Aufputz-Steckdosen und -Schalter: Regeln für die sichere Montage und den Anschluss

Amir Gumarow
Geprüft von einem Fachmann: Amir Gumarow
Autorin: Inna Aleksejewa
Letzte Aktualisierung: April 2026

Elektrische Energie wird überall genutzt. Geräte, die den Zugang zu dieser für alle notwendigen Ressource ermöglichen, sind für den Verbraucher sehr wichtig. Dazu gehören Aufputzsteckdosen und -schalter – extrem einfach zu montierende und zu bedienende Geräte.

Jeder Heimwerker kann ein solches Gerät bei Bedarf problemlos installieren. Wir erklären Ihnen, wie Sie es richtig befestigen und an die Elektroleitung anschließen. Mit unseren Empfehlungen können Sie ein zuverlässig funktionierendes und für andere sicheres Netz errichten.

In dem vorliegenden Artikel werden schrittweise Montageanleitungen gegeben. Wir beschreiben ausführlich die konstruktiven Besonderheiten der Aufputz-Installationsgeräte. Zur Optimierung der Aufnahme der umfangreichen Informationen sind dem Text nützliche Schaltpläne, Fotosammlungen und Anleitungen sowie Videos beigefügt.

Wie sind Aufputzsteckdosen aufgebaut?

Bei der Herstellung moderner Steckdosen wird die modulare Bauweise verwendet. Das heißt, der Steckdosenmechanismus ist als separate Einheit oder Funktionsmodul ausgeführt. Er kann in nahezu allen Standardgeräten eingebaut werden. Das dekorative Modul oder die Abdeckung kann je nach Wunsch des Besitzers leicht abgenommen und ausgetauscht werden, was sehr praktisch ist.

Der Austausch der Abdeckung ist sehr einfach, da bei der Installation nur der Mechanismus an der Wand befestigt wird.

Beide Module, sowohl das dekorative als auch das funktionale, bestehen aus dielektrischen Materialien, die unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen sind und sich unter dem Einfluss von elektromagnetischen Feldern oder UV-Strahlung nicht zersetzen oder verfärben.

Damit auf dem Stromweg keine unerwünschten zusätzlichen Verbindungen entstehen, bilden die Klemmen und die Aufnahmebuchsen der Steckdose eine Einheit in Form einer Abzweigung der Platte, aus der die Aufnahmebuchse besteht.

Installation einer Aufputzsteckdose
Eine Aufputzsteckdose wird nicht an der Oberfläche kaschiert. Dies beeinträchtigt zwar etwas ihr Aussehen, erleichtert aber den Montagevorgang des Geräts erheblich.

Die Zuverlässigkeit des Kontakts hängt von der Qualität der mechanischen Verbindung der Drähte mit den Klemmen ab. Letztere können von zwei Arten sein:

Schraubklemmen

Die Drähte werden mit Schrauben mit den stromführenden Elementen verbunden. Der Hauptunterschied dieser Klemmen liegt in der erheblichen Kraft, mit der der Draht festgeklemmt wird, was einen zuverlässigen Kontakt und einen guten Halt des Kabels gewährleistet.

Um ein unbeabsichtigtes Lösen der Befestigung aufgrund von Erwärmung oder Vibration zu vermeiden, sollten Sie bei solchen Klemmen die Schrauben vorzugsweise zusammen mit Federringen verwenden.

Eigenschaften von Federklemmen

Im Inneren der Klemme befindet sich eine federbelastete Platte, die das Drahtende fixiert und mit Kraft gegen die stromführenden Teile drückt. Der Vorteil dieses Systems liegt in der einfachen Anschließbarkeit der Drähte.

Allerdings ist die Klemmkraft des Kabels praktisch nicht kontrollierbar. Ist sie unzureichend, lässt sich dies in der Montagephase nicht feststellen. Die Steckdose mit schwachem Kontakt wird jedoch schnell ausfallen.

