Wie man einen FI-Schutzschalter richtig anschließt: Schaltpläne, Anschlussmöglichkeiten, Sicherheitsregeln

Amir Gumarow
Geprüft von einem Fachmann: Amir Gumarow
Autor: Tatjana Sacharowa
Letzte Aktualisierung: April 2026

Die Einrichtung eines modernen Stromnetzes innerhalb einer Wohnung ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, die mit Berechnungen, der Auswahl von Leitungen und Elektroinstallationen sowie mit Montagearbeiten verbunden ist. Dabei bleibt die Gewährleistung der Sicherheit der Bewohner und des Schutzes des Eigentums eine der Hauptaufgaben. Stimmen Sie zu?

Wenn die Schutzgeräte richtig ausgewählt und der Schaltplan für den Anschluss des FI-Schutzschalters und der Leitungsschutzschalter durchdacht ist, werden alle Risiken auf ein Minimum reduziert. Aber wie macht man das? Was ist bei der Auswahl zu beachten? Auf diese und viele weitere Fragen werden wir in unserem Material antworten.

Außerdem können Sie das Funktionsprinzip des FI-Schutzschalters und seine Anschlussmöglichkeiten verstehen. Ratschläge von Experten und Nuancen der Montage sind in diesem Material zusammengefasst. Darüber hinaus finden Sie im Artikel Videos, aus denen Sie die wichtigsten Fehler beim Anschluss erfahren und sehen, wie der FI-Schutzschalter in der Praxis angeschlossen wird.

Aufgabe und Funktionsprinzip des FI-Schutzschalters

Im Gegensatz zu einem Leitungsschutzschalter, der das Netz vor Überlastungen und Kurzschlüssen schützt, dient der FI-Schutzschalter der sofortigen Erkennung eines Fehlerstroms und reagiert durch Abschaltung des Netzes oder einer einzelnen elektrischen Leitung.

Da sich diese beiden Schutzgeräte funktional unterscheiden, müssen beide im Schaltplan vorhanden sein.

Das Funktionsprinzip des FI-Schutzschalters ist einfach: Vergleich der eingehenden und ausgehenden Stromstärken und Auslösen bei Feststellung einer Unstimmigkeit.

Schaltplan für die Auslösung des FI-Schutzschalters
Schaltplan, der die Funktionsweise des Geräts bei einem Phasendurchschlag zeigt. Zuerst spricht das Spannungsrelais (SR) an, dann das Schütz (K).

Im Inneren des Gehäuses des automatischen Geräts befindet sich ein Transformator mit Kern und Wicklungen mit gleichmäßigen Magnetflüssen, die in verschiedene Richtungen gerichtet sind.

Bei Auftreten eines Ableitstroms verringert sich der magnetische Fluss, wodurch das Elektrorelais auslöst und die Spannungsversorgung unterbricht. Dies ist möglich, wenn eine Person ein geerdetes Gerät und einen Stromkreis berührt. Im Durchschnitt dauert dies 0,2 bis 0,4 Sekunden. Weitere Informationen über den Aufbau und das Funktionsprinzip eines FI-Schutzschalters haben wir hier bereitgestellt.

Es gibt verschiedene Gerätetypen, die für Gleich- oder Wechselstromnetze ausgelegt sind. Ein wichtiges technisches Merkmal, das in der Kennzeichnung stets angegeben ist, ist der Leckstrom.

Zum Schutz der Hausbewohner wählt man Geräte mit einem Nennwert von 30 mA. In Bereichen mit erhöhtem Risiko, wie z. B. Badezimmer mit hoher Luftfeuchtigkeit oder Kinderzimmer, installiert man FI-Schutzschalter mit 10 mA.

Höhere Nennwerte, wie z. B. 100 mA oder 300 mA, dienen dem Brandschutz, da große Leckströme einen Brand verursachen können. Solche Geräte werden als allpoliger FI-Schutzschalter sowie in Betrieben und großen Anlagen installiert.

Detaillierte Informationen zur Auswahl des geeigneten FI-Schutzschalters finden Sie in diesem Artikel.

Vergleich zwischen FI-Schutzschalter und RCBO
Der FI-Schutzschalter (links) darf nicht mit dem RCBO (rechts) verwechselt werden, der die Funktionen eines Leitungsschutzschalters und eines Fehlerstromschutzschalters vereint, also sowohl bei Überlast als auch bei Leckstrom auslösen kann.

Der RCBO ist kompakter als die Kombination von Schutzgeräten und benötigt weniger Platz im Verteilerkasten, aber bei seinem Auslösen ist die Ursache der Abschaltung schwieriger zu ermitteln.

