Schlammpumpe für den Brunnen: Aufbau, Varianten und Baupläne für den Eigenbau
Das Fehlen einer zentralen Wasserversorgung zwingt Bewohner von Eigenheimen dazu, auf ihren eigenen Grundstücken Brunnen zu bohren. Geben Sie zu, ohne Wasser im Haus kann man den Aufenthalt dort kaum als komfortabel bezeichnen. Die Dienstleistungen für das Bohren von Brunnen sind jedoch recht teuer. Gut, dass es Geräte gibt, mit denen man auf dem Grundstück selbst einen Brunnen bohren kann.
Eines dieser Geräte ist die Schlammpumpe. Es handelt sich um ein effektives und relativ einfaches Bohrwerkzeug zur Reinigung privater Wasserquellen von Bodenablagerungen. Damit kann man sogar selbstständig einen für die Nutzung gut geeigneten Brunnen bohren. Eine solche wasserbauliche Anlage erfordert nur minimale Kosten. Und wenn sie noch selbst hergestellt wird, belastet dies den Familienhaushalt kaum.
In diesem Material erklären wir den Aufbau und das Funktionsprinzip der Schlammpumpe. Wir gehen ausführlich darauf ein, welche Werkzeuge und Materialien für ihre Herstellung benötigt werden. Im Artikel finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Montage der Schlammpumpe sowie Videos, die den Aufbau und die Funktionsweise der Schlammpumpe anschaulich darstellen.
Inhalt des Artikels:
Aufbau und Funktionsprinzip der Schlammpumpe
Die Schlammpumpe besteht aus einem relativ schweren Rohrabschnitt mit einer Länge von etwa 1 – 2 m. Unten ist sie mit einem Ventil versehen, manchmal werden spezielle spitze Elemente wie Zähne angebracht.
Die scharfe Kante während des Bohrens lockert den Boden, Schlamm, Sand und andere Inhalte des Bohrlochs, abhängig von der Art der Arbeiten. Oben werden an das Rohr Ösen angeschweißt, in denen ein Metallseil befestigt wird.
Der obere Rohrabschnitt wird mit einem groben Drahtgitter geschützt. Dies verhindert das Herausschleudern von Kies, Schotter oder Ventilteilen der Schlammpumpe, falls diese sich lösen.
Am häufigsten werden Schöpfkellen verwendet, um das Bohrloch von starken Verschmutzungen zu reinigen. Wenn die Pumpe für das Bohrloch längere Zeit nicht eingeschaltet wurde, beispielsweise mehrere Monate während der Winterperiode, kann sich im Bohrloch eine beträchtliche Menge Schlamm oder Sand ansammeln, je nach Boden.

Durch solche Verschlammung oder Versandung verringert sich die Förderleistung des Brunnens erheblich. In manchen Fällen wird die Pumpe sogar in die Schlammsschicht eingesogen, und es gelingt bei weitem nicht immer, sie zu befreien, ohne den Brunnen zu beschädigen.
Nachdem die Pumpe aus dem Schacht entfernt wurde, kann die Reinigung des Bohrlochs mit einer Schöpfkelle durchgeführt werden.
Die Funktionsweise des Geräts beruht auf dem Gravitationsprinzip. Der schwere Schöpflöffel wird aus großer Höhe abrupt in den Brunnenschacht geworfen. Die scharfen Kanten lockern die am Boden angesammelten Verunreinigungen auf. Das Ventil öffnet sich, Schlamm mit Sand füllt den Innenraum des Schöpflöffels. Das Ventil schließt sich, und der gefüllte Schöpflöffel wird nach oben gehoben.
Um die Effizienz des Geräts zu steigern, wird der Schöpflöffel mehrmals angehoben und fallengelassen. Dank des Ventils bleibt der aufgenommene Inhalt im Inneren.
Anschließend wird der Schöpflöffel aus dem Brunnen gezogen und von den Verunreinigungen befreit. Der Zyklus wird immer wieder wiederholt, bis der Brunnen vollständig gereinigt ist.