Installation einer Aufputzsteckdose
Schraubklemmen gewährleisten eine gute Verbindung zwischen Draht und den stromführenden Teilen des Geräts. Sie sind etwas aufwändiger zu montieren als Federklemmen, ermöglichen dafür aber einen stabil zuverlässigen Kontakt.

Häufig werden an den Klemmen der Steckdose nicht nur ein Draht, sondern zwei Drähte angeschlossen. Daher sind sowohl in Feder- als auch in Schraubklemmen je zwei Löcher für Drähte und zwei Aufnahmeplätze vorgesehen.

Alle Steckdosen verfügen über mindestens zwei Aufnahmeschlitze und zwei isolierte Klemmen. Für die Verkabelung mit dreiadrigen Leitungen werden spezielle Geräte mit einer dritten Klemme – dem sogenannten „Schutzleiter“ – verwendet.

Der Hauptunterschied zwischen einer Aufputzsteckdose und ihrem Unterputz-Pendant besteht darin, dass sie auf der Wandoberfläche montiert wird, anstatt in diese eingelassen zu werden. Dies vereinfacht die Montage erheblich, beeinträchtigt jedoch etwas das Erscheinungsbild des Raumes. Aufputzsteckdosen werden meistens für den Anschluss an offene Verkabelungen verwendet, können aber bei Bedarf auch mit verdeckten Leitungen arbeiten.

Einbauorte von Aufputzsteckdosen

Die Verwendung von Aufputz-Elektroinstallationsprodukten hängt meistens mit der Verkabelung in Landhäusern zusammen, deren Wände aus Balken, normalen oder rundgeschälten Baumstämmen bestehen. Allerdings ist die verdeckte Verlegung des Kabels in ausgehöhlten Holzkanälen zulässig, wenn die Kabelverlegung durch nicht brennbare Hülsen erfolgt.

Wann werden Aufputzsteckdosen und -schalter verwendet?
Die Installation von Aufputzsteckdosen zusammen mit Schaltern erfolgt heutzutage hauptsächlich in hölzernen Landhäusern bei der Verlegung einer offenen Verkabelung.

Allerdings ist der Prozess ihrer Einrichtung in Bezug auf Kosten und Arbeitsaufwand übermäßig aufwendig. Zudem kann das Ausheben von Kanälen die Tragfähigkeit von Trennwänden verringern und die Wärmedämmeigenschaften des Gebäudes insgesamt beeinträchtigen.

Die Errichtung einer offenen Verkabelung an Holzwänden ist durch Kostensenkung und die Möglichkeit, ihren Zustand problemlos zu überwachen, gerechtfertigt. Diese Option ermöglicht es, Schäden ohne Schwierigkeiten zu erkennen und zu beheben, sowie Steckdosen und Schalter nicht nur bei Ausfall, sondern auch bei Wunsch nach einer Raumgestaltungsänderung eigenhändig auszutauschen.

Elektroinstallationsgeräte der letzten Generation – sogenannte Retro-Steckdosen und -Schalter – unterscheiden sich deutlich von ihren historischen Vorgängern. Sie werden in einer breiten Palette hergestellt, wobei sich die Varianten im Schutzgrad und in der dekorativen Gestaltung unterscheiden.

Montage einer Aufputzsteckdose: Schemata
Die Installation einer Aufputzsteckdose beginnt mit der Befestigung des Unterputzgehäuses an der Wand, das aus dielektrischem Material oder Metall in Form einer Platte besteht. Dann wird der Steckdosenmechanismus an das Unterputzgehäuse angeschlossen und die Drähte daran angeschlossen. Der angeschlossene Mechanismus wird mit einer isolierenden Abdeckung verschlossen.

Montageanleitung für eine Aufputzsteckdose

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, sollten Sie alle notwendigen Werkzeuge bereitlegen. Sie benötigen: eine Kombizange, einen Schlitz- oder Kreuzschlitzschraubendreher, einen Bleistift, ein scharfes Messer oder besser ein Cuttermesser.

