Installation eines Speicher-Wasssererwärmers in Eigenregie: Schritt-für-Schritt-Anleitung + technische Normen

Alexei Dedjulin
Geprüft von einem Spezialisten: Alexei Dedjulin
Autorin: Jelena Pychtejewa
Letzte Aktualisierung: März 2026

Für Besitzer von Immobilien im Grünen ist die Einrichtung einer autonomen Warmwasserbereitung praktisch eine Notwendigkeit. Denn, seien wir ehrlich, welcher Komfort ist möglich, wenn es im Haus kein warmes Wasser gibt? Elektrische Geräte zur Wassererwärmung sind bei der Einrichtung einer autonomen Wasserversorgung von Privathäusern äußerst beliebt.

Solche Geräte können auch in Wohnungen verwendet werden, um Probleme mit der Warmwasserversorgung zu vermeiden. Sie sind nicht billig, daher kann die Installation eines Warmwasserspeichers in Eigenregie die Kosten erheblich senken.

In diesem Material geht es um die Installationsregeln dieser Geräte. Wir erklären, wie sie funktionieren und was vor dem Einbau zu beachten ist. Außerdem finden Sie im Artikel Schemata, mit denen Sie die Installation eines Warmwasserspeichers korrekt durchführen können. Zur Veranschaulichung enthält der Artikel Videos mit Tipps zur Montage von Heizgeräten.

Wie funktioniert das?

Elektrische Warmwasserspeicher sind relativ einfach aufgebaut. In der Regel besteht ein solches Gerät aus einem Behälter, in dem ein Heizelement – ein leistungsstarker Heizstab – eingebaut ist. Da das Gerät zur Speicherung von heißem Wasser dient, wird es in der Regel isoliert.

Im Inneren sind zwei Rohre eingebaut: Durch das eine wird das kalte Wasser aus der Wasserversorgung entnommen, durch das andere wird der auf eine bestimmte Temperatur erwärmte Strom in den Warmwasserkreislauf geleitet. Zur Steuerung des Geräts wird ein automatisches Steuermodul verwendet.

Diese Gerätekombination überwacht die Wasserentnahme, die Wassertemperatur und schaltet das Heizelement nach Bedarf ein und aus. Das Steuergerät ist außerdem mit einem Modul zur automatischen Stromabschaltung ausgestattet, falls sich kein Wasser im Behälter befindet.

Es ist nicht zulässig, das Heizgerät einzuschalten, wenn das Heizelement nicht mit Wasser bedeckt ist; eine solche Situation führt zu einem schnellen Geräteausfall.

Wie Sie einen Warmwasserspeicher auswählen und dabei keine Fehlentscheidung treffen, können Sie in diesem Artikel lesen.

Funktionsprinzip eines Speicher-Warmwasserbereiters
Dieses Schema zeigt anschaulich das Funktionsprinzip eines Speicher-Warmwasserbereiters sowie die allgemeine Vorgehensweise beim Anschluss an das Wasserversorgungssystem in einer Wohnung.

Installationsreihenfolge solcher Warmwasserbereiter

Die einfache Konstruktion gewährleistet eine außergewöhnliche Zuverlässigkeit von Speicher-Warmwasserbereitern. Die Installation eines solchen Geräts ist nicht allzu schwierig, aber es müssen einige wichtige Nuancen berücksichtigt werden.

Zuerst muss der Ort ausgewählt werden, an dem das Heizgerät installiert wird. Danach erfolgen die Installation sowie der Anschluss an das Wasserversorgungssystem und an die Stromversorgung.

Für den häuslichen Bedarf werden meist relativ kleine Wandmodelle verwendet. Sie werden an speziellen Halterungen aufgehängt. Für ein vertikales Modell werden zwei Halterungen verwendet, für ein horizontales Gerät werden vier solcher Elemente benötigt.

Die Befestigung der Halterungen an der Wand ist einfach; dazu werden in der Regel passende Schrauben und ein Schraubendreher verwendet.

Aufhängen eines Speicher-Warmwasserbereiters
Dieses Schema zeigt anschaulich die Empfehlungen und Normen für das Aufhängen eines Speicher-Warmwasserbereiters an der Wand. Unzuverlässige oder falsche Befestigungen können zum Absturz des Geräts führen.