Schöpfkellen werden auch erfolgreich für das Bohren von Bohrlöchern in lockeren, nicht bindigen Böden eingesetzt.
Durch das Schöpflöffelverfahren entsteht ein durchaus anständiger Brunnen, der für eine effektive Nutzung geeignet ist. Selbstverständlich erfordert die Arbeit mit dem Schöpflöffel erhebliche körperliche Anstrengung.
Diese können etwas verringert werden, zum Beispiel durch die Verwendung eines Flaschenzugs oder einer elektrischen Winde, um den gefüllten Schöpflöffel nach oben zu heben.
Rohr für die Herstellung des Gehäuses
Um einen Schöpflöffel herzustellen, benötigt man also:
- Ein Rohr mit passendem Durchmesser.
- Ein Ventil.
- Schweißgerät.
- Ein Metallseil.
- Dicker Draht.
- Metallstücke und Ähnliches.
Um einen Schöpflöffel selbst herzustellen, muss man zunächst ein Rohr mit passendem Durchmesser wählen. Dabei sollte man sich an den Innenmaßen des Futterrohrs orientieren.
Der Abstand zwischen der Außenwand des Schöpflöffels und den Schachtwänden sollte zwei Zentimeter betragen. Das bedeutet, man muss vom Innendurchmesser des Futterrohrs 40 mm abziehen. Das ergibt den Außendurchmesser des Rohrs, aus dem der Schöpflöffel gefertigt wird.

Die Größe des Spalts zwischen Schöpflöffel und Brunnen kann variieren, jedoch nur in gewissen Grenzen.
Ein zu großer Spalt verringert die Effizienz der Arbeiten. Ist der Spalt jedoch zu eng, kann der Schöpflöffel die Schachtwände zerkratzen oder beschädigen.
Noch schlimmer ist es, wenn die Schlammbüchse aufgrund des großen Rohrdurchmessers im Bohrloch festklemmt, insbesondere wenn das Futterrohr leicht verzogen ist. Es wird nicht einfach sein, sie herauszuziehen, und das Bohrloch kann vollständig ruiniert und verloren sein.
Auch die Rohrlänge sollte nicht zu kurz oder zu lang sein. Ein kurzes Gerät wird bei der Auf- und Abbewegung häufiger an den Wänden anstoßen. Ein zu langes Bauteil kann hingegen übermäßig schwer sein und sich nur schwer herausziehen lassen, insbesondere wenn die Schlammbüchse mit schwerem Abraum gefüllt ist.
Die Rohrlänge für die Schlammbüchse beträgt normalerweise etwa 80 cm, kann aber zwischen 60 und 150 cm variieren. Für Bohrarbeiten werden längere und schwerere Geräte verwendet.
Auch die Wandstärke des Rohres ist von Bedeutung, da das Gesamtgewicht des Geräts maßgeblich davon abhängt. Je dicker, desto schwerer ist das Rohr und desto effektiver arbeitet die Schlammbüchse.
Aber wenn das Bohrwerkzeug zu schwer ausfällt, wird es aus den bereits genannten Gründen schwierig sein, damit zu arbeiten. Eine Rohrwandstärke von 2-4 mm wird als ausreichend angesehen, aber sie kann auch bis zu 10 mm betragen.
Bei der Auswahl des Rohres für die Schlammbüchse muss also eine gewisse Balance gewahrt werden. Das Gewicht und die Abmessungen des Geräts müssen zwei Bedingungen erfüllen.
Erstens muss eine ausreichend hohe Schlagkraft gewährleistet sein, damit Verunreinigungen schnell und effektiv aus dem Bohrloch entfernt werden. Zweitens muss das Gewicht des beladenen Geräts so sein, dass die Schlammbüchse von Hand oder mit einer Winde herausgezogen werden kann.
Ventilsysteme für die Schlammpumpe
Das komplexeste Element der Schlammbüchse – das Ventil. Es gibt zwei Hauptvarianten: das Lamellenventil und das Kugelventil. Die Aufgabe dieses Elements ist dieselbe: Schmutz oder Erdreich in das Rohr eindringen zu lassen und zu verhindern, dass es wieder ausläuft.
Wenn das Ventil dicht anliegt, kann die Schlammbüchze nicht nur dichte Verunreinigungen, sondern auch Wasser effektiv aufnehmen, was die Reinigungseffizienz erhöht. Bei manchen leichten Böden kann das Bohren sogar ganz ohne Ventil erfolgen.
Variante Nr. 1 – Konstruktion des Lamellenventils
Das Lamellenventil ist einfach herzustellen, aber nicht sehr langlebig. Es besteht aus einer ovalen (ellipsoiden) Platte aus einem federnden Material: Metall oder Polymer.
Das Ventil wird in der Mitte des Rohres befestigt. Unter dem Einfluss des Wasserstroms öffnen sich die Ränder der Ellipse und lassen Erdreich oder Schlamm in die Schlammbüchse eindringen. Für eine effektivere Abdichtung des Ventils an den Wänden der Schlammbüchse wird eine Gummi- oder Lederdichtung verwendet.