Abhängig vom Material der Wände kann zusätzlich ein Werkzeug zum Bohren benötigt werden: eine Bohrmaschine oder ein Bohrhammer. Das Kabel für den Anschluss einer Aufputzsteckdose kann verdeckt verlegt werden, z. B. in der Wandhöhlung oder im Schlitz.

Installation einer Aufputzsteckdose
Sie müssen alle Elektroarbeiten mit dem Abschalten der Stromversorgung beginnen. Dazu müssen Sie die Hebel der Sicherungsautomaten im Verteilerkasten in die Position „unten“ bringen.

Meistens wird das Kabel jedoch offen verlegt: im Kabelkanal, in einem Wellrohr oder einfach an der Wand entlang. Unabhängig davon erfolgt der Anschlussvorgang ungefähr gleich. Die einzelnen Schritte dieses Prozesses werden im Detail betrachtet.

Abschalten der Stromversorgung

Das Erste, was man bei der Arbeit mit elektrischen Geräten immer tun sollte, ist das Abschalten der Stromzufuhr. Dazu öffnet man den Sicherungskasten und schaltet die Sicherungen aus. Meistens muss man dazu den Hebel an der entsprechenden Sicherung in die Position «unten» bringen.

Sie sollten wissen, dass ein Automat normalerweise nicht für alle Steckdosen zuständig ist, sondern nur für einen Teil. Zur leichteren Handhabung sind die Geräte meist beschriftet.

Ist das nicht der Fall, können Sie den richtigen Automaten durch Ausprobieren ermitteln. Schalten Sie dazu nacheinander jeden Sicherungsautomaten aus und prüfen Sie mit einem Spannungsprüfer, ob noch Spannung anliegt. Sobald keine Spannung mehr vorhanden ist, haben Sie den richtigen Automaten gefunden.

Denjenigen, die solche Experimente nicht wünschen, kann man raten, alle Leitungsschutzschalter im Kasten auszuschalten. Nachdem man sich vergewissert hat, dass keine Spannung auf dem Kabel anliegt, kann man mit dem nächsten Schritt fortfahren.

Montage der Steckdose
Die Art der Demontage der Steckdose hängt von ihrem Modell ab. In diesem Fall genügt es, wenn Sie die Befestigungsschraube in der Mitte des Geräts herausdrehen.

Wie Sie bereits wissen, besteht eine Steckdose aus zwei Hauptteilen: dem Funktionsteil (Mechanik) und der dekorativen Abdeckung – dem Gehäuse. Um das Gerät zu installieren, müssen Sie zuerst das Gehäuse abnehmen. Nehmen Sie dazu einen Kreuz- oder Schlitzschraubendreher – je nach Modell – und schrauben Sie die zentrale Befestigungsschraube an der dekorativen Abdeckung heraus. Danach nehmen Sie das Gehäuse vorsichtig ab.

Markierung an der Wand und Vorbereitung der Steckdose

Wenn Sie das Gerät in einem wassergeschützten Gehäuse installieren müssen, kann es bei der Demontage zu Schwierigkeiten kommen. Diese Gehäuse haben eine Abdeckung, die das Gerät verschließt.

In diesem Fall öffnen Sie zuerst die Abdeckung, um so Zugang zu den Halteklammern zu erhalten, die die dekorative Abdeckung halten. Danach drücken Sie diese vorsichtig mit einem Schraubendreher weg und lösen die Frontplatte des Geräts.

Installation einer Aufputzsteckdose
Die Befestigung der Unterputzdosenplatte an Beton- oder Ziegelwänden erfolgt mit Dübel-Nägeln, an Holz- oder Kunststoffoberflächen mit Schrauben.

Jetzt müssen wir einen Ort für die Installation der Steckdose auswählen und den Mechanismus an der Wand befestigen. Dazu nehmen wir ihn und halten ihn an die Stelle, an der er sich befinden soll.

Richten Sie die Position des Teils streng waagerecht aus, nehmen Sie dann einen Bleistift, führen Sie ihn in jede Befestigungsbohrung ein und markieren Sie auf der Fläche die Punkte, an denen die Befestigungen angebracht werden sollen. Führen Sie alle Schritte sorgfältig aus, da ein Fehler bei der Markierung dazu führt, dass die Steckdose schief installiert wird.

