Reparatur einer LED-Leuchte – womit den Treiber ersetzen?
Eine LED-Leuchte, bestehend aus 96 LEDs und einem Treiber, Leistung 36 W, ist defekt. Die Ursache der Störung ist der Treiber, aber es gibt keinen Schaltplan dafür, die Parameter auf seiner Platine sind nicht angegeben. Ich möchte ihn ersetzen, aber womit?
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Guten Tag, Herr Wladislaw.
Die Informationen sind spärlich. Ich muss mit der Annahme beginnen, dass die Leuchte mit 220 Volt Netzspannung betrieben wird. Der Treiber sollte eine 20-prozentige Leistungsreserve haben. Ihre Lampe verbraucht, wenn Sie die Leistung auf der Rückseite der Halterung richtig abgelesen haben, 36 W. Das heißt, Sie müssen einen 43-Watt-Treiber suchen.
Allerdings wird es nicht mit einer einzigen Leistungskennzahl getan sein – Sie müssen die Ausgangsspannung und den Ausgangsstrom kennen. Diese Daten sind Ihnen nicht bekannt. Daher müssen Sie sie experimentell ermitteln. Dazu benötigen Sie einen „Präzisions-Autotransformator“, einen Gleichrichter und einen Tester. Schließen Sie an die Schaltung „AT + Gleichrichter“ die Platine mit den LEDs an. Erhöhen Sie langsam die Spannung ausgehend von Null. Wenn die Helligkeit der LEDs der normalen Leuchtkraft ähnelt, messen Sie die Spannung. Messen Sie anschließend den Strom.
Dies sind die für die Auswahl des Treibers erforderlichen Ausgangsparameter. Suchen Sie einen passenden Treiber unter den 40–42 Watt starken Modellen.
Die Aufgabe der Auswahl kann durch die Kenntnis des LED-Typs erleichtert werden. Anhand des Typs können Sie die Strom-Spannungs-Kennlinien finden, die die maximalen Strom- und Spannungswerte angeben. Allerdings müssen Sie hier die Verschaltung aller LEDs kennen.
Viel Aufwand, möchte ich anmerken, aber eine neue 36-Watt-LED-Platte kostet 6,50 €. Noch günstiger sind batteriebetriebene LED-Leuchten.