Installation eines wandhängenden Gasheizkessels: Montage in Eigenregie unter Einhaltung der Normen
Ein Haus sollte per Definition warm sein. Dies kann auf verschiedene Weise erreicht werden. Ein umsichtiger Hausbesitzer ist jedoch bestrebt, dies so effizient und wirtschaftlich wie möglich zu gestalten. Zu diesen Optionen gehört die Installation eines wandhängenden Gaskessels. Und das ist durchaus berechtigt, da die Gasheizung sehr vorteilhaft ist und die Ausrüstung recht einfach zu bedienen und zu installieren ist.
Wenn auch Sie begonnen haben, über den Kauf eines wandhängenden Heizkessels nachzudenken, dann lesen Sie unbedingt unser Material. Darin werden wir versuchen, möglichst ausführlich über die Funktionsprinzipien solcher Geräte und die Arten von Wandgeräten zu berichten. Und wir werden auch alle Nuancen des Anschlusses eines solchen Systems betrachten.
Inhalt des Artikels:
- Funktionsprinzip eines wandhängenden Gaskessels
- Varianten von Wandgeräten
- Ist eine eigenständige Installation möglich?
- Wo beginnt man mit der Montage?
- Anforderungen an den Raum für den Kessel
- Schrittweise Installation der Ausrüstung
- Schritt #1 – Vorbereitung der Wandhalterung
- Schritt #2 – Anschluss der Heizungsrohre
- Schritt #3 – Anschluss an den Wasserkreislauf
- Schritt #4 – Anschluss an die Gasleitung
- Schritt #5 – Anschluss an das Stromnetz
- Schritt #6 – Einrichtung des Schornsteinabzugs
- Schritt #7 – Vorbereitung für die erste Inbetriebnahme
- Fazit und nützliche Videos zum Thema
Funktionsprinzip eines wandhängenden Gaskessels
Installation und Anschluss des Heizgeräts hängen von seinem Typ ab. Daher muss man genau verstehen, wie das Gerät funktioniert und mit welcher seiner Varianten man es zu tun hat.
Jeder wandmontierte Gaskessel ist ein kompaktes Gerät, dessen maximale Leistung auf 42 kW begrenzt ist.

Zu den wichtigsten Elementen des Systems gehören:
- Gasbrenner. Führt das Gas der Brennkammer zu, wo der Verbrennungsprozess stattfindet. Durch die Düsen wird der Brennstoff möglichst gleichmäßig verteilt. Moderne modulierte Brenner können die eingestellte Temperatur halten und die Flammenstärke regulieren.
- Wärmetauscher, durch den das Heizmedium strömt. Die beste Effizienz weist ein Kupfergerät auf. Bei Brennwertkesseln kann es zwei solcher Elemente geben.
- Ausdehnungsgefäß. Dient zum Ausgleich des überschüssigen Wassers, das durch die Erwärmung entsteht.
- Umwälzpumpe. Bei leistungsstarken Modellen kann es zwei solcher Elemente geben.
- Die Kesselautomatik oder ein System von Geräten, deren Aufgabe darin besteht, die eingestellte Temperatur im beheizten Raum aufrechtzuerhalten. Es kann strombetriebene oder netzunabhängige Geräte umfassen.
- Geräte, die den Kesselbetrieb überwachen und regeln.
- Lüfter. Wird nur in turbogeladenen Modellen verwendet.
- Sicherheitssystem. Stellt den Kesselbetrieb bei gefährlichen Situationen ein.
Moderne Modelle sind zusätzlich mit Selbstdiagnosesystemen ausgestattet, die etwa 90 % der Kesselstörungen erkennen können. Auf dem Display wird die Nummer des diagnostizierten Fehlers angezeigt, der dann vom Servicetechniker schnell behoben wird.