Beim Anheben der Schlammbüchse mit Lamellenventil schließen sich die „Lamellen“. Die ständigen Bewegungen lassen das Ventil jedoch recht schnell verschleißen; es fällt einfach aus.
Eine weitere Variante des Flügelventils – ein federbelasteter Schieber, der durch eine ausreichend starke Feder geschlossen wird.
Die Konstruktion ist nicht kompliziert und kann sowohl bei der Reinigung des Bohrlochs als auch beim Bohren mit einer Schlammbüchse eingesetzt werden. Heimwerker entwickeln auch eigene, durchaus effektive Ventilvarianten für die Schlammbüchse.
Variante Nr. 2 – Herstellung des Kugelventils
Ein Kugelventil besteht aus einem Trichter, dessen Öffnung durch eine Kugel entsprechender Größe dicht verschlossen wird.
Die schwierigste Aufgabe bei der Herstellung dieses Ventils – sich eine passende Kugel zu beschaffen. Sie muss ein ziemlich großes Loch abdecken, durch das verunreinigtes Wasser eindringt, und schwer genug sein, um zu sinken und das Ventil zuverlässig und schnell zu schließen.
Es gibt drei Möglichkeiten, an eine solche Kugel zu gelangen:
- sie einfach unter altem Altmetall zu finden, z.B. von einem großen Lager abzunehmen;
- die Herstellung des benötigten Teils bei einem Dreher zu bestellen, der die Kugel auf einer Maschine dreht;
- die Kugel selbst mit einfachen Mitteln herzustellen.
Um die Kugel selbst herzustellen, benötigt man einen hohlen Plastik- oder Gummiball, wie man sie in Spielzeugläden findet. In einem Jagdgeschäft sollte man eine ausreichende Menge Schrot kaufen. Außerdem benötigt man Epoxidharz oder einen anderen wasserfesten Kleber.
Der Spielzeugball wird halbiert. Jede Hälfte wird mit einer Mischung aus Schrot und Kleber gefüllt. Nach dem Trocknen werden die Hälften verklebt und geschliffen – die Kugel ist fertig.
Anstelle von Bleischrot eignen sich auch schwere Metallkugeln, z.B. aus alten Lagern. Man kann die Kugel auch aus geschmolzenem Blei gießen, aber dieser Prozess ist etwas aufwändiger.