Das Installationsschema wird je nach Aufgabenstellung und Netzart (einphasig oder dreiphasig) gewählt. Wenn das gesamte Haus oder die Wohnung vor Leckströmen geschützt werden soll, wird der FI-Schutzschalter am Eingang der Stromleitung installiert.

Schutzmöglichkeiten für ein Einphasennetz

Auf die Notwendigkeit der Installation eines Schutzgerätesatzes weisen die Hersteller leistungsstarker Haushaltsgeräte hin. Häufig wird in der Begleitdokumentation zu Waschmaschine, Elektroherd, Geschirrspüler oder Boiler angegeben, welche Geräte zusätzlich im Netz installiert werden müssen.

FI-Schutzschalter im Verteilerkasten
Allerdings werden zunehmend mehrere Geräte verwendet – für einzelne Stromkreise oder Gruppen. In diesem Fall wird das Gerät zusammen mit dem (den) Leitungsschutzschalter(n) im Verteilerkasten montiert und mit einer bestimmten Leitung verbunden.

Angesichts der Anzahl verschiedener Stromkreise, die Steckdosen, Schalter und Geräte mit maximaler Netzbelastung versorgen, kann man sagen, dass es unendlich viele Schaltpläne für FI-Schutzschalter gibt. Im Haushalt kann man sogar eine Steckdose mit integriertem FI-Schutzschalter installieren.

Im Folgenden betrachten wir die gängigen Anschlussvarianten, die als grundlegend gelten.

Variante #1 – Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein Einphasennetz.

Der Ort des FI-Schutzschalters – am Eingang der Stromleitung in die Wohnung (das Haus). Er wird zwischen dem allgemeinen 2-poligen Leitungsschutzschalter und dem Satz von Leitungsschutzschaltern für die verschiedenen Stromkreise installiert – Beleuchtungs- und Steckdosenkreise, separate Abzweigungen für Haushaltsgeräte usw.

Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein 1-Phasen-Netz
Wenn in einem der abgehenden Stromkreise ein Fehlerstrom auftritt, schaltet die Schutzeinrichtung sofort alle Leitungen ab. Dies ist zweifellos ein Nachteil, da man nicht genau feststellen kann, wo genau der Fehler liegt.

Angenommen, es kommt zu einem Fehlerstrom aufgrund des Kontakts eines Phasenleiters mit einem eingeschalteten Metallgerät. Der FI-Schutzschalter löst aus, die Spannung im System fällt aus, und die Ursache der Abschaltung zu finden wird ziemlich schwierig sein.

Die positive Seite betrifft die Kosteneinsparung: Ein Gerät kostet weniger und nimmt auch weniger Platz im Verteiler ein.

Variante #2 – Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein Einphasennetz + Stromzähler.

Ein charakteristisches Merkmal des Schemas ist das Vorhandensein eines Stromzählers, dessen Installation obligatorisch ist.

Der Fehlerstromschutz wird ebenfalls an die Leitungsschutzschalter angeschlossen, aber an der Eingangsleitung ist ein Zähler angeschlossen.

Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein 1-Phasen-Netz + Stromzähler
Wenn die Stromzufuhr zur Wohnung oder zum Haus unterbrochen werden muss, wird der allgemeine Leitungsschutzschalter ausgeschaltet, nicht der FI-Schutzschalter, obwohl sie nebeneinander installiert sind und dasselbe Netz versorgen.

Die Vorteile dieser Anordnung sind die gleichen wie bei der vorherigen Lösung – Platzersparnis im Verteiler und Kosteneinsparung. Der Nachteil ist die Schwierigkeit, die Stelle des Fehlerstroms zu finden.

Variante #3 – Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein Einphasennetz + Gruppen-FI-Schutzschalter.

Das Schema ist eine der erweiterten Varianten der vorherigen Option.

Dank der Installation zusätzlicher Geräte für jeden Arbeitskreis wird der Fehlerstromschutz doppelt. Aus Sicherheitssicht ist dies eine ausgezeichnete Option.

Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein 1-Phasen-Netz + Gruppen-FI-Schutzschalter
Angenommen, es kommt zu einem gefährlichen Fehlerstrom, und der angeschlossene FI-Schutzschalter des Beleuchtungskreises spricht aus irgendeinem Grund nicht an. Dann reagiert das allgemeine Gerät und schaltet alle Leitungen ab.

Damit nicht beide Geräte (das einzelne und das allgemeine) sofort auslösen, muss Selektivität eingehalten werden, d.h. bei der Installation müssen sowohl die Auslösezeit als auch die Stromcharakteristiken der Geräte berücksichtigt werden.