Varianten von Wandgeräten
Nach ihrem funktionalen Zweck werden Gasheizgeräte in zwei Gruppen unterteilt:
- Einkreisgeräte. Sie dienen nur zur Heizung. Sie werden an den Heizkreis angeschlossen und erwärmen das Heizmedium. Die Warmwasserversorgung erfolgt in diesem Fall durch die Installation eines elektrischen oder gasbetriebenen Warmwasserbereiters beliebiger Art.
- Zweikreisgeräte. Sie heizen den Raum und versorgen ihn mit Warmwasser. In den Kessel wird ein zusätzlicher Kreislauf zur Wassererwärmung integriert. Eine technologische Besonderheit des Geräts besteht darin, dass eine gleichzeitige Erwärmung des Wassers und Beheizung des Raums nicht möglich ist.
Die vorrangige Aufgabe von Zweikreisgeräten ist die Wassererwärmung, während der Heizbetrieb in dieser Zeit eingestellt wird. Da das Wasser schnell erwärmt werden kann, heizt der Kessel das Gebäude recht effizient.

Nach der Art der Brennstoffverbrennung werden alle Geräte in die folgenden zwei Gruppen eingeteilt.
Gruppe #1 – Geräte mit offener Brennkammer
Solche Geräte werden auch als Heizgeräte mit natürlichem Zug bezeichnet. Den für die Verbrennung benötigten Sauerstoff entnehmen sie dem Raum, in dem sich das Gerät befindet.
Für die Abführung der Verbrennungsprodukte benötigen sie einen Schornstein herkömmlicher Bauart. Somit ist die Einrichtung einer guten Belüftung eine zwingende Voraussetzung für die Installation eines solchen Kessels.
Wenn das Heizgerät in einem Wohnraum installiert wird, muss hier eine leistungsstarke Zuluftbelüftung eingerichtet sein.
Als optimale Variante für die Installation eines Heizgeräts mit offener Feuerstelle gilt ein separater Raum, ein sogenannter Heizraum, in dem es aufgestellt wird.
Systeme mit natürlicher Belüftung sind aufgrund ihrer geringen Kosten und Energieunabhängigkeit recht beliebt.
Gruppe #2 – Geräte mit geschlossener Brennkammer
Turbogeladene Geräte sind mit einer geschlossenen Brennkammer ausgestattet. Die für den Verbrennungsprozess notwendige Luft wird von außen angesaugt. Dazu sind die Geräte mit koaxialen Rauchabzügen ausgestattet.
Ein solcher Schornstein ist als Konstruktion aus zwei Rohren ausgeführt, wobei eines in das andere eingelassen ist. Durch das innere Rohr werden die Verbrennungsprodukte nach außen abgeführt.
Gleichzeitig strömt in umgekehrter Richtung durch den Spalt zwischen den beiden Rohren Außenluft ein. Es ist klar, dass Kessel mit geschlossener Feuerstelle die Raumluft in keiner Weise beeinflussen, was ihre Installation sogar in Wohnräumen ermöglicht.
Dabei muss ein koaxiales Abgassystem installiert werden, das sich durch höhere Kosten und aufwändigere Montage im Vergleich zu einem separaten herkömmlichen Abzug auszeichnet.
Ist eine eigenständige Installation möglich?
Mit eigenen Händen kann die Montage eines wandhängenden Gaskessels der einfachsten Modifikationen durchgeführt werden, wie zum Beispiel Einkreisgeräte mit offener Brennkammer.
Für deren Installation müssen das Heizsystem angeschlossen, die Gasleitung verlegt und der Rauchabzug organisiert werden. Allerdings geben einige Kesselhersteller in der technischen Dokumentation ihrer Produkte an, dass die Installation nur von Fachleuten durchgeführt werden darf.