Befestigung des Steckdosenmechanismus

Abhängig vom Material der Wände kann das Befestigungsverfahren etwas variieren. Betrachten Sie die häufigste Variante mit einer Betonoberfläche.

Bohren Sie zunächst mit einem Bohrhammer oder einer Bohrmaschine die Löcher an den markierten Punkten. Ihre Tiefe und ihr Durchmesser müssen den Maßen der für die Befestigungen vorbereiteten Dübel entsprechen.

Installation einer Aufputzsteckdose
Setzen Sie die Dübel in die an den markierten Punkten gebohrten Löcher ein, die die Haftung zwischen Untergrund und Befestigung verbessern.

Stecken Sie die Dübel, also Kunststoffstopfen, die den Schrauben eine gute Haftung an der Wand ermöglichen, in die entstandenen Löcher. Dann setzen Sie den Steckdosenmechanismus auf die Unterlage und befestigen Sie ihn fest mit Schrauben oder selbstschneidenden Schrauben. Überprüfen Sie die Qualität der entstandenen Befestigung. Von ihrer Festigkeit hängt die Langlebigkeit und Zuverlässigkeit der neuen Steckdose ab.

Vorbereitung des Kabels für den Anschluss

Je nach Modell der Steckdose können die Schritte etwas abweichen. Möglicherweise müssen Sie zuerst das Kabel in das Gehäuse einführen.

Meistens ist bei Steckdosen dieser Art an einer Seite des Gehäuses eine Abdeckung angebracht, auf der mehrere mögliche Öffnungen unterschiedlichen Durchmessers vorgesehen sind. In diesem Fall müssen Sie nur mit einem scharfen Messer oder Cutter die entsprechende Abdeckung entfernen und so die Öffnung für das Kabel erhalten.

Wenn keine Abdeckung vorhanden ist, ist das weniger bequem, aber nicht aussichtslos. Sie müssen die erforderliche Öffnung selbst ausschneiden. Danach führen Sie das Kabel in das Gehäuse und schneiden es so zu, dass die Länge des verbleibenden Endes für den Anschluss ausreicht.

Vom zum Mechanismus geführten Kabel muss die Isolierung abgeschnitten werden. Dann trennt man jede Ader und entblößt sie bis zum Metall. Die Länge der blanken Ader sollte 0,8–1 cm betragen.

Installation einer Aufputzsteckdose
Das Kabel wird auf die erforderliche Länge zugeschnitten. Die Isolierung wird entfernt und die Leitungen werden getrennt, deren Enden auf etwa 1 cm Länge bis zum Metall abisoliert werden.

Anschließen des Mechanismus an das Kabel

Bei der Montage von Aufputzsteckdosen ist es wichtig, sich beim Anschließen der Leitungen nicht zu irren. Wenn in der Verkabelung ein zweiadriges Kabel verwendet wird, ist eine der Leitungen der Nullleiter, die zweite der Außenleiter. Diese werden an verschiedene Klemmen angeschlossen.

Ein wenig komplizierter ist es bei einem dreiadrigen Kabel. In diesem Fall werden an die äußeren Klemmen die Phase und der Nullleiter angeschlossen, an die mittlere die Erdung. Probleme treten nicht auf, wenn die Person, die den Anschluss vornimmt, die Kennzeichnung der Drähte genau kennt, aber das ist nicht immer der Fall.

Am einfachsten lassen sich Nullleiter, Phase und Erdung bestimmen, wenn in der Verkabelung eine Farbkennzeichnung eingehalten ist. Demnach ist der Arbeitsnullleiter oder Neutralleiter stets in blau-weißer oder blauer Isolierung, der Schutzleiter oder die Erde in gelb-grüner Ummantelung.

Ein Draht jeder anderen Farbe, meistens rot, weiß, schwarz oder braun, ist die Phase. Leider gibt es in Häusern mit alter Verkabelung keine Farbkennzeichnung.