Der Abstand zwischen den Halterungen, an denen vertikale Modelle von Warmwasserbereitern montiert werden, sollte 180 mm betragen. Für die Montage horizontaler Modelle werden Halterungen mit Ösen verwendet.

Dabei ist ein Abstand zwischen der Schutzabdeckung und den Oberflächen anderer Objekte von mindestens 300 mm für Geräte mit einem Volumen bis 80 l und mindestens 500 mm für Heizgeräte mit einem Fassungsvermögen von 100-200 l einzuhalten.

Sie sollten kein vertikales Modell in horizontaler Position installieren oder umgekehrt, und Sie sollten einen vertikalen Heizer nicht auf die Seite legen. Dies ist ein grober Verstoß gegen die Betriebsbedingungen und Sicherheitsvorschriften des Geräts, der nicht nur zu einem Geräteausfall, sondern auch zu einem gefährlichen Unfall führen kann.

Mit einer Wasserwaage sollten Sie die korrekte Position der einzelnen Halterungen zueinander überprüfen. Bezüglich des Aufstellungsortes des Warmwasserbereiters empfehlen wir Ihnen, diesen so nah wie möglich an den Warmwasserentnahmestellen zu wählen.

Dadurch können Sie das Warmwasser schneller zum Verbraucher leiten, d.h. die Wärmeverluste während des Transports verringern.

Speicher-Warmwasserbereiter
Für den Hausgebrauch werden am häufigsten Wandmodelle von Speicher-Warmwasserbereitern verwendet. Alle Modelle dieser Geräte haben ein schlichtes und attraktives Design.

Unerfahrene Handwerker machen manchmal den Fehler, die Halterungen an Trennwänden aus Gipskarton zu befestigen. Die Tragfähigkeit solcher Konstruktionen ist zu gering, um das Gewicht des Geräts zu tragen.

Selbst wenn der so installierte Warmwasserbereiter nicht sofort einstürzt, kann dies geschehen, nachdem er mit Wasser gefüllt wurde.

Ein Sonderfall – ist die Installation eines Speicher-Warmwasserbereiters an einer Gipswand, hinter der sich eine tragende Wand befindet. In diesem Fall sollten Sie spezielle Befestigungselemente mit ausreichender Länge verwenden, damit sie durch die Vorsatzwand hindurch in die tragende Struktur eindringen, die die Hauptlast übernimmt.

Selbstverständlich sollte der Ort, an dem der Speicherheizer installiert ist, für Wartung, Einstellungsänderungen, Reparaturen usw. zugänglich sein. Das Design solcher Geräte ist in der Regel recht ansprechend, sodass es keine Probleme bei der Kombination mit anderen Einrichtungsgegenständen geben sollte.

Natürlich sollten Sie vor Beginn der Installationsarbeiten die Anleitung des Herstellers studieren, um die darin enthaltenen Empfehlungen zu berücksichtigen.

Wenn ein Speicher-Warmwasserbereiter in einer Wohnung eines mehrstöckigen Gebäudes installiert wird, besteht bei einem Defekt die Gefahr einer Überschwemmung der darunter liegenden Räume. Daher empfehlen wir Ihnen, vor der Installation des Geräts für eine Abdichtung des dafür vorgesehenen Raums zu sorgen.

Eine alternative Schutzmaßnahme gegen solche Unannehmlichkeiten kann eine spezielle Wanne mit Ablauföffnung sein, die an das Abwassersystem angeschlossen ist.

Wenn im Haus ein automatisiertes Leckageschutzsystem vorhanden ist, ist es sinnvoll, einen der Sensoren direkt unter dem Warmwasserbereiter zu installieren. Diese Maßnahme schützt nicht vollständig vor Überschwemmung, hilft aber, den Schaden zu minimieren.

Da empfohlen wird, den Speicher-Warmwasserbereiter so nah wie möglich an den Warmwasserentnahmestellen zu installieren, sollte sichergestellt werden, dass das Gerät ausreichend vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Wenn der Heizer in der Nähe von Spüle, Waschbecken oder Badewanne aufgestellt wird, sind Spritzer auf die Gehäuseoberfläche nahezu unvermeidlich. Auch ein ernsterer Kontakt mit Wasser ist möglich, was für jedes Elektrogerät eine Gefahr darstellt.