In diesem Fall ist die eigenständige Montage selbst der einfachsten Modelle untersagt. Wenn also geplant ist, dass das Gerät selbst installiert wird, sollte vor dem Kauf sichergestellt werden, dass der Hersteller dies erlaubt.
Die Überprüfung der korrekten Montage und der Anschluss des Geräts an die Gasleitung darf nur von einem Fachmann mit entsprechender Berechtigung durchgeführt werden.
Darüber hinaus muss ein Vertreter des Gasversorgungsunternehmens auch eine Betriebserlaubnis für das installierte Gerät ausstellen. Ohne diese erwarten den Besitzer eines selbst installierten und in Betrieb genommenen Geräts empfindliche Strafen.
Somit kann ohne Hinzuziehung von Fachleuten nur der Anschluss des Geräts an die Heizungs- und Wasserleitungen durchgeführt werden. Dabei ist es ratsam, dies nur bei Vorhandensein entsprechender Erfahrung zu tun.

Wo beginnt man mit der Montage?
Zunächst müssen die für die Installation erforderlichen Unterlagen vorbereitet werden. Beginnen Sie mit der Initialisierung der Gasversorgung des Raums. Diese kann nur gestartet werden, wenn eine Gasleitung an den Raum angeschlossen ist.
Dann reicht der Eigentümer bei den zuständigen Stellen einen Antrag ein, in dem er den monatlichen oder jährlichen Gasverbrauch angibt. Bei positiver Antwort wird die zum Raum führende Gasleitung zwingend mit einem Zähler ausgestattet.

Der Eigentümer erhält die Genehmigungsdokumente und technischen Bedingungen, auf deren Grundlage der Anschlussplan für das Gerät erstellt werden muss.
Dieser Plan enthält das Schema der Gasrohrverlegung vom Heizgerät bis zum Einspeisepunkt in die Hauptleitung sowie alle Montagebedingungen. Der erstellte Plan muss von der Gasstelle genehmigt werden.
Zusammen mit dem Plan legt der Eigentümer des Raums, in dem der Kessel installiert wird, die Konformitätsbescheinigung und das technische Datenblatt des gekauften Geräts, das Gutachten einer Fachstelle über seine Übereinstimmung mit allen Sicherheitsanforderungen sowie die Gebrauchsanweisung vor.
Erst nach Genehmigung des Plans kann mit der Installation des Heizgeräts begonnen werden. Dabei sind alle Punkte der Projektdokumentation genau zu befolgen.
Anforderungen an den Raum für den Kessel
Gasgeräte gehören zur Kategorie der explosions- und brandgefährdeten Anlagen. Daher werden besondere Anforderungen an den Raum gestellt, in dem sie installiert werden.
In erster Linie muss der Raum über natürliches Licht verfügen. Dabei müssen auf jeden Kubikmeter Raum mindestens 0,03 Quadratmeter Fensteröffnung ohne Rahmen, also nur Verglasung, entfallen. Das Fenster muss unbedingt mit einem Lüftungsflügel ausgestattet sein.

Eine weitere zwingende Voraussetzung ist das Vorhandensein einer Zuluftlüftung, die einen dreifachen Luftwechsel pro Stunde gewährleisten kann. Dadurch lässt sich die Gasbelastung im Raum auf ein Minimum reduzieren.
Darüber hinaus hängt das Raumvolumen, in dem der Kessel installiert wird, von der Leistung des gewählten Kessels ab. Gerätte mit einer Leistung von 30 kW oder weniger können in einem Heizraum von 7,5 m³ untergebracht werden.
Für Heizgeräte mit einer Leistung zwischen 30 und 60 kW ist ein Heizraum mit einem Volumen von 13,5 m³ oder mehr erforderlich. Wenn das Heizgerät in einer Wohnung aufgestellt wird, wird es normalerweise in der Küche installiert.
Dies ist möglich, wenn alle Anforderungen der SNiP-Bestimmungen eingehalten werden. Ein wichtiger Punkt: In diesem Fall darf die gesamte Heizleistung aller in der Küche befindlichen Heizgeräte 150 kW nicht überschreiten.
Gemäß den Installationsnormen für Wandgaskessel muss in der Küchentür zur Verbesserung des Luftaustauschs eine Öffnung von mindestens 0,02 m² angebracht und mit einem Gitter abgedeckt werden.
Experten empfehlen für die Installtion in Mehrfamilienhäusern nur Gerätte mit geschlossener Brennkamer, die mit einem koaxialen Schornstein ausgestattet sind. In Küchen mit einem Volumen von 7,5 m³ oder weniger ist es verboten, mehr als ein Heizgerät zu installieren.