Installation einer Aufputzsteckdose
Das Foto zeigt den Anschlussplan des Steckdosenmechanismus an ein dreiadriges Kabel

In diesem Fall muss ermittelt werden, welcher Draht welcher ist. Am einfachsten ist dies bei einer zweiadrigen Verkabelung. Wir benötigen einen Phasenprüfer. Wenn man damit einen stromführenden Draht berührt und gleichzeitig den Kontakt auf der Rückseite des Werkzeuggehäuses schließt, leuchtet eine Kontrolllampe auf.

Wenn dies passiert, ist die Phase gefunden. Der zweite Draht ist dann entsprechend der Arbeitsnullleiter oder Neutralleiter.

Um einen dreiadrigen Kabel zu verstehen, benötigt man ein spezielles Multimeter. Zuerst muss man im Sicherungskasten die Erdung abschalten. Dann die Phase bestimmen und anschließend mit dem Gerät nacheinander die Adernpaare «durchklingeln».

Bei gleichzeitigem Berühren von Phase und Arbeitsnullleiter erscheint auf dem Monitor des Geräts ein bestimmter Wert, bei Berührung von Arbeits- und Schutzleiter nicht.

Installation einer Aufputzsteckdose
Das Anfertigen einer Kabeldurchführung im Gehäuse der Steckdose ist viel einfacher, wenn sich an einer der Wände eine solche Abdeckung befindet. Die Unterteilung in Abschnitte mit unterschiedlichen Durchmessern ermöglicht es, schnell und einfach eine Öffnung in der gewünschten Größe herzustellen.

Montage der dekorativ-isolierenden Abdeckung

Das Verfahren kann je nach Modell der Aufputzsteckdose etwas abweichen. Wenn man es mit einem separat montierbaren Gehäuse zu tun hat, setzt man den Mechanismus mit den angeschlossenen Drähten ein, deckt ihn mit der Frontplatte ab und fixiert diese.

Wenn Mechanismus und Gehäuse eine Einheit bilden, setzt man die dekorative Abdeckplatte ein. Bei Bedarf schneidet man den Gehäuserand etwas zurecht, damit das Kabel frei eintreten kann. Man befestigt die Frontplatte. Die Montage ist abgeschlossen, und die Funktion des Geräts kann überprüft werden.

Wie Sie die Platzierung der Steckdosen in der Küche richtig planen, erfahren Sie in einem beliebten Artikel auf unserer Website.

Besonderheiten von Aufputzschaltern

Der am weitesten verbreitete Ein-Tasten-Schalter ist ein zweistelliger Schalter mit Schließerkontakten. Sein Funktionsprinzip ist denkbar einfach.

Im Inneren des Geräts befindet sich ein Mechanismus mit einem beweglichen Kontakt. Dieser nimmt beim Drücken der Taste eine von zwei möglichen Positionen ein: eingeschaltet oder ausgeschaltet. Im ersten Fall wird der Stromkreis geschlossen, im zweiten Fall unterbrochen.

Montage eines Aufputzschalters
Ein Aufputzschalter wird wie eine Steckdose auf der Oberfläche des Untergrunds montiert. Er wird meistens bei offener Verkabelung verwendet.

Wichtiger Hinweis: An die Kontakte des Schalters darf nur die Phase angeschlossen werden. Die Konstruktion des Geräts ist äußerst einfach und besteht aus zwei Hauptelementen: dem Arbeitsmechanismus und den Schutzelementen. Zu letzteren gehören die Taste zum Umschalten der Modi und der Rahmenkörper. Die Kontaktgruppe eines Ein-Tasten-Schalters besteht aus zwei Kontakten. Einer davon wird als Abgang, der andere als Zuleitung betrachtet.

An den ersten wird die Phase angeschlossen, die zur Leuchte führt, an den zweiten die Phase, die zum Schalter kommt. Der Hersteller kennzeichnet in der Regel die Kontakte des Arbeitsmechanismus und gibt den zu- und den abgehenden Kontakt an.