Bevor Sie in der Wohnung einen Speicher-Warmwasserbereiter installieren, sollten Sie auf die Kennzeichnung des Geräts achten. Die Fähigkeit des Geräts, äußeren Einflüssen standzuhalten, wird durch den speziellen IPXX-Index angegeben, wobei XX – Ziffern sind.

Werte der ersten Kennzahl des IP-Schutzindex:

  • 0 – kein Schutz;
  • 1 – Schutz gegen Eindringen großer Fremdkörper (Abmessungen über 50 mm);
  • 2 – Schutz gegen mittelgroße Fremdkörper (Abmessungen über 12,5 mm);
  • 3 – Schutz gegen kleine Fremdkörper (Abmessungen über 2,5 mm);
  • 4 – Schutz gegen sehr kleine Fremdkörper (Abmessungen über 1 mm);
  • 5 – Schutz gegen Staub;
  • 6 – vollständige Staubdichtigkeit.

Die erste Ziffer des Index gibt die Beständigkeit des Elektrogeräts gegen Kontakt mit Fremdkörpern an. Die zweite Ziffer gibt den Schutzgrad des Geräts gegen Feuchtigkeit an.

Werte der ersten Kennzahl des IP-Schutzindex:

  • 0 – kein Schutz;
  • 1 – Schutz gegen senkrecht fallende Tropfen;
  • 2 – Schutz gegen fallende Tropfen, wenn das Gehäuse bis zu 15° geneigt ist;
  • 3 – Schutz gegen Sprühwasser aus bis zu 60° zur Senkrechten;
  • 4 – Schutz gegen allseitiges Spritzwasser;
  • 5 – Schutz gegen Wasserstrahlen;
  • 6 – Schutz gegen starke Wasserstrahlen und Seegang;
  • 7 – Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen bis 1 m;
  • 8 – Schutz gegen dauerndes Untertauchen bis 1 m für bis zu 30 Minuten.

Diese Informationen ermöglichen es, die Betriebsbedingungen des Warmwasserbereiters unter Sicherheitsaspekten zu beurteilen. Diese Kenntnisse sind auch für die Installation anderer Elektrogeräte nützlich.

Die meisten Speicher-Warmwasserbereiter benötigen keinen übermäßig hohen Schutz, z. B. für den Betrieb unter Wasser. Meistens werden solche Geräte als IP25 gekennzeichnet. Dieser Schutzgrad kann problemlos im Haushalt erreicht werden.

Anschluss an die Wasserversorgung

Das Abflussloch von Heizgeräten dieses Typs befindet sich unabhängig vom Modell normalerweise unten. Zunächst ist die sogenannte Sicherheitsgruppe zusammenzubauen und zu installieren. Dabei handelt es sich um eine Reihe von Ventilen und Armaturen, die verschiedene Notfälle verhindern sollen, die während des Betriebs des Geräts auftreten können.

Oben wird ein Adapter angebracht, der oft als „Amerikaner“ bezeichnet wird. Danach wird ein bronzenes T-Stück aufgeschraubt. An dessen unterem Teil wird ein Rückschlagventil angeschlossen, das verhindert, dass Wasser zurück in die Wasserleitung fließt. An den seitlichen Abzweig des T-Stücks wird ein weiteres T-Stück angeschlossen.

Anschlussschema des Warmwasserspeichers
Das Schema zeigt detailliert den Anschluss des Warmwasserspeichers: Steigleitungen für Warm- und Kaltwasser, Wasserhähne (1 und 2); Absperrventile (3 und 4); Rückschlagventil (5); Ablassventil (6).

Daran wird ein Sicherheitsventil (6 bar) angebracht, um den Druck im Behälter automatisch senken zu können, wenn dieser einen kritischen Wert erreicht hat.

An dasselbe T-Stück wird eine spezielle Klemmverschraubung für die Wasserleitung angeschlossen. Über diese wird bei Überdruck ein Teil des Wassers aus dem Speicher in den Abfluss abgeleitet.

