Anschlusspunkten in Räumen mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, jedoch unter Einhaltung einer Reihe zwingender Regeln:
- Der Anschluss erfolgt nur an eine intakte Verkabelung, die aus einem dreiadrigen Kupferkabel besteht.
- Für die Montage werden Steckdosen verwendet, deren Gehäuse einen zuverlässigen Schutz gegen Feuchtigkeitseintritt bieten.
- Die elektrische Ausrüstung wird mit einem Fehlerstromschutzschalter mit einem Auslösestrom von 10 mA ausgestattet.
- Die Stromleitung muss zwingend mit einem Erdungskreis ausgestattet sein, damit der Anschluss eines leistungsstarken Geräts über einen Schutzkontakt erfolgt.
Die Erdung ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Installation einer Steckdose sowohl in einem separaten Badezimmer als auch in einem kombinierten Sanitärraum, in dem übermäßige Feuchtigkeit herrscht.
Informationen zur korrekten Montage einer Steckdose mit Erdung finden Sie in einem anderen unserer Artikel.
In Wohngebäuden ohne Erdung übernehmen ein Schutztransformator und RCD-Geräte die Aufgabe, Überstrom zu löschen und die Leitung abzuschalten. Einziger Nachteil: Ihr Schutzlevel ist etwas niedriger.
Manche Hausbesitzer gehen unverantwortlich mit dem Anschluss leistungsstarker Haushaltsgeräte um und verwenden dafür Verlängerungskabel und Mehrfachsteckdosen.
Es ist nicht ratsam, eine Waschmaschine, die zu den leistungsstarken Haushaltsgeräten zählt, über ein Verlängerungskabel anzuschließen.
Das ist unbequem und obendrein gefährlich. Denn bei unsachgemäßem Anschluss und Montage steigt die Wahrscheinlichkeit einer Störung durch Kurzschluss, wodurch selbst hochwertige teure Geräte vorzeitig ausfallen.

Wenn in der Familie jedoch ein neugieriges kleines Zappelphilipp lebt, dann erhalten die offen zugänglichen zusätzlichen Kabel eine besondere Note.
Grundlegende Parameter der sicheren Verkabelung
Die Verkabelung im Badezimmer muss nicht nur einwandfrei funktionieren, sondern auch sicher sein.

Auswahl der Art der elektrischen Verkabelung
In alten Gebäuden, die vor mehreren Jahrzehnten errichtet wurden, wurden hauptsächlich Kabel mit Aluminiumadern verwendet. Sie sind nicht für den Anschluss moderner leistungsstarker Geräte geeignet.
Die Waschmaschine darf nur über ein dreiadriges Kabel mit Kupferkern angeschlossen werden.
Möglicherweise ist auch die Information nützlich, welche Kabeltypen für die Installation von Stromnetzen in der Wohnung verwendet werden, hier erläutert.

Gemäß Punkt 7.1.40 der geltenden PUE wird in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit empfohlen, die Verkabelung in geschlossener Bauweise durchzuführen.
Zu diesem Zweck wird das vom Verteilerkasten kommende Kabel in einem ausgewählten Wandschlitz so verlegt, dass es verdeckt ist und nicht einmal teilweise an die Oberfläche tritt.
Diese Maßnahme schützt das Kabel vor direktem Kontakt mit Wasser, das für seine hervorragenden Leitungseigenschaften bekannt ist.
Aus demselben Grund ist es bei der Verlegung in einem in Holz ausgehöhlten Kanal beispielsweise nicht erlaubt, das Elektrokabel in einem Metallschlauch oder im Hohlraum eines Stahlrohrs zu verlegen.
Das Kabel darf nicht mit metallischen Klammern ohne Gummiunterlagen befestigt werden. Die Befestigungsklammern selbst müssen eine Korrosionsschutzbeschichtung aufweisen.
Bestimmung des Kabelquerschnitts
Damit die Elektroinstallation die hohe Belastung durch ein leistungsstarkes Haushaltsgerät aushält, sollte der Kabelquerschnitt fachgerecht berechnet werden.
Er wird nach dem gleichen Prinzip bestimmt wie bei der Installation anderer Elektrogeräte, unter Berücksichtigung der zu erwartenden Last. Die Leistung der Waschmaschine ist in der beiliegenden Anleitung angegeben.