In Einfamilienhäusern wird empfohlen, für Gaskessel einen Raum vorzusehen, der durch feuerfeste, stabile Trennwände von den Wohnräumen getrennt ist.
Optimalerweise sollten die Materialien, mit denen der Raum verkleidet ist, eine Feuerwiderstandsdauer von mindestens 45 Minuten aufweisen. Wünschenswert ist, dass die Raumaufteilung eine schnelle Ausbreitung der Flammen auf die Wohnräume verhindert.
Die Befestigung des Gaskessels darf nur an einem festen Untergrund erfolgen. Trennwände aus Sperrholz oder Gipskarton sind für diesen Zweck nicht geeignet. Die Wand, an der das Heizgerät angebracht wird, muss mit feuerfesten Materialien verkleidet sein.
Ist dies nicht der Fall, wird unter dem Kessel eine nicht brennbare Unterlage montiert. Der Mindestabstand vom Gerät zu tragenden Konstruktionen beträgt 0,5 m zur Decke oder zu den Wänden und 0,8 m zum Boden.
Schrittweise Installation der Ausrüstung
Vor der Montage muss der neue Kessel ausgepackt und die Vollständigkeit der Lieferung überprüft werden. Das Vorhandensein der Teile wird anhand der Bedienungsanleitung überprüft, die dem Gerät unbedingt beiliegt.
Falls ein Element fehlt, sollte man sich sofort an den Lieferanten wenden. Eine weitere Nuance: Der Kessel muss ein einwandfreies äußeres Erscheinungsbild ohne Dellen, Absplitterungen oder Anzeichen einer durchgeführten Reparatur aufweisen. Ist dies nicht der Fall, sind die Verkäufer zu kontaktieren.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass die technischen Daten im technischen Datenblatt des Heizgeräts genau mit denen auf dem Gerät selbst übereinstimmen. Darüber hinaus müssen sie den in der Bedienungsanleitung des Geräts angegebenen Zahlen entsprechen.
Unmittelbar vor Beginn der Installation müssen die Rohre des Kessels gespült werden, in denen sich verschiedene Fremdkörper befinden können, die bei der Herstellung des Geräts und seinem Transport hineingelangt sind.

Es wird außerdem empfohlen, die Hauptleitungen des Heizsystems zu spülen. Nach Abschluss der Vorbereitungen kann mit der Installation begonnen werden.
Die Besonderheiten und der Ablauf werden durch die Eigenschaften des Geräts bestimmt: Anzahl der verwendeten Kreisläufe und Art der Brennkammer.
Am häufigsten werden in Häusern Zweikreisgeräte mit geschlossener Brennkammer installiert. Wir betrachten detailliert die Montage einer solchen Variante.
Schritt #1 – Vorbereitung der Wandhalterung
Zur Befestigung von Gasheizkesseln wird eine spezielle Konsole verwendet, die im Lieferumfang des Geräts enthalten sein sollte. Für die Montage an der Wand werden zuverlässige Befestigungselemente verwendet. Diese sollten je nach Material der Wand ausgewählt werden.
Es ist durchaus möglich, dass die vom Hersteller mit dem Heizgerät mitgelieferten nicht passen. Dann müssen andere ausgewählt und gekauft werden.
Die Aufgabe der Konsole besteht darin, das Gewicht des Kessels und der zusätzlichen Ausrüstung zu tragen sowie eine ebene, genau ausgerichtete Position ohne Verwindungen zu gewährleisten.
Für die genaue Markierung der Wand kann eine Papierschablone verwendet werden, die normalerweise im Lieferumfang des Kessels enthalten ist. Mit ihrer Hilfe können die Löcher für die Befestigungen mühelos vorgezeichnet werden.
Nachdem dies erledigt ist, wird die Konsole an Ort und Stelle befestigt und der Kessel daran aufgehängt.