Wenn diese Kennzeichnung jedoch fehlt, entstehen keine Probleme, da das Gerät in jeder Variante gleich gut funktionieren sollte. Wie bei Schaltern können die Kontaktklemmen Schraub- oder Klemmklemmen sein.

Wie man einen Aufputzschalter richtig installiert
Die Montageschritte eines Aufputzschalters ähneln der Abfolge der Arbeiten bei der Installation einer Aufputzsteckdose. Zunächst wird ein entsprechender Montagerahmen an der Wand befestigt, dann der Mechanismus, an den die Kabel angeschlossen werden.

Die ersten gelten als zuverlässiger im Betrieb, die zweiten sind einfacher zu installieren. Der Hauptunterschied von Aufputzschaltern besteht darin, dass sie direkt auf der Wandoberfläche montiert werden.

Das Aussehen solcher Geräte ist weniger ansprechend als das von Unterputz-Varianten, dafür sind sie einfacher zu montieren. Aufputzschalter werden bei offener Verkabelung verwendet, können aber auch mit einem verdeckten System funktionieren.

Wann werden Aufputzschalter installiert?
Aufputzschalter werden bei der Installation offener Verkabelungen verwendet. Modelle im Retro-Stil passen hervorragend zu Innenräumen von Landhäusern.

Montage eines eintastigen Aufputzschalters

Zuerst müssen alle für die Arbeit erforderlichen Werkzeuge vorbereitet werden. Wir benötigen eine Kombizange oder Flachzange, ein scharfes Messer oder ein Cutter-Messer, Isolierband, einen Bleistift und eine Wasserwaage.

Darüber hinaus sollten die Befestigungen vorbereitet werden. Für Holz- oder Gipskartonwände reichen selbstschneidende Schrauben, für Beton und Ziegel werden Dübel und ein Bohrhammer oder eine Bohrmaschine zum Bohren der Löcher benötigt. Außerdem muss der Schalter demontiert werden und man sollte sich merken, wie man ihn zerlegt hat, um ihn wieder zusammenzubauen. Beginnen wir mit der Arbeit.

Aus Gründen der persönlichen Sicherheit beginnen Sie die Installation mit dem Abschalten der Stromversorgung. Drehen Sie dazu den Hebel des entsprechenden Leitungsschutzschalters im Verteilerkasten in die Position „Aus“ (nach unten).

Falls nicht bekannt ist, welcher Schutzschalter für die gewünschte Schaltergruppe zuständig ist, schalten Sie am besten alle aus. Danach müssen Sie sicherstellen, dass am Arbeitsleiter keine Spannung anliegt, was Sie mit einem Phasenprüfer überprüfen können.

#1. Vorbereitung des Geräts für die Montage

Beginnen Sie mit der Wippe. Sie muss abgenommen werden. Fassen Sie dazu die hervorstehenden Seitenteile der Wippe, drücken Sie sie vorsichtig zusammen und ziehen Sie sie zu sich hin. Die axialen Führungen der Wippe verlassen die Nuten, und sie lässt sich leicht abnehmen.

Falls es nicht gelingt, das Teil von den Seiten zu fassen, versuchen Sie, an einem beliebigen hervorstehenden Teil der Wippe zu ziehen. Wenn auch das nicht funktioniert, nehmen Sie einen Schlitzschraubendreher, hebeln Sie die Wippe sehr vorsichtig damit ab und nehmen Sie sie ab.

Nun liegt die Frontplatte des Schalters vor uns, hinter der sich der Arbeitsmechanismus verbirgt. Diese muss ebenfalls abgenommen werden. Bei verschiedenen Modellen kann die Befestigung unterschiedlich sein. Am häufigsten gibt es eine Variante mit Rastnasen, die sich mit einem Schlitzschraubendreher leicht lösen lassen. Danach lässt sich die Platte leicht entfernen. In manchen Fällen müssen die Befestigungsschrauben gelöst werden. Es bleibt nur noch, den Arbeitsmechanismus aus dem Schaltergehäuse zu entnehmen.