Für die Verlegung der Stromleitung wird nur ein fehlerfreies, durchgehendes Kabel verwendet. Alle Verbindungsstellen werden sorgfältig mit elektrisch isolierendem selbstklebendem Band umwickelt.
Es ist nicht zulässig, dass sich im Badezimmer auch Verteilerdosen befinden, in deren Hohlkörper die Kabel der angeschlossenen Geräte gemäß Schema verbunden werden. Verteilerdosen werden stets außerhalb des Badezimmers platziert.
Vorgehensweise bei der Bestimmung des Kabelquerschnitts:
- Ermitteln Sie die Leistung des anzuschließenden Elektrogeräts. In den meisten Fällen überschreitet sie 3 kW nicht.
- Wählen Sie anhand von Referenztabellen den Kabelquerschnitt aus.
Beim Anschluss einer Steckdosenleiste wird die Gesamtleistung der daran angeschlossenen Geräte ermittelt, danach wird anhand derselben Referenztabellen der zulässige Kabelquerschnitt bestimmt.
Auch wenn die Maschine weniger Energie verbraucht, empfehlen erfahrene Fachleute, eine Leistungsreserve einzuplanen. Schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass das veraltete Gerät im Laufe der Zeit durch ein leistungsstärkeres Neugerät ersetzt wird.

Für den Anschluss wird empfohlen, ausschließlich Kupferkabel zu verwenden. Im Vergleich zum Aluminium-Pendant ist es vorzuziehen, da es bessere elektrische Leitungseigenschaften aufweist.
Ein Kupferkabel kann bei kleinerem Querschnitt eine hohe Spannung aushalten: auf 1 mm² Querschnitt entfallen 2 kW Last. Daher benötigt das im Schacht verlegte Kabel nur halb so viel Platz. Zudem ist es oxidationsbeständig und hat laut Elektrikern eine Lebensdauer von über 30 Jahren.
Leistung von FI-Schutzschalter und Sicherungsautomat
Das Kabel, das eine separate Leitung ins Badezimmer führt, wird über einen Fehlerstromschutzschalter (FI-Schutzschalter) an den Wohnungsverteilerkasten angeschlossen.

Der Auslösestrom des Schutzgeräts für den Anschluss von Leitungen, wenn ein schneller Schutz erforderlich ist, muss 10 mA betragen. Dies liegt daran, dass das Badezimmer eine hohe Luftfeuchtigkeit aufweist und daher als Raum mit erhöhter Gefährdung gilt.
Die reizende Wirkung von Wechselstrom spürt der Mensch bereits bei einer Stärke von 5-7 mA.
Wird das Badezimmer jedoch über eine Gruppenleitung versorgt, muss der maximale Auslösestrom für den Anschluss der Elektroinstallation 30 mA betragen. Solche Geräte sind günstiger als 10-mA-Geräte, reagieren aber nicht so schnell.

Für die Installation in Privathäusern und Wohnungen werden am häufigsten Modelle verwendet, die mit einem Leitungsschutzschalter kombiniert sind – Differenzialschalter.
Möglicherweise interessiert Sie auch die Information über die Unterschiede zwischen RCD und Differenzialschalter, die in einem anderen unserer Artikel behandelt wird.
Modulare Geräte bieten Schutz auf drei „Fronten“: vor Überlastung des Stromnetzes, vor Überschreitung des zulässigen Ableitstroms und vor Kurzschluss in der Leitung.

Falls in der Wohnung kein fest installierter FI-Schutzschalter im Verteilerkasten vorhanden ist, werden FI-Schutzschalter in tragbarer Ausführung verwendet. Diese werden an eine vorhandene Steckdose angeschlossen, und dann erfolgt der Anschluss des elektrischen Geräts.
Der FI-Schutzschalter allein bietet jedoch keinen vollständigen Schutz. Zum Schutz der Verkabelung und des Geräts selbst vor Kurzschluss wird ein separater Leitungsschutzschalter installiert.