Sicherheitsgruppe des Warmwasserspeichers
Schema der Sicherheitsgruppe des Warmwasserspeichers. Dieser Gerätekomplex verhindert das gefährliche Entleeren des Gerätebehälters und leitet überschüssiges Wasser ab, wenn der Innendruck den Normalwert überschreitet.

Nach der Installation des Geräts muss unbedingt sichergestellt werden, dass die Öffnung des Druckventils offen bleibt, da das Gerät sonst nicht funktioniert.

Alle Gewindeverbindungen müssen abgedichtet werden. Fachleute empfehlen, dem Dichtmittel mindestens vier Stunden Trocknungszeit zu geben.

Sicherheitsgruppe des Warmwasserspeichers
Das Foto zeigt anschaulich die beschrifteten Elemente der Sicherheitsgruppe des Warmwasserspeichers. Bei der Installation des Geräts ist es wichtig, die Reihenfolge ihres Anschlusses genau einzuhalten.

Für den Anschluss des Geräts an die Kaltwassersteigleitung können Sie Stahl-, Kupfer-, Kunststoff- oder Metall-Kunststoff-Rohre verwenden. Bei der eigenständigen Installation werden am häufigsten Kunststoffrohre verwendet, da das Löten relativ einfach ist.

Manche verwenden zu diesem Zweck flexible Schläuche, aber diese Lösung bewährt sich nicht. Wie die Praxis gezeigt hat, verschleißen solche Elemente schnell.

T-Stück für den Warmwasserspeicher
Die einzelnen Elemente der Sicherheitsgruppe des Warmwasserspeichers werden mittels Gewinde verbunden. Gemäß den Normen sollten Sie diese Stellen abdichten und mit Dichtmittel behandeln.

Es ist klar, dass Sie vor dem Anschließen der Rohre das heiße und kalte Wasser, das in die Wohnung gelangt, abstellen sollten. Zwischen der Kaltwassersteigleitung und dem Warmwasserspeicher sollten Sie einen Absperrhahn installieren, damit Sie bei Bedarf das zum Gerät fließende Wasser abstellen können. Alle Verbindungen werden sorgfältig abgedichtet.

Jetzt müssen Sie ein weiteres Rohr verlegen, das den Warmwasserspeicher mit dem Warmwassersystem in der Wohnung verbindet. Auf diesem Abschnitt wird ein weiterer Absperrhahn benötigt: zwischen der Warmwassersteigleitung und dem Warmwasserspeicher.

Dieser Hahn muss immer geschlossen sein, damit das erwärmte Wasser aus dem Boiler nicht in die allgemeine Warmwassersteigleitung des Hauses gelangt. Wieder müssen Sie auf die Abdichtung und Versiegelung aller Verbindungen achten.

Der Absperrhahn für Kaltwasser zwischen dem Heizgerät und den Steigleitungen sollte so installiert sein, dass er im geschlossenen Zustand die Wasserzufuhr zu anderen Verbrauchern nicht behindert, sondern nur den Warmwasserspeicher absperrt.

Und der Anschluss an die Warmwasserversorgung sollte so erfolgen, dass bei Bedarf die Zufuhr von heißem Wasser von der allgemeinen Steigleitung in die Wohnungsanlage wiederhergestellt werden kann.

Hiermit kann der Anschluss an die Wasserversorgung als abgeschlossen betrachtet werden. Einige Fachleute empfehlen in dieser Phase eine Vorprüfung: Füllen Sie den Behälter mit Wasser, lassen Sie es dann ab und prüfen Sie, ob ein Leck auftritt. Eine solche Prüfung kann nur durchgeführt werden, nachdem das Dichtmittel an allen Verbindungen vollständig getrocknet ist.

Warmwasserbereiter und autonome Wasserversorgung

In privaten Haushalten wird in der Regel keine zentrale, sondern eine autarke Wasserversorgung genutzt. In einer solchen Situation ist der Einsatz eines Warmwasserspeichers durchaus gerechtfertigt und möglich. Die Anschlussplanung muss jedoch etwas geändert werden. Als Wasserquelle dient in diesem Fall normalerweise ein auf dem Dachboden oder in der oberen Etage installierter Tank.