Die positive Seite des Schemas ist, dass im Fehlerfall nur ein Kreis abgeschaltet wird. Nur äußerst selten kommt es vor, dass das gesamte Netz abgeschaltet wird.

Dies kann passieren, wenn der auf einer bestimmten Leitung installierte FI-Schutzschalter:

  • defekt ist;
  • ausgefallen ist;
  • nicht der Belastung entspricht.

Um solche Situationen zu vermeiden, empfehlen wir, sich mit den Methoden zur Überprüfung der Funktionstüchtigkeit eines FI-Schutzschalters vertraut zu machen.

Nachteile: Überlastung des Verteilerkastens mit vielen gleichartigen Geräten und zusätzliche Kosten.

Variante #4 – Einphasennetz + Gruppen-FI-Schutzschalter.

Die Praxis hat gezeigt, dass eine Schaltung ohne Installation eines allgemeinen FI-Schutzschalters ebenfalls gut funktioniert.

Natürlich gibt es keine Garantie, dass ein einzelner Schutz nicht auslöst, aber das lässt sich leicht beheben, indem man ein teureres Gerät von einem vertrauenswürdigen Hersteller kauft.

1-phasiges Netz + gruppenweise FI-Schutzschalter
Die Schaltung ähnelt der Variante mit allgemeinem Schutz, jedoch ohne Installation eines FI-Schutzschalters für jede einzelne Gruppe. Sie zeichnet sich durch einen wichtigen positiven Aspekt aus – hier lässt sich die Leckagequelle leichter ermitteln.

Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Installation mehrerer Geräte nachteilig – ein allgemeines Gerät wäre viel günstiger gewesen.

Wenn in Ihrer Wohnung das Stromnetz nicht geerdet ist, empfehlen wir, sich mit den Schaltplänen für den Anschluss eines FI-Schutzschalters ohne Erdung vertraut zu machen.

Schaltpläne für ein Dreiphasennetz

In Häusern, Produktionsräumen und anderen Gebäuden kann eine andere Ausführung der Stromversorgung vorkommen.

So ist der Anschluss eines 3-phasigen Netzes für Wohnungen nicht typisch, während diese Variante für die Ausstattung eines Einfamilienhauses keine Seltenheit ist. Hier werden andere Schaltungen zum Anschluss des Schutzgeräts verwendet.

Variante #1 – Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein Dreiphasennetz + Gruppen-FI-Schutzschalter.

Für ein 380-V-Netz reicht ein 2-poliges Gerät nicht aus, erforderlich ist ein 4-poliges Gerät: Es muss eine Nullleiterader und drei Phasenleiter angeschlossen werden.

Allgemeiner FI-Schutzschalter für 3-phasiges Netz + gruppenweise FI-Schutzschalter
Die Schaltung wird durch die Ausstattung jeder Stromleitung mit einem separaten FI-Schutzschalter komplizierter. Dies ist nicht zwingend erforderlich, jedoch wird ein doppelter Schutz zur zusätzlichen Absicherung gegen Leckströme empfohlen.

Die Art der Leitungen ist wichtig. Für ein einphasiges Netz eignet sich das Standardkabel VVG, während für ein dreiphasiges Netz das brandbeständigere VVGng empfohlen wird. Über die Wahl des geeigneten Leitungstyps haben wir in einem weiteren unserer Artikel geschrieben.

Variante #2 – Allgemeiner FI-Schutzschalter für ein Dreiphasennetz + Stromzähler.

Diese Lösung wiederholt vollständig die vorherige, aber in die Schaltung wurde ein Stromzähler hinzugefügt. Die gruppenweisen FI-Schutzschalter sind ebenfalls in das System zur Versorgung einzelner Leitungen eingebunden.

Allgemeiner FI-Schutzschalter für 3-phasiges Netz + Zähler
Von allen dargestellten Schaltungen ist diese im wahrsten Sinne des Wortes die umfangreichste, das heißt, sie erfordert die Installation einer großen Schalttafel mit vielen Kabeln und angeschlossenen Elektrogeräten.

Es gibt eine Nuance, die für jede der dargestellten Schaltungen gilt. Wenn in der Wohnung oder im Haus mehrere Beleuchtungs- und Steckdosenkreise sowie mehrere leistungsstarke Haushaltsgeräte vorhanden sind, die separate Stromleitungen erfordern, ist es sinnvoll, einen doppelten Schutz mit einem allgemeinen FI-Schutzschalter zu installieren.

Im umgekehrten Fall genügt entweder ein allgemeines Gerät oder eines pro Kreis.