Die Kugelgröße sollte etwa 60–75 % des Durchmessers des Bohrlochfutterrohrs betragen. Der zweite Teil des Kugelventils besteht aus einer dicken Metallscheibe, in die ein trichterförmiger Sitz für die Kugel geschnitten wird. Normalerweise wird zuerst eine Kugel gefunden oder hergestellt und dann die Scheibe in der passenden Konfiguration gefertigt.
Für die Kugel wird ein spezieller "Sitz" mit einer Öffnung gedreht, die die Kugel verschließt. Die Ventilöffnung muss groß genug sein, damit viel Erdreich eindringen kann.
Ist das nicht der Fall, wird die Öffnung so weit ausgebohrt, wie es der Kugeldurchmesser zulässt. Wenn man sich entscheidet, die Kugel von einem Dreher anfertigen zu lassen, ist es sinnvoll, gleich den Sitz dafür, also das gesamte Ventil, zu bestellen.
Wenn kein Schweißgerät vorhanden ist
Um eine solide und langlebige Schöpfkelle herzustellen, müssen mehrere Metallteile durch Schweißen verbunden werden. Wenn diese Möglichkeit nicht besteht, kann eine einfache, aber durchaus funktionsfähige Schöpfkelle auch ohne Schweißen hergestellt werden.
Dazu können Sie ein gewöhnliches Rohr mit einer Länge von etwa 0,6 m und einem Durchmesser von etwa 70 mm nehmen. Es sollte natürlich ausreichend schwer sein. Oben sollten Sie einen Griff aus dickem Draht anbringen.

Dazu bohren Sie zwei Löcher in die Rohrwand, fädeln den Draht hindurch und fixieren ihn. Unten wird ein Lamellenventil angebracht, das Sie aus einer gewöhnlichen Plastikflasche herstellen können. Ein Zwei-Liter-Behälter ist geeignet.
Sie schneiden ein Ventil in geeigneter Größe in Ellipsenform aus der Wand der Flasche aus.

Der kleinere Durchmesser des Ventils sollte dem Innendurchmesser des Schöpflöffels entsprechen, und zur Bestimmung des größeren Durchmessers der Ellipse werden zum Rohrdurchmesser noch 20 mm hinzugefügt.
Das Ventil wird mit einem Bolzen von 6-8 mm Dicke fixiert. Die Länge des Bolzens sollte den Außendurchmesser des Rohrs so übersteigen, dass er quer durch das Rohr eingeführt und fixiert werden kann.

D.h. die Länge des Bolzens setzt sich aus der Summe des Außendurchmessers des Schöpflöffels und der Dicke der Mutter zusammen. Der Bolzen sollte jedoch nicht zu lang sein, damit er nicht die Wände des Mantelrohrs berührt.
Für den Bolzen werden zwei Löcher in die Wände des Schöpflöffels etwa 10 mm vom unteren Ende des Schöpflöffels gebohrt. Um das Ventil mit dem Bolzen zu verbinden, wird Draht von 2-4 mm Dicke verwendet.
Daraus werden zwei Drahtringe in der Mitte des Ventils hergestellt. Der Bolzen sollte frei in diese Ringe passen.
Um einen solchen selbstgebauten Schöpflöffel zusammenzubauen, müssen Sie das Ventil biegen und in den Schöpflöffel einführen. Dann führen Sie den Bolzen durch das Loch in der Rohrwand, dann durch die Drahtringe des Ventils und noch einmal durch die Rohrwand. Fixieren Sie den Bolzen mit einer Mutter.
Der Bolzen sollte frei in die Ringe des Ventils ein- und aus ihnen herausnehmbar sein, damit der Schöpflöffel während der Arbeit leicht gereinigt werden kann.
Endmontage der Schlammpumpe
Wenn das Rohr ausgewählt und das Ventil fertig und angeschweißt ist, müssen noch eine Reihe von Schritten und Empfehlungen durchgeführt werden, um die Herstellung des Schöpflöffels abzuschließen. Die Unterkante des Rohrs sollte angeschliffen werden, damit sie während der Bewegung die Verschmutzungen von den Schachtwänden sauber entfernt.
Optimal ist ein einseitiger Anschliff von innen.
Es wird empfohlen, die geschliffene Kante einer thermischen Härtung zu unterziehen, damit sie bei Kontakt mit harten Verunreinigungen nicht so schnell stumpf wird.
Manchmal werden am Rand des Schlammbohrers spitze Stäbe oder Metallstücke angeschweißt, um Verschmutzungen oder Erdreich zu lockern. Am oberen Ende des Rohrs wird eine Öse zum Befestigen des Stahlseils angeschweißt.