Montage eines Aufputzschalters
Im Schaltergehäuse befinden sich Löcher für die Befestigung. Ihre Position muss auf der Unterlage markiert werden. Dazu kann ein Bleistift verwendet werden.

#2. Befestigung des Gehäuses am Untergrund

Um einen Aufputzschalter richtig zu installieren, befestigen Sie ihn zuerst an der Wand. Dazu nehmen Sie das Gehäuse und legen es an der Befestigungsstelle an. Nehmen Sie eine Wasserwaage und richten Sie das Teil exakt waagerecht aus.

Nachdem Sie sich vergewissert haben, dass das Gehäuse genau waagerecht ausgerichtet ist, nehmen Sie einen Bleistift, stecken Sie ihn nacheinander in die Befestigungslöcher des Gehäuses und machen Sie Markierungen. Die erhaltene Markierung verwenden Sie zur Vorbereitung der Wand für die Montage.

Die Art der Befestigung des Schaltergehäuses an der Wand hängt eigentlich davon ab, aus welchem Material die Wand besteht. Betrachten Sie die schwierigste Variante – Beton. Mit einem Bohrhammer oder einer Bohrmaschine bohren Sie die Löcher genau an den markierten Stellen.

Wählen Sie den Durchmesser des Bohrers so, dass er der Größe des Dübels entspricht. Bestimmen Sie auch die Tiefe der zukünftigen Löcher. Nachdem diese fertig sind, schlagen Sie die Dübel ein.

Montage eines Aufputzschalters
Bohren Sie die Wand für die Dübel genau an den markierten Stellen. Der Durchmesser und die Länge des Lochs müssen dem gewählten Befestigungsmaterial entsprechen.

Setzen Sie das Schaltergehäuse an seinen Platz und befestigen Sie es mit Dübelstiften. Führen Sie die Arbeit vorsichtig aus, um das Kunststoffteil nicht zu beschädigen. Das Gehäuse muss gut auf der Unterlage befestigt sein, damit es keine Lockerheit oder Beweglichkeit gibt. Nehmen Sie eine Wasserwaage und überprüfen Sie erneut die Position des Teils. Wenn eine Schiefstellung festgestellt wird, korrigieren Sie diese, indem Sie das Gehäuse entfernen und ein neues Loch bohren.

#3. Anschließen des Geräts an die Verkabelung

Zuerst müssen Sie das Kabel in das Innere des Schaltergehäuses führen. Am einfachsten geht das bei Geräten, die an einer der Seitenwände spezielle Verschlusskappen haben. Noch besser ist es, wenn die Verschlusskappe in mehrere Teile mit unterschiedlichen Durchmessern unterteilt ist.

In diesem Fall müssen Sie nur mit einem scharfen Messer das Element mit dem erforderlichen Durchmesser abschneiden, und die Kabelöffnung ist fertig. Wenn im Gehäuse keine Kabelöffnung vorgesehen ist, müssen Sie diese selbst herstellen.

Das zum Schalter führende Kabel kürzen Sie bei Bedarf und führen es in das Gehäuse ein. Wenn das Kabel in einem Kunststoffwellschlauch verlegt ist, führen Sie diesen ebenfalls in das Gehäuse. So sieht die Verbindung ästhetischer aus. Mit einem scharfen Schneidwerkzeug oder Messer entfernen Sie die Isolierung vom Kabel und teilen es in einzelne Adern auf. Jede davon isolieren Sie vorsichtig auf eine Länge von etwa 0,7–1 cm ab.

Montage eines Aufputzschalters
Die Abbildung zeigt den Anschlussplan eines Ein-Tasten-Schalters.

Um den Anschluss korrekt durchzuführen, müssen Sie die genaue Funktion der Drähte kennen. Wie das geht, wurde bereits bei der Installation einer Aufputzsteckdose beschrieben. Nehmen Sie den Phasenleiter; bei korrekter Kennzeichnung hat er eine weiße Isolierung, und führen Sie ihn in die mit L bezeichnete Klemme ein. Den anderen Steuerdraht mit blauer Ummantelung führen Sie in die mit 1 bezeichnete Klemme ein. Ziehen Sie bei Bedarf die Fixierschrauben an.