Installationsanleitung für den FI-Schutzschalter

Zuerst muss der Montageort für das Gerät ausgewählt werden. Es gibt zwei Optionen: eine Verteilerplatte oder ein Schrank. Die erste ähnelt einer Metallbox ohne Abdeckung, die in einer für die Wartung günstigen Höhe montiert ist.

Der Schrank ist mit einer Tür ausgestattet, die abschließbar ist. Einige Schranktypen haben Öffnungen, damit die Zählerstände abgelesen werden können, ohne die Tür eigens öffnen zu müssen, und die Geräte ausgeschaltet werden können.

Sicherungsautomaten und FI-Schutzschalter auf der DIN-Schiene
Schutzgeräte werden auf horizontal angeordneten Montage-DIN-Schienen befestigt. Die modulare Bauweise von Sicherungsautomaten, FI/LS-Schaltern und FI-Schutzschaltern ermöglicht es, mehrere Stücke auf einer Schiene unterzubringen.

An die linken Klemmen am Eingang und Ausgang wird immer der Neutralleiter angeschlossen, an die rechten der Außenleiter. Eine der Varianten:

  • Eingangsklemme N (oben links) – vom Eingangssicherungsautomaten;
  • Ausgang N (unten links) – zur separaten Neutralleiter-Schiene;
  • Eingangsklemme L (oben rechts) – vom Eingangssicherungsautomaten;
  • Ausgang L (unten rechts) – zu den Gruppensicherungsautomaten.

Zum Zeitpunkt der Installation des Schutzgeräts können auf der Verteilerplatte bereits Sicherungsautomaten installiert sein. Um die Anordnung der Geräte und Leitungen zu ordnen, müssen die Geräte möglicherweise in einer bestimmten Reihenfolge umgestellt werden.

Wir zeigen ein Beispiel für die Installation eines Eingangs-FI-Schutzschalters in einem Elektroschrank, in dem sich bereits ein Zähler, ein Eingangssicherungsautomat und mehrere Sicherungsautomaten für einzelne Stromkreise (Beleuchtung, Steckdosen usw.) befinden.

Der FI-Schutzschalter wird niemals am Eingang angeschlossen – er folgt immer dem allgemeinen Eingangssicherungsautomaten. Wenn ein Zähler verwendet wird, rückt die Fehlerstromschutzeinrichtung auf die dritte Position vom Eingang.

Beschreibung des Anschlussvorgangs:

  • Das Gerät wird auf der DIN-Schiene rechts vom Sicherungsautomaten montiert – es genügt, es anzulegen und mit leichtem Druck bis zum Einrasten zu drücken.
  • Die abisolierten und abgemantelten Leitungen vom Sicherungsautomaten und der Neutralleiter-Schiene werden durchgezogen, gemäß Schaltplan in die oberen Klemmen eingeführt und die Befestigungsschrauben angezogen.
  • Auf die gleiche Weise führen Sie die Drähte in die unteren Klemmen ein und ziehen die Schrauben fest;
  • Testen – schalten Sie zuerst den Hauptschalter ein, dann den FI-Schutzschalter, drücken Sie die Taste „Test“; beim Drücken sollte das Gerät auslösen.

Um die korrekte Anschaltung zu überprüfen, wird manchmal ein Fehlerstrom simuliert. Nehmen Sie zwei aktive Drähte – „Phase“ und „Erde“ – und führen Sie sie gleichzeitig an den Sockel einer Glühlampe. Es entsteht ein Fehlerstrom, und das Gerät sollte sofort auslösen.

Welche Fehler sollten vermieden werden?

Vor dem Anschließen müssen Sie unbedingt die technischen Daten der Geräte überprüfen. Der Nennstrom muss gleich oder höher sein als der entsprechende Parameter des Eingangsautomaten. Die Werte lassen sich leicht an der Kennzeichnung ablesen.

Elektriker empfehlen, das Schutzgerät eine Stufe höher zu wählen, das heißt für einen Automaten mit 50 A ist ein FI-Schutzschalter mit 63 A geeignet.

Man kann die Parameter korrekt berechnen, den Leitungsschutzschalter und den FI-Schutzschalter mit dem richtigen Nennwert auswählen, aber bei der Montage einen kleinen Fehler machen, wodurch das System nutzlos wird.

Zum Beispiel verwechseln Anfänger oft die Sammelschienen. Beachten Sie, dass für den Neutralleiter und den Schutzleiter unterschiedliche Sammelschienen verwendet werden. Außerdem ist für jedes Gerät eine separate Sammelschiene erforderlich: bei 5 FI-Schutzschaltern – 5 Sammelschienen.