Sie kann aus Stücken dicken Metalldrahts hergestellt werden. Die Öse muss so angeschweißt werden, dass der am Seil hängende Schlammbohrer eine vertikale Position beibehält.
Dies ist sehr wichtig, da Schiefstellungen bei der Bewegung des Geräts im Rohr nicht zulässig sind. Dies kann zum Verklemmen des Schlammbohrers oder zu Beschädigungen der Verrohrungswand führen.
Oben wird auch ein zuverlässiges Metallgitter angeschweißt, das spontanes Herausspringen der Kugel aus dem Schlammbohrer bei der Abwärtsbewegung verhindert. Auch grobkörnige Böden sollten besser im Gehäuse des Geräts bleiben. Statt eines Metallgitters kann auch ein Drahtgitter verwendet werden. Es bleibt noch, den Stahldraht mit dem Schlammbohrer zu verbinden.
Manchmal wird stattdessen ein starkes Nylonseil verwendet. Um das Absenken und Anheben des Geräts zu erleichtern, wird über dem Bohrloch ein Rahmen mit einer Rolle angebracht, die sich direkt über dem Bohrloch befindet. Das Seil des Schlammbohrers wird über diese Rolle geführt.
Dadurch wird das Gerät senkrecht in das Bohrloch abgesenkt, und es ist viel bequemer, es so herauszuziehen, als den Schlammbohrer einfach mit den Händen nach oben zu ziehen, wie einen Eimer aus einem Brunnen.
Bevor Sie die zusammengebaute Schelonka in den Brunnen absenken, wird empfohlen, die Schachtwände zu untersuchen, um alle Unebenheiten und Verformungen zu erfassen. Dies hilft, Beschädigungen oder ein Verklemmen der Schelonka zu vermeiden.

Schema des Schöpfens mit Pumpe
Es ist sehr schwierig, die Schelonka zur Reinigung des Brunnens selbst mit einer Winde herauszuziehen. Viel Zeit wird nicht für die Arbeit im Brunnen, sondern für das Heben, Reinigen und Absenken der Schelonka aufgewendet. Eine kleine Modernisierung kann die Arbeit des Geräts optimieren. Die Rückseite des Rohrgehäuses sollte dicht verschweißt werden.
Daraus wird ein Abzweig gemacht und ein spezieller Anschluss für den Ablaufschlauch angebracht. An den Schlauch wird eine Pumpe angeschlossen, die für das Fördern von Flüssigkeiten mit erheblichen mechanischen Verunreinigungen ausgelegt ist.
Ein solches Schema ermöglicht es, auf das ständige Heben der Schelonka an die Oberfläche und ihr erneutes Absenken zu verzichten.
In diesem Fall werden die Verunreinigungen aus der Kammer der Schelonka mit Hilfe der Pumpe entfernt. Die mit einer Pumpe ausgestattete Schelonka muss lediglich angehoben und abgesenkt werden, um die verunreinigte Flüssigkeit aufzulockern und in die Kammer zu befördern.
Diese Reinigungsmethode ist bei starker Verschlammung oder Versandung wirksam. Für eine normale Reinigung des Brunnens ist eine Schelonka ohne Pumpe ausreichend.
Besonderheiten beim Bohren mit der Schlammpumpe
Bohren mit der Schelonka – eine beliebte, wenn auch recht arbeitsintensive Methode zum Erstellen eines Brunnens. Nicht jedes Gerät dieses Typs, das zur Reinigung eines Brunnens geeignet ist, kommt mit dem Aushub großer Mengen von festem Boden zurecht. Für das Bohren sollte eine ausreichend lange Schelonka verwendet werden – etwa vier Meter.

Hier ist eine Variante des Lamellenventils geeigneter, die eine Platte darstellt, die mit einer speziellen Feder fixiert wird. Mit ihrer Hilfe wird im Gehäuse ein Spalt erzeugt, dessen Fläche fast der Querschnittsfläche des Löffels entspricht. Dadurch kann bei jedem Eintauchen die maximale Menge an Erdreich in das Gehäuse des Löffels gelangen.
Das Entfernen von dichtem Erdreich aus einem langen und schmalen Löffel ist nicht immer einfach. Um diese Aufgabe zu erleichtern, wird im oberen Teil des Rohrs ein spezielles Fenster angebracht, das eine effizientere und schnellere Reinigung des Geräts ermöglicht. Wenn Sie sandige Böden bohren müssen, wird das Entleeren des Löffels einfacher.