Warmwasserspeicher und autarke Wasserversorgung
Auf diesem Schema sind die Besonderheiten des Anschlusses eines Warmwasserspeichers an eine autarke Wasserversorgung dargestellt, wenn der vertikale Abstand zwischen dem Heizgerät und dem Wassertank weniger als zwei Meter beträgt.

Sie müssen den vertikalen Abstand zwischen diesem Tank und dem Warmwasserbereiter messen. Wenn dieser weniger als zwei Meter beträgt, wird am Ausgang des Tanks ein T-Stück installiert, um einen Teil des kalten Wassers zum Heizgerät umzuleiten, sodass das Rohr oberhalb der Ebene liegt, auf der der Warmwasserbereiter installiert ist. Das T-Stück mit Rückschlagventil und Ablauf für den Abfluss wird am Eingang der Kaltwasserleitung zum Gerät installiert.

Wenn der vertikale Abstand vom Wassertank zum Warmwasserbereiter mehr als zwei Meter beträgt, wird der Abzweig tiefer als die Ebene der Warmwasserbereiter-Installation ausgeführt. Dabei wird am Kaltwassereingang des Geräts ein T-Stück mit Abzweig für überschüssiges Wasser in die Kanalisation installiert, und etwas darunter wird ein Rückschlagventil angeschlossen.

Speicher-Warmwasserbereiter in der autonomen Heizungsanlage
Dieses Schema zeigt eine Anschlussvariante für einen Speicher-Warmwasserbereiter in einem Haus mit autonomer Wasserversorgung, wenn der vertikale Abstand zwischen Tank und Warmwasserbereiter mehr als zwei Meter beträgt.

Vor der Installation des Warmwasserspeichers sollten Sie den Wasserdruck im eigenständigen Haussystem messen. Falls er den Wert von sechs Bar überschreitet, müssen Sie den Installationsplan um einen speziellen Druckminderer ergänzen. Ein zu starker Wasserdruck, der in den Heizer gelangt, kann zu einem Geräteschaden führen.

Elektrischer Teil der Installation

Der Anschluss eines Speicher-Warmwasserbereiters an die Stromversorgung scheint eine sehr einfache Aufgabe zu sein, da Sie das Gerät einfach in eine Steckdose stecken müssen. Haushalts-Warmwasserbereiter sind in der Regel für die Standardspannung von 220 V ausgelegt.

Aber jeder, der sich auch nur ein wenig mit der Funktionsweise von Stromnetzen auskennt, versteht, dass eine gewöhnliche Steckdose für solch leistungsstarke Geräte völlig ungeeignet sein kann.

Zunächst sollten Sie den Zustand der elektrischen Verkabelung in der Wohnung oder im Haus bewerten und herausfinden, für welche maximale Belastung sie ausgelegt ist. Der gleichzeitige Anschluss mehrerer leistungsstarker Geräte an eine Leitung kann für das System fatal sein.

Wenn Sie beispielsweise gleichzeitig den Warmwasserbereiter und einen Elektroherd/eine automatische Waschmaschine einschalten, kann die Verkabelung durchbrennen, einen Brand verursachen usw.

Es ist sicherer und zuverlässiger, ein separates Kabel für den Warmwasserbereiter vom Stromverteiler zu verlegen. Der wichtigste Parameter in dieser Situation ist – der Querschnitt des elektrischen Kabels. Der minimale Kabelquerschnitt kann mithilfe spezieller Tabellen berechnet werden.

Dabei sollten Sie die Betriebsspannung, die Phasen, das Material, aus dem das Kabel besteht, ob die Verkabelung verdeckt verlegt wird usw. berücksichtigen. Für Warmwasserbereiter wird in der Regel ein zweiadriges Kupfer- oder Aluminiumkabel verwendet, Spannung 220 V, eine Phase.

Tabelle des Kabelquerschnitts
Diese Tabelle hilft Ihnen, das passende Kabel für den Anschluss eines Speicher-Warmwasserbereiters an die Stromversorgung auszuwählen. Die Verwendung eines minderwertigen Kabels kann einen gefährlichen Unfall verursachen.

Wenn der Warmwasserspeicher in einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit installiert wird (Badezimmer, Küche usw.), sollten Sie spezielle spritzwassergeschützte Steckdosen verwenden.