Traditionell wird ein Automat mit 16 A verwendet. In jedem Fall sollte der Nennstrom des FI-Schutzschalters um eine Kategorie höher sein als der Nennstrom des vorgeschalteten Leitungsschutzschalters.
Installationsorte der Anschlusspunkte
Bei der Wahl des Standorts für den Anschlusspunkt ist nicht so sehr die Nähe zum zu versorgenden Haushaltsgerät von Bedeutung, sondern vielmehr die Entfernung von Feuchtigkeitsquellen und die Höhe über dem Boden. In einem kombinierten Badezimmer gibt es nur ein bis zwei solcher sicheren Stellen.
Bei der Wahl des Standorts des Anschlusspunkts orientiert man sich an folgenden Parametern:
- Alle Steckdosen für den Anschluss von Haushaltsgeräten werden in einer Höhe von mindestens 60 cm über dem Boden angebracht. Diese Anforderung erklärt sich dadurch, dass im Falle eines Rohrbruchs und starker Leckagen der Kontakt mit Strom minimiert werden soll, der eine Notsituation auslösen könnte.
- Von Gegenständen, die Quellen von Wasser oder Spritzwasser sind, werden Steckdosen in einem Abstand von 60 cm platziert. Diese Maßnahme verringert ebenfalls das Risiko, dass Feuchtigkeit an das angeschlossene Gerät gelangt, und macht seinen Betrieb sicherer.
Bei der Festlegung der Montagehöhe von Steckdosen sollte man sich nach dem Prinzip „Je höher, desto besser“ richten.
Eine qualitativ hochwertige Renovierung einer Wohnung ist noch keine Garantie dafür, dass nicht plötzlich ein Wasserstrahl aus dem gemeinsamen Rohr schießt oder ein 'Wasserfall' von den Nachbarn oben herabkommt. Daher empfehlen einige Fachleute, Steckdosen in einer Höhe von 130 cm über dem Boden zu installieren.

Bei der Planung der Elektroinstallation im Badezimmer ist Punkt 7.1.47 der geltenden PUE zu beachten.
Gemäß dieser Vorschrift wird der Raum in 4 Zonen unterteilt:
- Rote Zone – auch als Zone 0 bezeichnet, befindet sich im Bereich des Waschbeckens, der Badewanne und der Dusche. In ihr dürfen keine Steckdosen installiert werden.
- Zone 1 – direkt über oder unter der Dusche, dem Wannenbecken, und umfasst einen Bereich mit einem Radius von 0,6 Metern. Sie erlaubt die Installation von Geräten, die für den Betrieb der Sanitäranlagen erforderlich sind, mit einer Spannung von bis zu 12 V. In dieser Zone darf sich keine Steckdose befinden.
- Gelbe oder Zone 2 – befindet sich 60 cm entfernt; in ihr werden Warmwasserbereiter angeschlossen. Auch hier dürfen keine Steckdosen installiert werden.
- Grüne oder Zone 3 – befindet sich in einem Abstand von 2,4 m von Zone '2'. In ihr werden alle Steckdosen der Schutzart IPX4 und Haushaltsgeräte, die aus dem Netz gespeist und über einen FI-Schutzschalter mit Erdungskontakt angeschlossen werden, platziert.
Steckdosen dürfen nicht an kalten Wänden angebracht werden, auf deren Oberfläche sich Kondenswasser bildet.

Steckdosen, die zum Anschluss einer Waschmaschine im Badezimmer verwendet werden, müssen den folgenden Anforderungen entsprechen:
- Die Gehäuse wassergeschützter Steckdosen sind mit Schutzklappen ausgestattet, die das Eindringen von Feuchtigkeit verhindern.
- Das Innere der Geräte ist mit dichten Gummidichtungen isoliert, die die Wahrscheinlichkeit einer Funkenbildung zwischen den Kontakten minimieren.
Der Schutzgrad wassergeschützter Steckdosen wird durch die Kennzeichnung 'IP' bestimmt. Je höher der Zahlenwert, desto zuverlässiger das Gerät. So schützen Modelle der Klasse 'IPX1' nur vor leichten Spritzern, während 'IPX4' selbst direktem Wasserstrahl standhält.