Schritt #2 – Anschluss der Heizungsrohre
Je nach Art des Heizsystems, das ein Einrohr- oder Zweirohrsystem sein kann, kann die Anzahl der an den Kessel anzuschließenden Rohre variieren. In jedem Fall beginnen wir mit dem Entfernen der Verschlusskappen von den Stutzen des Geräts.
Um den Kessel vor dem Eindringen von Schmutzpartikeln aus der Heizungsleitung zu schützen, wird empfohlen, am Rücklaufeingang einen Siebfilter zu installieren.
Wenn das Wasser im System hart ist oder in anderen Parametern nicht den vom Hersteller der Heizgeräte angegebenen Anforderungen entspricht, sollte man sich um die Installation einer zusätzlichen Reinigungsausrüstung kümmern.
Dies können beispielsweise Polyphosphat-Dosierer sein. Wenn dies nicht getan wird, wird das Gerät schnell kaputtgehen. Alle Verbindungen müssen unter Einhaltung aller Normen und Vorschriften hergestellt werden.
Abdichtung ist zwingend erforderlich. Dazu werden spezielle Dichtstoffe verwendet: traditionelle Farbe oder Werg oder moderne Gewindedichtungen. Darüber hinaus empfehlen Fachleute die zwingende Installation von Absperrventilen am Vor- und Rücklauf.
Dies ist erforderlich, um die Reparatur des Kessels zu erleichtern, falls er ausfällt. Darüber hinaus hilft die Armatur, ein mögliches Lufteinschließen in den Heizkörpern zu verhindern.

Schritt #3 – Anschluss an den Wasserkreislauf
Diese Arbeiten ähneln weitgehend dem Anschluss von Heizungsrohren. Der Hauptunterschied liegt in den verwendeten Armaturen und dem Durchmesser der Rohre.
Die Kaltwasserzuleitung muss unbedingt mit einem Filter ausgestattet werden, um zu verhindern, dass Schmutzpartikel in das Heizgerät gelangen. Andernfalls kann das Gerät beschädigt werden.
Die Ventile, die zum Trennen des Kessels von der Wasserleitung verwendet werden, müssen mit lösbaren Verbindungen ausgestattet sein.
Solche Modelle werden auch als ‚Amerikaner‘ bezeichnet. Sie vereinfachen die Montage erheblich und ermöglichen im Falle unvorhergesehener Situationen einen schnellen Austausch eines abgenutzten Ventils.
Es ist zu beachten, dass die Kaltwasseranschlüsse am Heizgerät links von der Mitte und die Warmwasseranschlüsse rechts angebracht sind.
Schritt #4 – Anschluss an die Gasleitung
Diesen Arbeitsschritt darf nur ein zugelassener Fachmann durchführen, da die Fehlerkosten sehr hoch sein können. Auf jeden Fall muss nach Abschluss des Anschlusses die Richtigkeit von einem Vertreter des Gasversorgungsunternehmens überprüft werden. Dieser führt auch die erste Inbetriebnahme des Geräts durch.
Bei eigenständiger Durchführung müssen alle Arbeiten äußerst sorgfältig ausgeführt werden. Begonnen wird mit dem Verbinden der Abzweigung der Gasleitung mit dem entsprechenden Anschluss am Kessel.

An dem Ventil, das die Gaszufuhr von der Hauptleitung absperrt, muss ein spezieller Filter installiert werden. Experten empfehlen dringend, an diesem Teil nicht zu sparen.
Ein billiger Filter minderer Qualität hält nicht lange, was zu einem Ausfall des Gaskessels führen kann. Bei der Herstellung der Verbindung ist besonders auf deren Abdichtung zu achten.
Es muss beachtet werden, dass Gas viel leichter als Luft ist und bei einer unzureichend abgedichteten Verbindung aus der Leitung austreten kann. Die Folgen können verheerend sein. Daher ist eine äußerst sorgfältige Abdichtung zwingend erforderlich.
Die Hauptmaterialien für die Abdichtung von Gewindeverbindungen sind Farbe und Hanf; die Verwendung von Dichtungen wie Teflonband ist nicht zulässig.
Nach dem Filterelement wird eine spezielle flexible Verbindung installiert. Es ist zu beachten, dass die Verwendung von Gummischläuchen für diese Verbindung strengstens verboten ist.
Dies liegt daran, dass das Material, aus dem das Teil besteht, mit der Zeit austrocknet und Risse bekommt, durch die Gas entweichen kann. Daher ist ein Wellschlauch die optimale Wahl für eine solche Verbindung.

