Wie installiert man Regenwassereinläufe ohne Betonierung korrekt und vertieft die Rohre in die Erde?

Alexander
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Hallo! Es gibt eine Regenwasserableitung. Das Haus steht auf Schraubfundamenten. Kunststoffsockel. Es gibt keine Bodenabdichtung.

Kann man Regenwassereinläufe ohne Betonierung installieren? Und kann man die Rohre im Boden (nahe der Oberfläche) vertiefen? Werden sie im Winter nicht herausgedrückt? Danke für die Ratschläge.

Besucherkommentare
  1. Experte
    Amir Gumarow
    Experte

    Guten Tag, Alexander.

    Ich empfehle dringend, eine Bodenabdichtung anzulegen. Feuchtigkeit unter dem Haus hat keine positiven Auswirkungen weder auf den Boden noch auf die Pfähle selbst. Vergessen Sie nicht, dass sie metallisch sind und wie jedes Metall korrosionsanfällig sind. Wenn das Haus ein Rahmenhaus ist, sind der Boden und die Verbindung der Pfähle aus Holz gefertigt. Bei hoher Luftfeuchtigkeit verrottet alles nach 3-5 Jahren ohne Bodenabdichtung.

    Ich rate, die Bodenabdichtung unabhängig vom Sockel zu gestalten. Zur Veranschaulichung siehe Abbildung 1. Die Bodenaufwölbung führt zu Mikrobewegungen der Abdichtung. Bei unsachgemäßer Ausführung wird die Fassadenverkleidung beschädigt. Bei einer unabhängigen Ausführung sind die Mikrobewegungen visuell nicht einmal erkennbar.

    Bezüglich des Regenwassereinlaufs. Die Installation sollte gemäß der Technologie erfolgen. Zwingend ist die Vorbereitung des Untergrunds (Abbildung 2). Diese umfasst das Zementieren des Untergrunds.

    Die einzelnen Schritte sind wie folgt:

    1. Es werden Gräben und eine Baugrube ausgehoben. Die Tiefe wird berechnet: Höhe des Einlaufs + Untergrund.
    2. Die Kunststofftrennwände für die Rohre werden mit einem Messer ausgeschnitten.
    3. Der Boden der Grube wird mit Sand verdichtet, darauf wird Schotter gelegt, wieder verdichtet und bewässert.
    4. Sofort wird Beton gegossen und der Regenwassereinlauf waagerecht eingebaut.
    5. Sie schließen die Rohre an, die Verbindungen werden abgedichtet, um Leckagen zu vermeiden.
    6. Der Spalt zwischen den Grubenwänden und dem Gehäuse wird ebenfalls mit Beton ausgegossen. Vor dem Gießen setzen Sie das obere Gitter ein, um Verformungen zu vermeiden. Zum Schutz des Gitters vor Beton bedecken Sie es mit Folie.

    Die Installation von Regenwasserrohren wird durch SNiP 2.04.03-85 geregelt, der besagt: Die Mindesttiefe wird durch die Erfahrung mit der Nutzung der technischen Netze in der jeweiligen Region bestimmt. Dies ist als die Frosttiefe in Ihrer spezifischen Region zu interpretieren. Abbildung 3 zeigt deutlich die Umlenkung des Rohrs auf die erforderliche Tiefe direkt nach dem Einlauf. Dabei wird angenommen, dass die Tiefe nicht weniger als 70 cm betragen darf. Dies hängt mit der mechanischen Belastung der Rohre zusammen; bei geringerer Tiefe ist eine Beschädigung möglich.

    Ich nehme an, es werden Rohre mit einem Durchmesser von 110 mm oder 150 mm verwendet. Die ordnungsgemäße Funktion wird durch eine angemessene Neigung gewährleistet:

    – für Rohr 110 mm: 20 mm pro 1 Meter;
    – für Rohr 150 mm: 10 mm pro 1 Meter.

    An der Verbindungsstelle von Rohr und Regenwassereinlauf wird empfohlen, die größte Neigung vorzunehmen. Diese einfache Maßnahme gewährleistet eine schnellere Wasserableitung. Das Regenfallrohr sollte auf die Mitte des Einlaufs ausgerichtet sein. Ich möchte anmerken, dass Regenwassereinläufe ohne ein Dachrinnensystem das Problem der Niederschlagsableitung nicht lösen.

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