Feinheiten des Anschlusses der Steckdose für die Waschmaschine
Wenn Sie planen, eine Waschmaschine im Badezimmer eines Hauses anzuschließen, das älter als 20 Jahre ist, überprüfen Sie zuerst sorgfältig die Verkabelung. Höchstwahrscheinlich befinden sich dort Aluminiumkabel.
Diese dürfen nicht zum Anschluss leistungsstarker Geräte verwendet werden, zu denen auch die Waschmaschine gehört. Denn die Leitfähigkeit der Aluminiumader ist fast doppelt so niedrig wie die von Kupfer, und bei Auftreten von Oxiden auf der Oberfläche sinkt der Wert weiter.
Für die Verlegung der Stromleitung zum Anschluss einer Waschmaschine wird ein Kabel mit Aluminiumleitern benötigt, das dicker ist als eines mit Kupferleitern, was sich nicht optimal auf die Gesamtkosten auswirkt. Die Qualität der Kabelverbindungen muss einwandfrei sein, um Überhitzung zu vermeiden.
Beim Betrieb der Stromanschlussstelle müssen die Schraubklemmen regelmäßig überprüft und nachgezogen werden.

Seien Sie darauf vorbereitet, dass der Austausch der veralteten Aluminiumverkabelung gegen Kupfer teuer werden kann. Aber davon hängt direkt die Sicherheit der Haushaltsmitglieder und der ordnungsgemäße Betrieb der Geräte ab.
Manche Hausbesitzer installieren im Badezimmer einen einzigen Anschlusspunkt für alle Elektrogeräte. Dazu verlegen sie ein Kabel mit einem Querschnitt von 2,5 mm, an das sie in Daisy-Chain-Weise eine Steckdosenleiste anschließen, die nicht nur für die Waschmaschine, sondern auch für andere Elektrogeräte zur Stromversorgung dient.
Erfahrene Fachleute raten davon ab und empfehlen, für die Waschmaschine dennoch ein separates Kabel zu verlegen.

Bei der Installation mehrerer Steckdosen sollten die Anschlusspunkte möglichst kompakt angeordnet werden. An die Steckdosenleiste kann auch das Bedienfeld der Fußbodenheizung angeschlossen werden.
Als Schutzelement kann ein Schalter für die Steckdose selbst installiert werden. Diesen sollte man jedoch nur als Sicherheitsoption betrachten, die eine Ergänzung zum allgemeinen Sicherheitssystem darstellt.
Montagetechnik des Anschlusspunkts
Zum Zeitpunkt der Installation der Steckdose sollte im Verteilerkasten bereits ein Schutzschalter oder ein FI-Schutzschalter (RCD) installiert sein, und das Kabel selbst sollte ins Badezimmer geführt sein.
Bevor Sie mit der Montage des Anschlusspunktes beginnen, sollten Sie sicherstellen, dass das Kabel spannungsfrei ist, indem Sie die abisolierten Enden des Kabels mit einem Spannungsprüfer berühren.
Schritt #1 – Verlegung des Kabels und Montage der Unterputzdose
Für die Verlegung der verdeckten Verkabelung wird mit einem Bohrhammer eine Nut in der Wand erstellt. Diese wird auf dem kürzesten Weg unter der Decke parallel zur Bodenfläche verlegt.
Die Leitung wird streng senkrecht nach unten zur Steckdose geführt. Die Verkabelung wird in den Schlitzen mit Dübelschellen befestigt.
Um die Position der Steckdose zu markieren, wird das Gehäuse des Geräts an die Mitte des verlegten Streifens angelegt. Mit einem Marker werden Markierungen zum Bohren des Lochs angebracht. Nachdem die Position der Steckdose markiert ist, wird mit einem Bohrhammer, der mit einem Kronenbohrer D 68 mm ausgestattet ist, ein Loch in die Wand gebohrt.

Die Wände des gebohrten Lochs werden von Staubresten und zertrümmerten Wandteilen gereinigt. In die vorbereitete Einbauposition wird die Unterputzdose montiert.
Die Wahl der Unterputzdose hängt von der Wandart ab. Für die Installation in Beton werden Montageblöcke ohne Befestigungselemente verwendet. Für Gipskarton – Kunststoffbecher, die mit Klemmplatten ausgestattet sind, um eine Fixierung von der Rückseite der Platte zu ermöglichen. Weitere Informationen zur Montagetechnik für Unterputzdosen finden Sie in einem anderen Artikel.