Für seine Herstellung wird hochwertiger, rostfreier Edelstahl verwendet. Dies ist ein sehr robustes und langlebiges Material, das sich durch eine besondere Beständigkeit gegen hohe Luftfeuchtigkeit und schädliche Gaseinwirkungen auszeichnet.
Am Stutzen des Heizgeräts wird der Schlauch mit einer Überwurfmutter befestigt. Dabei wird unbedingt eine Paranit-Dichtung verwendet, die für die notwendige Abdichtung der Verbindung sorgt.
Schritt #5 – Anschluss an das Stromnetz
Dieser Vorgang ist nur für Geräte mit geschlossener Brennkammer notwendig, die Strom benötigen. Dieser versorgt den Ventilator, der die Verbrennungsprodukte abführt, und die Automatik, die das System steuert.
In der Regel wird das Standard-Dreileiter-Anschlussschema verwendet. Fachleute empfehlen, den Heizkessel nur über einen Stabilisator an das Netz anzuschließen, um Spannungsspitzen zu vermeiden und so die Lebensdauer des Kessels zu verlängern.

eine unterbrechungsfreie Stromversorgung zu erwerben – dies schützt das Gerät vor plötzlichen Spannungsspitzen.
Schritt #6 – Einrichtung des Schornsteinabzugs
Am einfachsten lässt sich ein Heizgerät mit geschlossener Brennkammer an den Abzug anschließen. Dafür werden spezielle koaxiale Rohre verwendet. In Mehrfamilienhäusern muss der Heizkessel an den gemeinsamen Schornstein angeschlossen werden.
In Einzelgebäuden wird der koaxiale Schornstein durch die Wand nach außen geführt. Die Höhe der Rohraufhängung ist in diesem Fall nicht von besonderer Bedeutung, da der integrierte Ventilator den erforderlichen Zug erzeugt.
Geräte mit offener Brennkammer müssen zwingend an einen eigenen Schornstein angeschlossen werden. Der Heizkessel wird mit einem Rohr des erforderlichen Querschnitts mit diesem verbunden.
Das Material für dessen Herstellung wird so gewählt, dass das Bauteil beständig gegen Verbrennungsprodukte, hohe Temperaturen und mechanischen Verschleiß ist.