Anschluss der Drähte an den FI-Schutzschalter
Welches Anschlussschema Sie auch verwenden, der Schutzleiter wird daran nicht beteiligt sein. Alle Klemmen sind entweder für den Phasenleiter (Last) oder für den Neutralleiter (N) vorgesehen.

Auf keinen Fall dürfen die Pole N und L verwechselt werden. Sie haben am Gehäuse Buchstabenbezeichnungen, und die Drähte unterscheiden sich farblich, daher müssen Sie aufmerksam sein.

Wenn eine Fehlauslösung erfolgt oder das Gerät im Gegenteil nicht reagiert, liegt die Ursache möglicherweise im Folgenden:

  • „Phase“ und „Erde“ sind nach dem FI-Schutzschalter verbunden;
  • unvollständiger Anschluss – der Leiter N ist nicht in die entsprechende Klemme eingeführt;
  • „Neutralleiter“ und „Schutzleiter“ sind in der Steckdose verbunden;
  • Verwechslung zwischen dem Anschluss von zwei oder mehr FI-Schutzschaltern an die elektrischen Anlagen.

In der Praxis gibt es viel mehr Fehler, da unterschiedliche Schemata angewendet werden. Je mehr Geräte am Aufbau des Verteilerkastens beteiligt sind, desto aufmerksamer muss man beim Anschließen sein.

Sicherheitsregeln während der Arbeit

Der Großteil der Regeln hat allgemeinen Charakter, das heißt, sie sind bei allen Elektroinstallationsarbeiten anzuwenden.

Wenn Sie sich entschieden haben, den Verteilerkasten selbst einzurichten, vergessen Sie nicht, bevor Sie den FI-Schutzschalter installieren und anschließen:

  • die Stromversorgung trennen – den Eingangsautomaten ausschalten;
  • Leitungen mit entsprechender Farbkennzeichnung verwenden;
  • keine Metallrohre oder Armierung in der Wohnung für die Erdung verwenden;
  • zuerst den automatischen Eingangsschutzschalter installieren.

Falls möglich, wird empfohlen, separate Geräte für Beleuchtungskreise, Steckdosen, Stromkreise für die Waschmaschine usw. zu verwenden. Andernfalls reicht die Installation eines allgemeinen FI-Schutzschalters aus.

Separate Gruppen mit FI-Schutzschalter
Zum Schutz von Kindern werden alle elektrischen Anlagen aus dem Kinderzimmer normalerweise in einem Stromkreis zusammengefasst und mit einem separaten Gerät ausgestattet. Anstelle eines FI-Schutzschalters kann ein Fehlerstrom-Schutzschalter mit Überstromschutz verwendet werden.

Neben den Eigenschaften der Geräte selbst sind auch die Parameter anderer Elemente der Elektroinstallation wichtig, zum Beispeil der Querschnitt der elektrischen Leitung. Dieser sollte unter Berücksichtigung der Dauerlast berechnet werden.

Die Verbindung von Drähten untereinander erfolgt am besten mit Klemmen, und für den Anschluss an Geräte sollten speziell dafür vorgesehene, gekennzeichnete Klemmen sowie das Schema auf dem Gehäuse verwendet werden.

Fazit und nützliche Videos zum Thema

Einige praktische Tipps und Erklärungen helfen Anfängern zu verstehen, wie man einen FI-Schutzschalter im Haus oder in der Wohnung richtig auswählt und anschließt.

Fehler beim Anschließen von Steckdosen:

Über die Notwendigkeit und Nuancen der Installation von Schutzgeräten:

Es ist nicht immer möglich, einen qualifizierten Fachmann für die Ausstattung des Verteilerkastens zu rufen. Manchmal müssen Leitungsschutzschalter oder FI-Schutzschalter selbst installiert werden.

Aufgrund von Montagefehlern kann es zu einem Stromschlag kommen, daher ist es wichtig, Anschlusspläne zu verwenden, korrekte Berechnungen durchzuführen und die Sicherheitsvorschriften zu befolgen.

Arbeiten Sie professionell im Bereich Elektroinstallation und möchten Sie nützliche Tipps oder andere Anschlusspläne für FI-Schutzschalter hinzufügen? Vielleicht möchten Sie unseren Artikel mit Empfehlungen zur elektrischen Sicherheit ergänzen? Schreiben Sie Ihre Kommentare in den folgenden Block – Ihre Anmerkungen werden für viele Heimwerker nützlich sein.

War der Artikel hilfreich?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Nein (9)
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Ja (83)

Schwimmbäder

Pumpen

Wärmedämmung