In der installierten Unterputzdose wird der Klemmenblock für die Verbindungen zur in der Wand versteckten Elektroinstallation verborgen.
Schritt #2 – Anschluss des Klemmenblocks
Vom Gehäuse der Steckdose werden die Dekorationselemente entfernt, sodass nur der Klemmenblock übrig bleibt. An den Klemmen werden die Befestigungsschrauben gelockert, mit denen die abisolierten Enden der zugeführten Adern fixiert werden.

Zur Vereinfachung des Anschlusses ist die Isolierung der zugeführten Drähte farblich unterschiedlich. Der Schutzleiter ist grün-gelb ummantelt, der Außenleiter hat eine rote oder braune Ummantelung und der Neutralleiter eine blaue oder hellblaue Isolierung.
Die aus der Kunststoffdose herausgeführten Drahtenden werden an die Kontakte herangeführt und in die Klemmen gesteckt. Der Außen- und Neutralleiter werden an die stromführenden Klemmen angeschlossen: Phase rechts, Neutral links. Der Schutzleiter wird an die mit der Abkürzung „PE“ gekennzeichnete Klemme angeschlossen.

Schließen Sie auf keinen Fall den Nullleiter an die Erdungsklemme an. Andernfalls kann bei einem Durchbrennen des Arbeitsnullleiters im Verteiler die Rückphase auf das Gehäuse der an das Netz angeschlossenen Maschine durchschlagen.
Das Gehäuse der Steckdose mit den angeschlossenen Kontakten wird mit Schrauben oder Spreizkrallen an der Unterputzdose befestigt. Nach der Befestigung des Blocks wird die Güte der Kontaktverbindungen und das Anziehen der Schrauben an den Klemmen überprüft.
Im letzten Schritt wird die dekorative Abdeckung angebracht.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Tipps zur Montage der Anschlusspunkte im Badezimmer:
Wie verlegt man das Kabel für die Waschmaschine:
Arbeiten an der Elektroinstallation gehören zur Kategorie erhöhter Gefahr. Sie sollten mit größter Vorsicht durchgeführt werden.
Wenn Sie die Situation nicht richtig einschätzen können und sich Ihrer eigenen Fähigkeiten nicht sicher sind, sollten Sie nicht experimentieren. Die Lösung dieser komplexen Aufgabe überlassen Sie besser einem professionellen Elektriker.
Haben Sie selbst eine Steckdose für den Anschluss der Waschmaschine installiert? Erzählen Sie uns, was für Sie am schwierigsten war und wie der Anschlusspunkt jetzt funktioniert.
Haben Sie nach dem Studium unserer Anleitung vielleicht Fragen? Zögern Sie nicht, uns zu fragen, indem Sie das Kommentarformular unter diesem Artikel ausfüllen.