#3. Zusammenbau – abschließender Schritt

Es bleibt Ihnen, das Gerät zusammenzubauen. Zuerst setzen Sie den Arbeitsmechanismus in das Gehäuse ein und fixieren ihn innen gemäß der Bauart des Geräts. Dann setzen Sie die Frontplatte ein.

Achten Sie darauf, dass die Rastnasen richtig einrasten. Danach können Sie die Taste in den Rahmen setzen. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um das empfindliche Bauteil nicht mit übermäßiger Kraft zu beschädigen.

Montage eines Aufputzschalters
Nachdem der Arbeitsmechanismus des Schalters an die Kabel angeschlossen ist, bleibt nur noch, das Gerät zusammenzubauen, indem Sie alle Schritte der Demontage in umgekehrter Reihenfolge ausführen.

Der Schalter ist installiert und betriebsbereit. Es bleibt noch, die Funktionstests des Geräts durchzuführen. Wir haben das Verfahren zur Montage und zum Anschluss des einfachsten Einzeltasterschalters betrachtet.

Bei Zwei- und Dreifachtastern wird die Vorgehensweise weitgehend ähnlich sein. Der Hauptunterschied wird im Anschlussplan bestehen, bei dem an jede Taste eine eigene Leuchte angeschlossen wird.

Fazit und nützliche Videos zum Thema

Video #1. Bestimmung des Phasenleiters vor der Montage von Elektroinstallationsgeräten:

Video #2. Der Vorgang der Montage und des Anschlusses einer Steckdose für offene Verkabelung:

Video #3. So installieren Sie einen Aufputzschalter:

Aufputzschalter und Steckdosen erfordern keine Installation in speziell vorbereitete Aussparungen im Untergrund, daher ist ihre Montage recht einfach. Dennoch sollte nicht vergessen werden, dass man mit elektrischen Geräten arbeitet, die eine besonders vorsichtige Handhabung erfordern.

Wenn Sie keine Erfahrung mit Elektroinstallationsarbeiten haben und die Verkabelung im Haus alt und nicht gekennzeichnet ist, wenden Sie sich besser an einen Elektriker.

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Besucherkommentare
  1. Eduard

    Ich habe so etwas nur einmal gemacht, als die einzige Steckdose im Raum hinter einem Möbelstück war. Ich habe ein Kabel von ihr verlegt, es entlang der Fußleiste geführt und bis zu der gewünschten Stelle an einer anderen Wand verlängert. Dort habe ich dann eine Aufputzsteckdose installiert. Der Vorgang selbst war einfach, das Schwierigste und Einfallsreichste war – das Kabel zu verstecken, damit es nicht auffällt und das Aussehen des Raumes nicht beeinträchtigt.

  2. Iwan Antonowitsch

    Aufputzschalter und Steckdosen sind unverzichtbar für Landhäuser und Wohnungen, wenn keine teure Renovierung mit Verlegung der internen Elektroinstallation erforderlich ist. Zudem haben einige Modelle von Aufputzsteckdosen und -schaltern ein modernes Design und können sich selbst in die modernste Einrichtung einfügen. Das Problem der Verkabelungsverdeckung lässt sich leicht mit dekorativen Kabelkanälen lösen, in denen das Kabel versteckt wird. Man kann Steckdosen auch direkt in die Fußleiste einbauen, dafür gibt es spezielle Adapter. Die Verkabelung wird dann direkt in der Fußleiste verlegt.

  3. Ich bin doch eher ein Liebhaber der Klassik. Ja, die externe Steckdose ist zuverlässiger und lässt sich viel besser und stabiler befestigen, aber die interne Variante liegt mir doch irgendwie näher am Herzen. Allerdings sollte auch das äußere Erscheinungsbild der Wohnung das Auge erfreuen.

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