Beim Bohren mit dem Löffel in verschiedenen Gesteinsarten gibt es Besonderheiten. Hier einige nützliche Empfehlungen:
- In sandigen Böden sollte der Löffel nicht mehr als 10 cm ohne Verrohrung eingetaucht werden. Generell sollte die Verrohrung dem Löffel um 10 cm vorausgehen.
- Beim Bohren in sandigem Boden wird Wasser in den Schacht gegeben, um die Wände zusätzlich zu festigen.
- Wenn nasser Sand während der Arbeiten übermäßig verdichtet ist und nicht in den Löffel gelangt, wird ein spezieller Meißel verwendet.
- Das Absenken der Verrohrung während des Bohrens erfolgt kontinuierlich.
- Bei Schwimmsand wird ein Löffel mit einer Länge von zwei Metern oder mehr mit einem zuverlässigen Flachventil und einem Lederdichtring verwendet.
- Beim Hochziehen des Löffels in Schwimmsand muss die Verrohrung nicht nur abgesenkt, sondern auch gedreht werden. Diese Arbeit ist zu zweit oder zu dritt einfacher zu erledigen.
- Wenn das Verrohrungsrohr nicht in den Schacht passt, wird es unter Druck abgesenkt. Dazu wird eine Plattform oben aufgesetzt, auf die ein Gewicht gelegt wird.
- Beim Bohren von Kies- und Geröllschichten wechselt man manchmal zwischen dem Einsatz eines Meißels zum Zerschlagen großer Einschlüsse und dem Löffel zum Entfernen des zerschlagenen Erdreichs.
- In dichten Ablagerungen wird der Löffel nur um 10-15 Zentimeter angehoben, und die Bewegungen werden häufig ausgeführt.
- Beim Durchdringen dichter Schichten wird die Verrohrung hydraulisch vertieft oder jemand steht regelmäßig auf der auf dem Verrohrungsrohr angebrachten Plattform.
- Trockene Schichten werden weicher, indem Wasser in den Schacht gegeben wird.
- Bei sehr weichen, plastischen Böden ist das Ventil nicht immer erforderlich. Das Erdreich bleibt auch ohne Ventil im Löffel.
- Der Löffel muss nach jedem Vortrieb von 0,5 – 0,7 m angehoben werden, um beim Hochziehen des bis zum Rand gefüllten Gehäuses keine Überanstrengung zu riskieren.
Wie bei anderen Bohrmethoden sollten auch bei Verwendung des Löffels die individuellen Eigenschaften des Bodens, auf dem gearbeitet wird, berücksichtigt werden.
Die richtige Strategie und rechtzeitige Verrohrung der Schachtwände ermöglicht in der Regel die erfolgreiche Erstellung eines Arbeitsbrunnens.
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Fazit und nützliche Videos zum Thema
Eine Variante der Herstellung eines Lamellenventils für den Löffel wird im folgenden Videomaterial gezeigt:
Mit dem Aufbau und Funktionsprinzip eines Kugelventils für den Löffel können Sie sich in diesem Video vertraut machen:
Hier können Sie die Konstruktion der für das Bohren bestimmten Bohrkrone betrachten:
Die eigenständige Herstellung einer Bohrkrone – keine besonders schwierige Aufgabe. Dieses Gerät kann unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen Ihres Grundstücks und der vorhandenen Möglichkeiten angefertigt werden. Eine einfache Konstruktion gewährleistet eine lange Lebensdauer der Bohrkrone, wenn sie qualitativ hochwertig hergestellt wird.
Wenn Sie Erfahrung mit der eigenständigen Herstellung und Nutzung einer Bohrkrone haben, teilen Sie diese bitte mit unseren Lesern. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare im untenstehenden Block.