Im Grunde läuft alles nicht auf die Installation der Steckdose selbst hinaus, sondern auf die Organisation der richtigen separaten Verkabelung. Wahrscheinlich werden deshalb in vielen, sogar neuen Häusern, Waschmaschinen direkt in der Küche installiert, nicht im Badezimmer. Natürlich gibt es auch dort Wasser und es müssen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden, aber die Küche ist ein Raum mit deutlich geringerer Luftfeuchtigkeit.
Trotzdem werden Waschmaschinen hauptsächlich in der Küche aufgestellt, weil dort mehr Platz ist. Wenn es im Badezimmer kein Platzproblem gibt, ist es viel bequemer, sie dort zu installieren. Bei einer fachgerechten Vorgehensweise beim Anschluss (einschließlich der Steckdose) spielt die höhere Luftfeuchtigkeit keine Rolle.
Während der Renovierung des Badezimmers habe ich eine feuchtigkeitsgeschützte Steckdose installiert. Sie war bereits geerdet und wurde oben mit einem Deckel verschlossen. Die Installation bereitete keine Probleme und erforderte keinen besonderen Aufwand. Die Steckdose hat mich erfreut, da ich zufällig ihre Dichtheit prüfen musste – mein Sohn hat mit einer Wasserpistole gespritzt. Kein einziger Tropfen ist hineingelangt. Die Waschmaschine funktioniert einwandfrei.
Ich habe bezüglich des FI-Schutzschalters und des zusätzlichen Leitungsschutzschalters nicht ganz verstanden. Schaltet also der FI-Schutzschalter allein die Stromversorgung im richtigen Moment nicht ab? Oder verstehe ich etwas falsch? Viele leistungsstarke Geräte werden beispielsweise bereits mit einem FI-Schutzschalter am Kabel mit Stecker ausgeliefert. Wenn ein elektrischer Durchschlag erfolgt, löst der FI aus und schaltet das Gerät ab. Arbeiten andere nicht nach dem gleichen Prinzip?
Guten Tag, Valentin. Der Leitungsschutzschalter löst bei Kurzschlüssen gegen Erde, gegen den Neutralleiter und bei anderen metallischen Kurzschlüssen aus. Wenn beispielsweise die Isolierung der Waschmaschine auf das Gehäuse durchschlägt, das geerdet ist, wie es die PUE vorschreiben, löst der Schutzschalter aus.
Ein differenzieller RCD schaltet die nicht geerdete Waschmaschine ab. Beispiel: Eine Phase hat einen Körperschluss, aber es gibt keinen Weg für den Strom – die Füße der Maschine sind aus Kunststoff, über den Nullleiter fließt Strom, aber nicht genug, um den Leitungsschutzschalter auszulösen. Sie nähern sich der Waschmaschine, berühren das Gehäuse, und der RCD schaltet die zur Maschine führende Stromleitung „sofort“ aus. Weitere Details finden Sie im Abschnitt „RCD und Leitungsschutzschalter“.
Guten Tag! Ich habe eine Waschmaschine WLG Bosch 20160 mit einer Leistung von 2,3 kW erworben. Da das Badezimmer sehr klein ist, habe ich die Maschine in der Küche aufgestellt. Dafür habe ich eine Steckdose Etjud (Hersteller Schneider Electric, Nennstrom 16 A, Nennspannung 220 V) installiert. In der Wohnung sind außerdem 4 einpolige Leitungsschutzschalter 16 A und ein zweipoliger 25 A installiert. Bitte geben Sie an, ob ich diese Steckdose verwenden kann; die Maschine habe ich noch nicht ans Netz angeschlossen.
Und noch eine Frage: In der Küche steht ein Gas-Elektro-Herd Hansa mit Elektrobackofen (Gesamtleistung 2 kW – beide Heizelemente). Ist es zulässig, anstelle der Einzelsteckdose in dieselbe Unterputzdose eine Doppelsteckdose desselben Herstellers mit ähnlichen Eigenschaften zu setzen und die Geräte abwechselnd zu nutzen, ohne die Stecker aus der Steckdose zu ziehen?
Vielen Dank!
Guten Tag, Sergej. Die Aufzählung der installierten Leitungsschutzschalter gibt kein Bild von der Stromversorgungsschemata Ihrer Wohnung.
Wenn der 25-Ampere-Schutzschalter am Eingang montiert ist, hält er die Waschmaschine (sie verbraucht 10,5 A), aber bei gleichzeitigem Betrieb mit dem Elektrobackofen (sie verbraucht 9 A) kann er durch den Anlaufstrom der Maschine ausgelöst werden (ich kann es nicht mit hundertprozentiger Sicherheit behaupten).
Wahrscheinlich ist der 16-Ampere-Schutzschalter für die Steckdosengruppe zuständig – er wird durch diese beiden leistungsstarken Verbraucher ausgelöst. Die 16-Ampere-Steckdosen selbst werden nicht beschädigt. Die Tragfähigkeit des Kabels, das zur Doppelsteckdose führt, muss überprüft werden.
Grundsätzlich wird das Thema Stromversorgung von Wohnungen in der „SP 256.1325800.2016“ ausführlich behandelt (einen Screenshot des relevanten Abschnitts habe ich der Antwort beigefügt). Erfinden Sie nichts, befolgen Sie die Regeln und lesen Sie die Artikel im Abschnitt „Elektroinstallation“ auf unserer Website.