Vor Beginn der Arbeiten muss sichergestellt werden, dass sich im Schornstein keine Rußreste, Montageschutt o. Ä. befinden. Bei der Montage des Abgasrohrs sollte dieses mit einem leichten Gefälle in Richtung des Gaskessels verlegt werden.
Am Ausgang des Geräts wird ein vertikales Rohrstück installiert; seine Länge bis zur Umlenkung sollte mindestens zwei Rohrdurchmessern entsprechen. Die Gesamtlänge des Anschlussabschnitts an den Abzug sollte so gering wie möglich sein.
Schritt #7 – Vorbereitung für die erste Inbetriebnahme
Vor dem Probelauf wird die Heizungsanlage mit Wasser befüllt. Die Flüssigkeit wird eingepumpt, bis ein Druck von 2 Atmosphären erreicht ist. Das Einpumpen des Wassers erfolgt möglichst langsam, um möglichst viel angesammelte Luft zu entfernen.
Darüber hinaus wird die Anlage auf Dichtheit geprüft. Alle undichten Verbindungen müssen sofort abgedichtet werden.
Um undichte Verbindungen in der Gasleitung zu erkennen, sollte man eine Seifenlösung anrühren und alle Verbindungen damit bestreichen. Danach beobachten.
An mangelhaften Stellen treten Luftblasen auf. Alle gefundenen Fehler sind zu beheben und eine erneute Prüfung durchzuführen. Die erste Inbetriebnahme darf nur in Anwesenheit eines Vertreters des Gasversorgungsunternehmens erfolgen.
Fazit und nützliche Videos zum Thema
Im Video werden die normativen Anforderungen an die Installation von wandhängenden Gaskesseln detailliert erläutert:
Das Video erläutert das Anschlussschema eines wandhängenden Kessels:
Das Video zeigt den Installationsprozess eines wandhängenden Kessels:
Die Installation eines Gasheizgeräts ist eine verantwortungsvolle und recht komplexe Operation, von deren Qualität die Sicherheit aller Hausbewohner abhängt. Daher empfehlen Vertreter der Gasversorgungsunternehmen dringend, dies nicht selbst durchzuführen.
Auch die Hersteller der Heizgeräte bestehen darauf. Daher sollten selbst erfahrene Heimwerker besser professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, was einen langen und vor allem sicheren Betrieb des Geräts gewährleistet.
Bitte hinterlassen Sie Ihre Kommentare, wenn Sie Fragen zum Thema des Artikels haben. Oder haben Sie selbst bereits Erfahrungen mit der Installation von wandhängenden Gasgeräten gemacht und haben einen Ratschlag für unsere Leser?