Außerdem ist es für zweiphasige Heizkessel fast immer erforderlich, einen FI-Schutzschalter – eine Fehlerstrom-Schutzeinrichtung – zu installieren. Das Kabel sollte ebenfalls feuchtigkeitsgeschützt, robust und ausreichend flexibel sein.

Anschluss von Speicher-Warmwasserbereitern
Meistens werden Speicher-Warmwasserbereiter in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit installiert, zum Beispiel im Badezimmer. Hier müssen spezielle feuchtigkeitsgeschützte Steckdosen verwendet werden.

Sie sollten am Kabel nicht sparen, indem Sie Produkte zweifelhafter Qualität kaufen. Außerdem sollte das Elektrokabel für den Anschluss des Speicher-Warmwasserbereiters mit ausreichender Länge gewählt werden. Das Kabel darf nicht gespannt sein.

Vor dem Anschluss sollten Sie die Kennzeichnung des Kabels sorgfältig prüfen. Unerfahrene Anfänger verwechseln manchmal den Phasenleiter mit dem Schutzleiter und schließen die Phase an den Erdungskreis an.

Wenn Sie keine Erfahrung mit elektrischen Installationsarbeiten haben, ist es sinnvoll, einen erfahrenen Elektriker zu konsultieren oder ihn mit der Durchführung dieses Schrittes der Warmwasserbereiterinstallation zu beauftragen.

Die Erdung des Warmwasserbereiters muss unbedingt sichergestellt werden. Dazu kann ein Stück Metalldraht verwendet werden, dessen eines Ende am Gehäuse des Warmwasserbereiters befestigt und dessen anderes Ende an den Erdungskreis angeschlossen wird.

Fazit und nützliche Videos zum Thema

Eine Beschreibung des Installationsablaufs für einen Speicher-Warmwasserbereiter finden Sie hier:

Dieses Videomaterial enthält eine Reihe nützlicher Tipps zur Montage von Speicher-Warmwasserbereitern:

Speicher-Warmwasserbereiter sind beliebt und zuverlässig; sie versorgen das Haus mit der benötigten Menge an Warmwasser. Ihre Installation ist nicht allzu schwierig, aber die Empfehlungen des Herstellers und die Sicherheitsvorschriften müssen strikt eingehalten werden.

Wenn Sie über die erforderliche Erfahrung oder Kenntnisse zur Installation von Speicher-Warmwasserbereitern verfügen, teilen Sie diese bitte mit unseren Lesern. Hinterlassen Sie Ihre Kommentare unten im Artikel. Dort können Sie auch Fragen zum Thema des Artikels stellen.

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Besucherkommentare
  1. Armen

    Ein horizontaler, unter der Decke aufgehängter Warmwasserbereiter ist meiner Meinung nach viel praktischer als ein vertikaler, da er Platz in der Küche oder im Badezimmer spart. Die Montage sollte mit größter Verantwortung erfolgen – wählen Sie längere und dickere Anker, um ihn fest an der tragenden Wand zu befestigen. Denn wenn so ein Teil auf einen Menschen fällt, würde das sicher schlimme Folgen haben!

    • Alexander

      Ein horizontaler Warmwasserbereiter spart Platz, speichert die Wärme jedoch schlechter.

  2. Viktor

    Eigentlich ist es gar nicht schwierig, einen Warmwasserspeicher selbst zu installieren. Ich habe es in etwas mehr als einer Stunde geschafft. Wir haben ein wandhängendes Modell mit 30 Litern gewählt. Wie sich später herausstellte, war das für eine dreiköpfige Familie zu klein, man braucht mindestens 50 Liter. Natürlich ist es besser, eine stabile Wand zu wählen und gute Dübel zu verwenden. Der Anschluss an die Wasserleitung war ebenfalls problemlos.

  3. Rustem

    Ich möchte hinzufügen – Anker in “L”-Form (“G”-Form) sollten Sie besser nicht im rechten Winkel, sondern um 60 Grad nach vorne (von der Wand weg) gebogen nehmen, sonst können Sie den Heizkörper mit den Löchern in der Befestigungsleiste nicht aufhängen.

    • Alexander

      Die Löcher für die Bolzen können Sie nicht im rechten Winkel zur Wand bohren, dann gibt es keine Probleme.

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