Es gibt viele Beispiele, bei denen Menschen solche Geräte selbst installieren und dabei dennoch irgendwo Fehler beim Anschluss machen, was zu Leckagen mit allen Folgen oder abnormalem Betrieb führen kann. Ich denke, diese Arbeit sollte man trotzdem offiziellen staatlichen Gasversorgungsunternehmen überlassen und Fachleute zu sich nach Hause rufen!
Ich bin zwar vernünftig und habe handwerkliches Geschick, aber ich würde nie auf die Idee kommen, einen Gaskessel selbst zu installieren. Selbst der Austausch eines Rohrs zum Gasherd gegen einen flexiblen Schlauch ist einfacher. Ich hatte das Werkzeug, die Lust, aber finanzielle Engpässe, und trotzdem habe ich es nicht gemacht, sondern den Gasdienst gerufen. Ich stimme dem vorherigen Kommentar vollkommen zu, solche Dinge sollten Fachleute erledigen.
Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Guten Abend! Können Sie mir sagen, ob ein Kessel mit geschlossener Brennkammer in einem Mehrfamilienhaus mit zwei Stockwerken im Erdgeschoss installiert werden darf? Jemand meinte, es sei nicht erlaubt, weil der Abgasausstoß den zweiten Stock stören würde…
Aber die Fenster befinden sich doch nicht über dem Rohr… Ich kann nirgends eine Antwort auf diese Frage finden. Können Sie mir bitte helfen, und wenn möglich mit einem Verweis auf die normativen Dokumente?
Solche Dokumente werden Sie sicher nicht finden. Denn sie existieren einfach nicht. Ich arbeite als Monteur in einem Gasunternehmen, und letzten Sommer haben wir ein Mehrfamilienhaus auf solche Kessel umgestellt. Vom 1. bis zum 5. Stock wurden sie installiert und alles ist in Ordnung. Die Menschen leben und freuen sich, dass es in den Wohnungen warm ist und die Gaseinsparung beträchtlich ist.
Persönlich blase ich, wenn ich mir ein Glas Wasser aus der Quelle hole, immer darauf, vielleicht ist da ja ein Zweikreiskessel? Und zum Kartoffelgraben rufe ich nur Profis mit einem Zertifikat für die Schaufel, vielleicht ist der Stift an meiner Schaufel falsch eingeschlagen. Und wenn ich mich ans Steuer setze, rufe ich die Verkehrspolizei zur Überprüfung alles Notwendigen im Auto und zur Überprüfung meiner Kenntnisse der Verkehrsregeln.
Sollen wir jetzt auch noch einen Nagel nach Zertifikaten einschlagen? Was ist das? Schreiben hier Russen oder was? Haben Sie Ihre Hände an der falschen Stelle wachsen lassen? Fünf Muttern anschrauben? Dafür 12.000 bezahlen? Oder bin ich bei den Reichen gelandet?
A-ha-ha, mit der Schaufel ist das lustig :)) Nägel nach Zertifikaten wird natürlich niemand einschlagen. Aber mit Gasgeräten ist es schwerer.
Sie können natürlich selbst, wie ein echter russischer Handwerker, einen Gaskessel zusammenbauen und ohne jegliche Genehmigung dort aufstellen, wo Sie wollen. Vergessen Sie nur nicht die Sicherheit Ihrer Nachbarn, schließlich leben Sie nicht allein im Haus, eher. Die Sicherheitsvorschriften sind mit Blut geschrieben.
Warum installieren Sie dann nicht selbst Gaskessel? Sehen Sie: “5 Muttern anschrauben – 120 €” (ich zitiere Sie), und wenn Sie pro Tag 50 Muttern anschrauben, können Sie sogar 1.200 € pro Tag verdienen! Ich weiß nicht, warum nicht alle geschlossen zu den Gasinstallateuren gehen?
Wahrscheinlich muss man lernen, einen Beruf erlernen und nicht nur Muttern drehen! Und als Sahnehäubchen – die ständige Verantwortung für die angeschlossenen Geräte tragen.
Ich sage nicht, dass 120 € für den Anschluss ein angemessener Preis sind, aber die Fälle sind unterschiedlich, Kessel, Verrohrungen usw. Außerdem unterscheiden sich die Tarife für den Anschluss von Gaskesseln von Stadt zu Stadt. Wenn es notwendig ist, einen alten Gaskessel zu demontieren und einen neuen anzuschließen, kann man das in diesem Fall selbst erledigen. Aber in jedem Fall muss eine Stellungnahme des Gasunternehmens eingeholt werden, dass der Kessel nach allen Normen und Regeln angeschlossen ist, ohne das geht es nicht.
Guten Tag. Art. 7.19 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten der Russischen Föderation. Für den eigenmächtigen Anschluss an die Hauptleitung kann gegen Sie ein Bußgeld wegen unbefugten und unkontrollierten Anschlusses von Gasgeräten in Höhe von 100–150 € verhängt werden. Und bei einem Brand/Explosion – 3.000 € und/oder eine Freiheitsstrafe (je nach Schadenshöhe).
Verordnung Nr. 410 – der Anschluss von gasverbrauchenden Geräten ohne Hinzuziehung von Fachkräften mit Zulassung und Lizenz kann zur Abschaltung von der Gasleitung führen. Also, wie sieht es mit den Dokumenten für die Schaufel aus?
Übrigens wurde mein Bekannter verhaftet und mit einer Geldstrafe belegt, weil er beim Tragen eines 20 Jahre alten Hammers in der Stadt keine Unterlagen/Quittungen vorweisen konnte. Es wurde ihm beinahe Diebstahl vorgeworfen 🙂 Passen Sie also auf, wenn Sie dort mit einer Schaufel mit falsch eingeschlagenem Stift hantieren 🙂
Um einen Gaskessel zu installieren (5 Muttern anziehen), denke ich, ist kein Gasdienst erforderlich, aber um ihn an das Gas anzuschließen – kommt man ohne Gasfachleute nicht aus. Wenn für die Installation des Kessels 12000 verlangt werden – das ist totaler Unsinn.
Guten Tag. Das ist tatsächlich möglich mit der Verlegung von Rohrleitungen, dem Anschluss des gesamten Spektrums an gasverbrauchenden Geräten (Herd, Kessel, Durchlauferhitzer), dem Zähler sowie der Inbetriebnahmeerlaubnis… Allerdings kann ich mich auch irren, die Preise variieren je nach Stadt und vielleicht war eine private Organisation gemeint, dort können sie auch 100.000 verlangen 🙂